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	<title>_jung _grün _stachelig</title>
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	<description>Das Blog der GRÜNEN JUGEND</description>
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		<title>Gedenken &#8211; Ja, aber wie?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 14:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max Pichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenktag]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Streitgespräch zwischen Fritz Marquardt, seit September ASF (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste) &#8211; Freiwilliger u.a. im Leo Baeck Institut in Jerusalem, und Alexandra Blöcker, 08/09 ASF-Freiwillige u.a. in Yad Vashem, der nationalen Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. 

Was bedeutet der 27. Januar für Dich?
Alexandra: Mir bietet er vor allem die Möglichkeit zum Gedenken gemeinsam mit anderen. So klein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Streitgespräch zwischen Fritz Marquardt, seit September ASF (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste) &#8211; Freiwilliger u.a. im Leo Baeck Institut in Jerusalem, und Alexandra Blöcker, 08/09 ASF-Freiwillige u.a. in Yad Vashem, der nationalen Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. </p>
<p><span id="more-2337"></span></p>
<p><strong>Was bedeutet der 27. Januar für Dich?</strong></p>
<p><strong>Alexandra:</strong> Mir bietet er vor allem die Möglichkeit zum Gedenken gemeinsam mit anderen. So klein die Gruppe auch sein mag &#8211; an diesem Tag gedenken Menschen auf der ganzen Welt der Shoa. Das bedeutet nicht, dass ich den Tag besonders zelebrieren muss. In diesem Jahr werde ich eine Veranstaltung besuchen. Doch auch, wenn ich nur kurz darüber nachdenke – vielleicht aufgrund eines Artikels in der Zeitung -, dass heute der Jahrestag der Befreiung Auschwitz ist, dann regt dies vielleicht ein Gespräch an. Im Fokus stehen hierbei die Todesopfer und die Überlebenden der Shoa, ihnen allein ist dieser Tag gewidmet.</p>
<p><strong>Fritz:</strong> Der 27. Januar hat einen großen symbolischen Wert für Deutschland. Ich gedenke der Opfer des Nationalsozialismus und nehme Auschwitz als Zeichen an, was Menschen Böses zu leisten in der Lage sind. Dieser Tag ist für mich ein Tag des Nachdenkens, des Grübelns. Ich bin, anders als Du der Meinung, dass dieser Tag zelebriert werden muss. Dieser Tag muss Jahr für Jahr die Debatte anregen, was die Menschheit aus der unbeschreiblichen Katastrophe, der Shoah lernen sollte. Die Befreiung Auschwitz ist für mich das stärkste Symbol für die Offenlegung des Bösen, dieser Tag stellt Streichhölzer zwischen müde Augenlider und schreit danach das Böse zu wahrzunehmen, von dem es auch heute noch genug gibt in der Welt.</p>
<p><strong>Wie würdest Du Dir einen 27. Januar vorstellen, der auch in der deutschen Öffentlichkeit Aufmerksamkeit erhält? Wie soll Gedenken aussehen, damit es nicht im Sande verläuft?</strong></p>
<p><strong>Fritz:</strong> Angenommen dieser internationale Holocaust-Gedenktag findet endlich Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. In Schulen zum Beispiel, wie sollte dann ein beispielhafter Gedenktag in der Schule aussehen?<br />
Es darf nicht darum gehen einen weiteren Schultag lang das bekannte Grauen in möglichst vielen Facetten zu beleuchten, dazu muss im Rahmenplan genug Platz sein. Es wäre eine Idee, dass die Rede des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin aus dem Plenarsaal des Deutschen Bundestages live in die Schulen übertragen wird und als Input für eine Debatte dient, die sich mit ethisch-moralischen Fragen auseinandersetzt. Natürlich wird es an diesem Tag in erster Linie um den Holocaust gehen, wenn dann aber die Debatte in eine Richtung gelenkt würde, was uns der Holocaust für eine Bürde und Verantwortung für morgen auflegt, dann wäre das Gold wert.<br />
Schon in den letzten Jahren haben die Bundespräsidenten den Holocaust-Gedenktag als Plattform genutzt um neue Gedanken einfließen zu lassen. Es sind keine bloßen Gedenkreden, nein, es sind immer schon Reden gewesen, die Verantwortung für die Zukunft anmahnen.<br />
Gerade die jungen Menschen sind vielleicht wacher bei der Sache, wenn es nicht nur darum geht, was geschehen ist, sondern wenn man von ihnen Aktivität und Kreativität für die Gegenwart und die Zukunft einfordert. Dann schläft auch das Gedenken nicht ein.</p>
<p><strong>Alexandra:</strong> Grundsätzlich stimme ich Dir zu &#8211; Primo Levis Zitat ist nicht umsonst berühmt geworden: „Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen.“ Das sollten wir mitdenken. Es aber zum zentralen Aspekt unseres Gedenkens an diesem besonderen Tag zu machen&#8230; Nein, das sehe ich sehr kritisch. Es gibt etliche internationale Gedenktage, den Tag der Menschenrechte, den Tag des Friedens etc. Es gibt nur einen Tag, an dem Menschen auf der ganzen Welt zum Gedenken an die Shoa aufgefordert werden. Diesen einen Tag sollten wir dementsprechend behandeln. </p>
<p>Bald werden ZeitzeugInnengespräche nicht mehr möglich sein. Aber Yad Vashem und andere Institutionen sammeln ihre Berichte &#8211; Schrift, Ton und Video. Diese Zeugnisse sollten den SchülerInnen am Holocaust-Gedenktag vermittelt werden. Im Rahmenplan ist Platz für Fakten, für Daten, für schreckliche Zahlen. Am 27. Januar könnte sich eine Schulklasse mit einer Person befassen, nicht mit „Opfergruppen“. Ein Mensch, vielleicht besuchte er diese Schule, vielleicht wohnte sie in der Nebenstraße. Wenn die SchülerInnen das Schicksal dieser Person an diesem Tag recherchieren, dann kann Gedenken vielleicht ermöglicht werden ohne zu überfordern.</p>
<p><strong><br />
Wie gedenkt ihr selbst?</strong></p>
<p><strong>Alexandra:</strong> Früher hatte ich große Ehrfurcht vorm Gedenken. Diese Ehrfurcht führte zu Überforderung, nicht aber zum Gedenken. Ich wusste nicht, was von mir erwartet wird. Meine Schulklasse besuchte das ehemalige KZ Neuengamme und ich empfand Wut und Hass &#8211; nicht aber Trauer. </p>
<p>In Israel lernte ich sozusagen ein bisschen damit umzugehen &#8211; eben, indem ich Menschen zuhören durfte, die mir berichteten. Das Einzelschicksal wurde für mich greifbarer. Als Mensch auf einen Menschen zu reagieren ist einfacher, als einer Massengedenkstätte oder einem Buch mit siebenstelligen Zahlen meine Trauer auszudrücken. Heute empfinde ich es als Bedürfnis, jeden einzelnen Stolperstein zu beachten, ihn anzublicken, stehen zu bleiben und zumindest zu lesen. Da beginnt für mich schon gedenken. Das „große“ Gedenken überfordert mich immer noch. Dann beginnen plötzlich unübersichtlich viele Einzelschicksale auf mich einzuwirken und ich versuche „der Shoa“ zu gedenken. Letztlich  führen meine Gedanken dann doch wieder zu einer Situation, einem unendlich traurigem Gespräch und ich finde mich in Gedenken an einen Menschen wieder.</p>
<p><strong>Fritz:</strong> Das ist keine einfache Frage. Den Holocaust-Gedenktag nutze ich dazu jedenfalls erst seit einem Jahr, davor war mir dieser Tag nicht geläufig. Ich lese viel zu diesem Thema, mein Anspruch ist es möglichst viel über das System des menschlich-maschinellen Massenmordes und des Nationalsozialismus zu erfahren. Jede Seite, die ich lese, ist Gedenken, darin ist aber gleichzeitig dieses „Verstehen-Wollen“ einbegriffen.<br />
Bei einem Besuch in Auschwitz habe ich anders als Du keine Wut empfunden. Für Wut hätte ich verstehen müssen. Ich habe nicht verstanden, ich war schockiert. Das ist eine sehr wichtige und verständliche Emotion, aber keine, die der Welt irgendwie weiterhilft.<br />
Wenn ich Stolpersteine sehe, dann halte auch ich meistens an um mir die Inschriften durch zu lesen. Wenn ich am Mahnmal für die ermordeten Juden Europas vorbeikomme, dann streife ich durch das Labyrinth der Stehlen und fasse sie an, gehe kurz in mich. Ich habe da aber nichts institutionalisiert, ich habe keine spezielle Art des Gedenkens. Meine Art des Gedenkens ist die permanente Beschäftigung mit dem Thema.<br />
Mein Zivildienstjahr in Jerusalem wird mich mit Sicherheit noch ein bisschen durcheinander würfeln. Die Eindrücke, die Du schon hattest, kommen bei mir noch.</p>
<p><strong>Was ist die Aufgabe unserer Generation?</strong></p>
<p><strong>Fritz: </strong>Unsere Generation ist noch jung, noch gibt es in der Geschichte kein Bild von „uns“. Wir haben eine große Verantwortung für die Zukunft. Der Holocaust darf sich nie mehr wiederholen, wird er auch nicht, nicht genau so. Unsere Generation muss jetzt das Blickfeld erweitern, muss, wo immer es in ihrer Macht steht, wachsam sein und sich anbahnenden Konflikte die Spur verstellen. Unsere Generation muss eine für den Frieden sein und überall auf der Welt müssen die Menschen für sich gegenseitig Verantwortung übernehmen. Völkermorde sind die grausamen Verbrechen von gestern und morgen. Sie gilt es zu verhindern. Der Holocaust-Gedenktag muss genutzt werden um zu sensibilisieren, um das Bewusstsein zu erhalten, dass der Mensch ursprünglich kein Pazifist ist. Dann haben wir eine Chance, dass die Welt eine friedlichere wird. Das ist das Ziel.<br />
Wir müssen mit wachen Augen durch die Welt gehen und ein gutes moralisches Verständnis sich etablieren lassen.</p>
<p><strong>Alexandra:</strong> Zusätzlich oder vielleicht ergänzend sollten wir uns aber auch mit der Vergangenheit befassen. Das beginnt bei der Familiengeschichte, geht über die Stolpersteine im Wohnviertel und führt schließlich zur „Holocaust Education“ im klassischen Sinne, d.h. ich informiere mich um anschließend andere zu informieren. Ich glaube, beide Aufgaben können eine gelungene Symbiose bilden. Wir müssen wissen um nicht zu vergessen. Und wir mahnen, damit das, was wir wissen sich nicht wiederholt.</p>
<p><strong>Fritz:</strong> Ja, verbinden lässt sich das gut am 13.02.2010: &#8220;Nazifrei! Dresden stellt sich quer&#8221; siehe http://www.dresden-nazifrei.de</p>
<p><em><br />
Zum Hintergrund dieses Gesprächs:<br />
Wir beide sind/waren ASF-Freiwillige in „Holocaust-Projekten“ in Jerusalem. Wir beide schimpfen gerne über die fehlende Gedenkkultur in Deutschland. Wie die aber aussehen sollte, darüber haben wir uns in Israel gestritten. Das fiktive Interview soll dieses Gespräch dokumentieren. Wir freuen uns auf Kommentare und alternative „Konzeptideen“!</em></p>
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		<title>Rückblick Kopenhagener Klimagipfel</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 18:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>samuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Wiese]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Wochen diskutierte die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen &#8211; Zwei Wochen Demos und Aktionen. Am 12.12.2009 riefen 100.000 Menschen „Climate justice now! Die Leaders handelten: „Bla&#8230;bla&#8230;bla&#8230; Die Vielfältigkeit der Proteste und der Menschen rund um und in der Konferenz wurde in diesem, auf youtube in drei Teile geteilten Film versucht aufzufangen. Mit vielen Interviews, tanzenden Schweinchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Wochen diskutierte die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen &#8211; Zwei Wochen Demos und Aktionen. Am 12.12.2009 riefen 100.000 Menschen „Climate justice now! Die Leaders handelten: „Bla&#8230;bla&#8230;bla&#8230; Die Vielfältigkeit der Proteste und der Menschen rund um und in der Konferenz wurde in diesem, auf youtube in drei Teile geteilten Film versucht aufzufangen. Mit vielen Interviews, tanzenden Schweinchen und prügelnden Polizisten. Schaut selbst und gewinnt einen Eindruck aus Kopenhagen. Der Widerstand wird weitergehen!</p>
<p>Hier das Video von Kathrin Henneberger:</p>
<p>Teil 1:</p>
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<p>Teil 2:</p>
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<p>Teil 3:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/BTfTzGfZ-7o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/BTfTzGfZ-7o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Wachstum war gestern, was kommt morgen?</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2320</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 12:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max Löffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Gesine Agena und Max  Löffler
Bis spät in die Nacht verhandelten  die Regierungschefs von 192 Ländern bei der Klimakonferenz in Kopenhagen  über die Zukunft der Welt. Statt mutig voran zu gehen, zeigte Bundeskanzlerin  Angela Merkel mit dem Finger auf andere und lobte selbstgefällig die  Klimabilanz und die Politik der Bundesregierung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><em>Von Gesine Agena und Max  Löffler</em></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Bis spät in die Nacht verhandelten  die Regierungschefs von 192 Ländern bei der Klimakonferenz in Kopenhagen  über die Zukunft der Welt. Statt mutig voran zu gehen, zeigte Bundeskanzlerin  Angela Merkel mit dem Finger auf andere und lobte selbstgefällig die  Klimabilanz und die Politik der Bundesregierung. Denn der Wirtschaftskrise  sei dank ist der Emissionsausstoß in Deutschland dieses Jahr zurück  gegangen. Aber allen blumigen Klimaversprechen zum Trotz hat die schwarz-gelbe  Bundesregierung ihren Koalitionsvertrag einzig und allein auf das Wachstum  des </span><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Bruttoinlandsproduktes gebaut.</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Spätestens seit der Club of  Rome vor dreißig Jahren seine wegweisende Studie über die „Grenzen  des Wachstums“ veröffentlichte, wurde jede Regierung aufs Neue für  diesen unbändigen Wachstumsglauben kritisiert. Verändert hat das bisher  aber nichts. Dabei wäre es endlich einmal Zeit für eine konstruktive  Neuauflage der Wachstumsdebatte. Komplett überarbeitet, mit neuen Zahlen,  neuen Fakten und neuen Antworten, versteht sich. Die Frage bleibt: Wie  sieht eine Welt ohne den permanenten Zwang zu wachsen aus? Müssten  wir aufhören, Auto zu fahren? Ostseeurlaub statt Mallorcareise? Veganer  Brotaufstrich statt ungarischer Salami?<span id="more-2320"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Wachstumskritik wurde schon  viel zu oft und viel zu lange auf Verzichtsdebatten reduziert. Niemand  kann ernsthaft den Klimawandel einfach durch persönlichen Verzicht  aufhalten wollen, eine ähnlich gute Lösung wäre es, zu sterben. Unser  gesamtes Leben trägt zum CO2-Ausstoß bei, ganz egal ob wir essen,  spielen, arbeiten oder reisen. Es kann also nicht darum gehen, plötzlich  alles liegen zu lassen, keinen Urlaub mehr zu machen, nicht mehr einzukaufen,  rund um die Uhr zu verzichten. Die Aufgabe in den nächsten Jahren wird  es erst einmal sein, unseren Alltag so klimafreundlich wie möglich  zu gestalten.</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">So weit, so gut. Gewissen beruhigt,  Klima gerettet, und das alles ohne am Wohlstand in den Industriestaaten  zu rütteln. Schön wär&#8217;s. Selbst wenn wir dieses Umdenken erfolgreich  meistern, das Ziel, die Emissionen klimaschädlicher Gase bis 2050 um  95 % gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren, können wir nicht  durch andere, grüne Technologien erreichen. Das Problem: Selbst wenn  alle Autos nur noch Strom tankten und unsere Energie vollständig erneuerbar  wäre, wir bräuchten dennoch immer mehr davon. Immer neue Autos fressen  immer neue Ressourcen, immer mehr Strom braucht immer mehr Windräder  und Solarzellen. Das klimaverträgliche Wachstum unserer Wirtschaft  ist begrenzt, und wir haben die Grenzen schon vor Jahrzehnten hinter  uns gelassen. Die Frage ist nur, was das für unsere Zukunft bedeutet.  Parallel zur ökologischen Modernisierung der Welt muss endlich ein  Weg gefunden werden, wie Politik und Gesellschaft unabhängig von ständigem  Wirtschaftswachstum funktionieren können. Nur wie?</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Klar ist, wer umfassende Wachstumskritik,  also Kritik am ewigen Mantra des „Immer mehr“ und Kritik an der  Fixierung der Politik auf das BIP-Wachstum, nicht nur im Elfenbeintürmen  predigen, sondern endlich auch politisch thematisieren will, der muss  sich der sozialen Ungleichheit annehmen – international wie auch hier  vor Ort. </span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Wie soll man einem Hartz IV-Empfänger  hierzulande erklären, dass er doch bitte seinen Konsum reduzieren solle,  der Millionär mache das doch schließlich auch. Wie zynisch wäre es,  angesichts der steigenden sozialen Ungerechtigkeit die Abkehr von materiellem  Wohlstand zu predigen, man solle sich doch mit dem eigenen Besitz zufrieden  geben und sein Glück z.B. in Beziehungen zu anderen Menschen suchen?  So richtig und notwendig der Weg weg vom Drang nach andauerndem materiellem  Zugewinn ist, er kann nicht funktionieren, wenn nicht endlich die sozialen  Ungerechtigkeiten im Land angegangen werden. Wachstumskritik – womöglich  noch gepaart mit Verzichtsfragen – wird ohne eine breite Debatte über  Umverteilung von Teilhabe, Wohlstand, Arbeit und Einkommen wohl von  vornherein zum Scheitern verurteilt sein.</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Niemand weiß, wie eine Welt  ohne Wachstum als treibendem Motor aussieht. Der Bundesregierung scheint  zu alldem nicht mehr einzufallen als die Wortschöpfung „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“.  Dabei wäre es angesichts der mageren Ergebnisse in Kopenhagen auch  in Deutschland endlich an der Zeit, zumindest einmal die richtigen Fragen  zu stellen.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Letzte Impressionen aus Kopenhagen</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2312</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 12:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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		<description><![CDATA[Eindrücke eines Frustrierten.
Donerstagabend wurde es nochmal emotional. Die vor allem Jugendlichen Aktivist_innen verschiedener rausgeworfener NGOs trafen sich in der &#8220;Oxenhalle&#8221; hinter dem alternativen Klimaforum bei der Volxküche gleich links. Hier wurden spontan große Leinwände aufgespannt und die Pressekonferenzen sowie das High-Level-Segment werden live übertragen. Dazu gibt es Fair Trade Kaffee für 10 dänische Kronen (ca. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eindrücke eines Frustrierten.</strong></p>
<p>Donerstagabend wurde es nochmal emotional. Die vor allem Jugendlichen Aktivist_innen verschiedener rausgeworfener NGOs trafen sich in der &#8220;Oxenhalle&#8221; hinter dem alternativen Klimaforum bei der Volxküche gleich links. Hier wurden spontan große Leinwände aufgespannt und die Pressekonferenzen sowie das High-Level-Segment werden live übertragen. Dazu gibt es Fair Trade Kaffee für 10 dänische Kronen (ca. 1,30 EUR &#8211; ein Schnäppchen!) sowie Kuchen und Sandwiches. Eigentlich wie im Bella Center, aber<br />
- billiger<br />
- bessere Aussicht<br />
- nettere (= jüngere, aktivistischere, emotionalere und ambitioniertere) Menschen.<br />
Wäre das Internet hier nicht so wackelig wäre ich mehr als geneigt zu sagen, dass ich hier meine letzten 2 Wochen besser informiert und gemütlicher verbrachten haben könnte.</p>
<div id="attachment_2315" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2315" title="Aktivist_innen spielen Robin Klimhood für Passant_innen." src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/IMG_5536-300x225.jpg" alt="Aktivist_innen spielen Robin Klimhood für Passant_innen." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Aktivist_innen spielen Robin Klimhood für Passant_innen.</p></div>
<p>Vor der traditionellen &#8220;Fossil of the Day&#8221; &#8211; Verleihung gab es einen &#8220;Vigil for Survival&#8221;. Es wurden alle Lichter ausgemacht um die fast tausend Kerzen ihr beruhigendes Licht scheinen zu lassen. Emma aus Schweden &#8211; einigen Berliner Junggrünen sicher bekannt &#8211; packte ihre Gitarre raus und stimmte das Lied &#8220;Survival is not negotiable&#8221; an. Ein letzter Hilferuf der Zivilgesellschaft bevor später die Staats- und Regierungschefs das 1,5 Grad Ziel fallen ließen und damit Hunderttausende Menschen den kommenden Meeresfluten überließen. Anschliessend kam ein Vertreter der indigenen Menschen und sang sein Lied. Zuvor bat er die Anwesenden die Augen zu schließen und an das zu denken, was uns Mut, Kraft und Hoffnung gibt. &#8220;This can be God or Buddah. Think of Mohammed or Mother Earth. Maybe it&#8217;s the smile in your childs face. Think of it and take a deep breath.&#8221; Dann sang er voller Inbrust, Wut Hoffnung, Verzweiflung und Kraft eines Klimaaktivisten der schon viele Schlachten verloren hatten. Wenn mensch sich auf so einen intimen Moment einlässt entfaltet das ganz neue Energien. Wir standen dort mit hunderten von Jugendlichen, einige umarmten sich, andere wärmten ihre Hände an den Kerzen. Wir alle wussten, dass die parallel tagenden Politiker_innen es wohl nicht schaffen werden &#8211; doch der letzte Hilferuf einer ausgeschlossenen Zivilgesellschaft erklang durch die Fußballfeldgroße Halle. Dann Stille. Wie geht es weiter mit der Welt?</p>
<div id="attachment_2316" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2316" title="Vigil for Survival" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/IMG_5543-300x225.jpg" alt="Vigil for Survival" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Vigil for Survival</p></div>
<p>Nach weiteren Beiträgen klebten wir uns alle als Zeichen des Protestes Klebeband über den Mund um gegen unsere Ausgeschlossenheit zu demonstrieren. Ausgeschlossen von den Vorgängen im Bella Center. Ausgeschlossen vom Klimaprozess. Ausgeschlossen von der Politik und weit weg von den Hebeln die umgelegt werden müssen. Wir waren alle so nah. Einige sind tausende von Kilometern nach Kopenhagen mit dem Fahrrad oder Zug gekommen, nur um dann ausgeschlossen zu werden. Wer in der zweiten Woche kam konnte teilweise kein einziges Mal einen Fuß in das zu diesem Zeitpunkt als Zentrum der Welt fungierende Konferenzgebäude zu setzen. Jahre der Vorbereitung. Wochen der Anspannung. Und jetzt bei so nah und doch so fern. Über die Medien unserer Heimatländer mussten wir erfahren was nebenan (nicht) geschah. Ein unerträgliches Gefühl er Lähmung. Wer ist schuld? Wer wurde benutzt? Wer hat keine Ahnung und warum gibt es kein Schwarz-Weiß? Hinterher sollte die Debatte über Obamas Schuld die Zivilgesellschaft erschüttern (<a href="http://thebreakthrough.org/blog/2009/12/the_cop15_spin_from_around_the.shtml">hier</a>). Davon war an diesem Abend noch nix zu spüren. So weit waren wir noch nicht. Noch nicht. Die Welt hatt noch nicht ein <a href="http://www.spiegel.de/media/0,4906,22382,00.pdf">kurzes, oberflächliches und unambitioniertes Stück Papier</a> &#8220;zur Kenntnis&#8221; genommen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 309px"><a href="http://www.grist.org/article/2009-12-19-copenhagen-power-politics/"><img title="http://www.grist.org/i/assets/2/copenhagen-polar-short-299.jpg" src="http://www.grist.org/i/assets/2/copenhagen-polar-short-299.jpg" alt="http://www.grist.org/i/assets/2/copenhagen-polar-short-299.jpg" width="299" height="79" /></a><p class="wp-caption-text">totally!</p></div>
<p>Alle bekamen ein Stück Papier und sollten &#8211; die Münder noch verschlossen &#8211; ihre Gedanken aufschreiben. Auf einem Zettel stand:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Why are Politicians human?<br />
If they would be brainless,<br />
evil machines I could smash them;<br />
destroy their wrongdoings.<br />
Politicians are humans,<br />
and finding a solution is never easy.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Das drückte die Hilflosigkeit nicht nur in Worten der Aktion und des Handelns aus, sondern auch das Verlangen einfach &#8220;den Schuldigen&#8221; zu finden. Die Welt ist komplex heute und doch liegen die richtigen Entscheidungen auf dem Tisch. Doch keiner traute sich, sie aufzuheben. Mut der Staatschef_innen fehlte sicher, aber war das alles was falsch lief? Mangelte es nur an Mut? Ich sitze heute noch rum und überlege was anders hätte laufen müssen. Vielleicht ist es ja auch gut, dass COP15 dermaßen den Bach runterging. Vielleicht erhöht das unsere Chance, die falschen Lösungen der Klimapolitik zu bekämpfen. Vielleicht wacht die Welt jetzt auf. Vielleicht auch nicht.</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;<em>A man who won&#8217;t die for something is not fit to live.</em>&#8221; </strong>- Martin Luther King</p></blockquote>
<p>Anna und Sara fasteten. Insgesamt 42 Tage nahmen sie nichts als Wasser und Salz zu sich. Ein Klimagerechtigkeits-Fasten (<a href="http://www.climatejusticefast.com/">Climate Justice Fast</a>) war das. Damit soll Aufmerksamkeit erregt werden. Junge Menschen aus reichen Gegenden verzichten auf das (für sie) Grundsätzlichste um zu zeigen, wie ungerecht die Welt ist. Anna hat sich sogar &#8220;Climate Justice&#8221; auf den Rücken tätowieren lassen. Während sich über Mode streiten lässt ist dies doch ein Zeichen. Sie möchte ihr Leben &#8211; trotz zwei Abschlüssen und vielen Chancen &#8211; ganz dem Kampf für Klimagerechtigkeit widmen. Solche Menschen inspirieren! Es gibt so wenig Vorbilder heute doch manchmal müssen wir nur in einer kalten Halle irgendwo hinterm Bahhof von Kopenhagen stehen und merken erst dort, dass die vielen kleinen Menschen um uns herum teilweise so unglaublich mutig, stark und energiegeladen sind, dass nur eine kleine Scheibe von ihnen uns selber so viel geben würde. Ich wünschte ich hätte diese Kraft und Ausdauer. Kopenhagen ist a vielleicht wirklich nur ein Anfang?</p>
<blockquote><p><em><strong>&#8220;The golden rule is to act fearlessly upon what one believes to be right.&#8221;</strong></em> &#8211; Mahatma Gandhi</p></blockquote>
<p>Während die Grünen in der 1. Klasse nach Berlin oder im Flugzeug nach Amsterdam sitzen und sich auf die nächste Rede vorbereiten fahren wir dich gedrängt mit anderen Aktivist_innen nach Hause. War es das wert? COP-15? Wir wollten die Welt verändern. Wir wollten dabei sein, wenn Geschichte geschrieben wird. Wir wollten Teil der Bewegung sein. Die Welt erwärmt sich weiter. Floppenhagen wir sicher schnell vergessen werden. Die Klimabewegung wurde zwischen Pfefferspray der Polizei, enttäuscht heimfahrenden Autonomen, dem Zaun um das Bella Center, den vielen Erfolgen aber der großen Niederlage nicht zerrieben sondern stärker. Doch es ist noch ein weiter weg, bis diese Bewegung stark genug ist das nötige Beben zu haben. Manchmal müssen wir aufstehen und kämpfen statt reden. Manchmal müssen wir uns setzen und in uns gehen. Wir müssen dazwischen unterscheiden. Wir müssen nicht aufgeben.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>G.</strong></p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 22:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Wiese]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[UNFCCC]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann kein Spanisch, leider. Aber dennoch verstehe ich von was die Vertreter_inner von Bolivien, Venezuela, Spanien, Guatemala und Argentinien da so reden: Transparenz, Inklusivität usw.
Ich sitze im Warmen und schaue den Livestream aus dem Plenum der COP im Bella Center in Kopenhagen. Es ist 11Uhr Nachts. Ich bin in Kopenhagen, aber leider Teil der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann kein Spanisch, leider. Aber dennoch verstehe ich von was die Vertreter_inner von Bolivien, Venezuela, Spanien, Guatemala und Argentinien da so reden: Transparenz, Inklusivität usw.</p>
<p>Ich sitze im Warmen und schaue den Livestream aus dem Plenum der COP im Bella Center in Kopenhagen. Es ist 11Uhr Nachts. Ich bin in Kopenhagen, aber leider Teil der großen Menge NGOs die heute ausgesperrt wurden. Es war nicht leicht die begrenzte Anzahl der &#8220;Secondary badges&#8221; zu bekommen, nur ca. 30% aller NGO-Leute haben sowas, ich auch. Dennoch durfte ich wie schon damals in Heiligendamm an einem ziemlich ähnlichen Zaun rütteln. Diesmal was es nur kälter. Einige NGOs wurden von der COP ganz ausgeschlossen, u.a. Friends of the Earth International (FOEI), die Dachorga vom BUND und eine der großten Umweltgruppen hier. Ausserdem das bekannte Netzwerk Avaaz, welches heute die Namen der 11 Millionen Unterzeichnenden einer Online-Petition &#8220;Rettet Kopenhagen&#8221; bei einem Flashmob vorlesen wollten. Es war ja schon immer ein Jahrmarktgefühl im Bella Center: überall NGOs, Flyer, Aktionen und Laune. Doch jetzt spielen die Polizist_innen der UN-Polizei auch mit und schmeißen uns raus bzw. lassen uns (mich!) garnicht erst rein. Für mich ist das schade, für jemanden der für die entscheidenden Tage der COP aus Peru hergekommen ist, ist dies eine Katastrophe.</p>
<p>Dem auf und ab marschierenden Militär am Zaun zuzuschauen ist blöd, noch blöder ist, garnicht an den Zaun zu kommen. Viele tausende friedliche Demonstrant_innen hatten heute wieder das Vergnügen, statt eine konfusen UN-Polizei die abgerichteten dänsichen Bullen (i.S. von groß und stark) zu treffen. Bezeichnend die Bilder die schon jetzt um die Welt gehen. Schlagstöcke und Tränengas für diejenigen, welche ein besseres und gerechteres Abkommen wollen. Häppchen und freie Bahn für diejenigen, welche Entwicklungshilfe und Klimafinanzierung zusammenzählen oder sich mit Wälderrechnungen freikaufen wollen. Kann die UN in einer ungerechten Welt eigentlich so viel besser sein?</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 522px"><a href="http://www.tagesschau.de/klima/aktuell/kopenhagendemo110.html"><img title="Die GJ war auch heute wieder sehr prominent dabei. Für Klimagerechtigkeit setzen wir uns ein!" src="http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/copenhagen108_v-gross16x9.jpg" alt="Die GJ war auch heute wieder sehr prominent dabei. Für Klimagerechtigkeit setzen wir uns ein!" width="512" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Die GJ war auch heute wieder sehr prominent dabei. Für Klimagerechtigkeit setzen wir uns ein!</p></div>
<p>Die ganzen tausende von Eindrücken der letzten Tage bringe mich zurück zum Jetzt. Viele Deleierte fordern bessere und transparentere Verfahren. Ob auch jemand sich mit den vielen zu Unrecht eingeknasteten Demonstrant_innen solidarisiert? Ich weiß es nicht. Der Vertreter von Mauritius schlägt vor, schlafen zu gehen. Der Kerl neben ihm pennt eh schon. Die leitende COP-Vizepräsidentin sagt wie schön es ist, dass die Gruppe zumindest heute Abend mit einer Einigung auseinander geht. Das wars. Ergebnisse? Zero. Aber es sind ja noch zwei Tage&#8230;</p>
<p>Laut der Pressekonferenz von Yvo de Boer gib es Fortschritt in einigen kleinen Sachen und bei den Reduktionszielen und den Geldern müssen die HOS (Head of States) halt sich einigen. Auch einige andere Dinge wurden an diese weiterverwiesen, weil mensch sich nicht einigen konnte: u.a. ob CCS jetzt vom CDM ausgeschlossen wird (wie das SBSTA &#8211; das Expertengremium der COP -befand). Mal sehen ob unsere HOS&#8217;s das alles packen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 333px"><a href="http://www.tagesschau.de/klima/aktuell/klimakonferenz146-magnifier_pos-1.html"><img title="http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/klimakonferenzroettgen100_v-grossgalerie16x9.jpg" src="http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/klimakonferenzroettgen100_v-grossgalerie16x9.jpg" alt="Shakern vielleicht, Geld geben aber nicht. Norbert Röttgen kann noch so nett reden, Schwarz-Gelb will die Entwicklungshilfe für den Globalen Süden massiv in Klimageld umwidmen. NGOs können dies vor Ort nur vor der Tür geißeln. Norbert hat seine Ruhe." width="323" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Shakern vielleicht, Geld geben aber nicht. Norbert Röttgen kann noch so nett reden, Schwarz-Gelb will die Entwicklungshilfe für den Globalen Süden massiv in Klimageld umwidmen. NGOs können dies vor Ort nur vor der Tür geißeln. Norbert hat seine Ruhe.</p></div>
<p>Vorhin wurde der Vorschlag gemacht, eine Liste rumzureichen auf der sich alle eintragen, die heute Nacht nochmal mit dem COP-Präsidenten (jetzt der Präsi von Dänemark, Connie ist zurückgetreten) reden wollen. &#8220;Der kann uns dann anrufen und wir kommen aus dem Hotel her.&#8221; Eine Liste geht rum. Neulich gab es ein Krisentreffen in der Ecke des Plenarsaals, wo sich die &#8220;main opinions&#8221; des Streitpunktes trafen. Das alles erinnert mich ein wenig an den BuKo der Grünen Jugend. Ein Drittel der Redebeiträge ist zum Verfahren und ein weiteres Drittel wieerholt irgendwas anderes von vorher.</p>
<p>Der Eindruck vom HLS (High-Level-Segment) alleine reicht schon, um den nötigen Respekt vor der UN (bzw. UNFCCC) zu verlieren. Wenn nun noch hinzukommt, dass heute mutige Aktivist_innen den dänsichen Präsidenten im Plenum beschimpft haben und der Yvo de Boer auch (irgenwie angeblich) angegriffen wurde freue ich mich zwar über die &#8220;Offenheit&#8221; der COP aber der Gedanke an fast 50.000 registrierte Gäste für eien COP die in einem max. 15.000 Menschen fassenden Tagungsgelände stattfindet und das Unvermögen, dass zwei UN-Polizist_innen vor der Tür die gleiche Information (zu wer darf rein und wer nicht) haben, dann denke ich wirklich: der Laden hier kommt mal garnicht klar, ey!</p>
<p>Gefrustete Grüße aus Kopenhagen,</p>
<p>:) Georg</p>
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		<title>Ambivalente Impressionen</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2303</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 18:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Wiese]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zweite Woche ist angebrochen und die Anspannung nimmt zu. Aber bevor ich mich in den Strudel von „wer fordert gerade was“ stürze, möchte ich noch einige Gedanken über die verrückte Konferenz mit euch teilen. Denn auch wenn es fraglos wahnsinnig Spaß macht Teil der Klimakonferenz zu sein, hinterlässt sie bei mir dennoch ein ambivalentes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2304" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-2304  " style="margin: 5px;" title="091211_Group_FYEG" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/091211_Group_FYEG-150x150.jpg" alt="Nicht ganz passend zum Thema: unsere Freeze Aktion" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Nicht ganz passend zum Thema: unsere Freeze Aktion</p></div>
<p>Die zweite Woche ist angebrochen und die Anspannung nimmt zu. Aber bevor ich mich in den Strudel von „wer fordert gerade was“ stürze, möchte ich noch einige Gedanken über die verrückte Konferenz mit euch teilen. Denn auch wenn es fraglos wahnsinnig Spaß macht Teil der Klimakonferenz zu sein, hinterlässt sie bei mir dennoch ein ambivalentes Gefühl.</p>
<p>Wir sind hier um die Zukunft des Planeten zu retten, wie immer wieder betont wird. Gleichzeitig gilt die Konferenz als Party des Jahres und gleicht einer großen Spielwiese für Erwachsene. Wie passt das zusammen? Ein heißdiskutiertes Thema sind die Finanzen, aber ausgerechnet die Ärmsten der Welt werden hier von Delegierten vertreten, die kein Problem damit haben, ihren Reichtum in Form von goldenen Uhren zur Schau zu stellen. Es trägt nicht zur moralischen Integrität der wwahnsinnig berechtigten Forderungen nach mehr finanzieller Unterstützung für den globalen Süden bei, wenn diese von den reichen Eliten korrupter Diktaturen gestellt werden. Die Bedeutung der Zivilgesellschaft wird stets betont, aber wenn die Staats- und Regierungschefs am Freitag die Entscheidungen treffen, bekommen nur noch 90 (!) der über 10 000 akkreditierten NGO-Delegierten Zugang zum Konferenzzentrum. Die Liste solcher Widersprüche ließe sich noch lange Fortsetzungen. Das ist &#8211; leider &#8211; das hässliche Gesicht dieser Konferenz.</p>
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		<title>Aus dem Leben einer grünen Jugenddelegierten</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2296</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 22:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Wiese]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein typischer Tagesablauf sieht ungefähr so aus: Um kurz nach sechs stehe ich auf, um es pünktlich zum Treffen der Jugendinteressengruppe YOUNGO um acht zu schaffen (ja, unser Weg zum Konferenzzentrum ist lang). Dankeswerterweise versorgt Greenpeace die Aktivisten vorher noch schnell mit Kaffee. Um neun geht es weiter mit dem nächsten Treffen, auf dem unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2300" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2300" title="P1020117" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P10201172-300x225.jpg" alt="Plenarsession" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Plenarsession</p></div>
<p>Ein typischer Tagesablauf sieht ungefähr so aus: Um kurz nach sechs stehe ich auf, um es pünktlich zum Treffen der Jugendinteressengruppe YOUNGO um acht zu schaffen (ja, unser Weg zum Konferenzzentrum ist lang). Dankeswerterweise versorgt Greenpeace die Aktivisten vorher noch schnell mit Kaffee. Um neun geht es weiter mit dem nächsten Treffen, auf dem unsere Positionen in verschiedenen Bereichen abgestimmt werden. Im Anschluss daran steht die erste Plenarsession auf dem Programm, wo heute Tuvalu in einer bejubelten Rede ein rechtlich verbindliches Abkommen einforderte. Mein persönliches Highlight war jedoch der engagierte Beitrag der Jugend, von dem sich die dänische Konferenzvorsitzende sich übrigens sehr angetan zeigte.</p>
<p>Nach dem täglichen kurzen Update mit der Europäischen Grünen Jugend kann ich dann die erste Verschnaufpause des Tages genießen: es gibt endlich Mittagessen (leckerer und mit drei Euro vor allem günstiger als erwartet). Danach gilt es, einen ruhigen Platz zu finden, um die ersten der täglich ca. 200 Emails zu lesen, die allein über die Liste der Jugenddelegierten gehen. Mit viel Glück finde ich auch noch Zeit für einen Blogartikel, bevor der Nachmittag den europäischen Vernetzungstreffen und den zahlreichen Nebenevents gehört. Heute informierte z. B. die EU über die Emissionen durch Abholzung. Zwischendrin gucke ich immer wieder an unserem Stand vorbei, verschenke T-Shirts (die unter den Afrikanischen Länderdelegationen reißenden Absatz haben – man will seiner Familie schließlich etwas aus dem fernen Europa mitbringen) und sammel des Lobbyisten beste Waffe: Visitenkarten.</p>
<p>Nach einem weiteren Treffen unserer Delegation, dem Briefing der deutschen Verhandlungsführerin für die Zivilgesellschaft und schließlich dem wohlverdienten Abendessen falle ich dann müde ins Bett. Eigentlich schade, denn an abendlichen Empfängen mangelt es nicht. Vielleicht morgen ja, wenn der Leiter des UN-Klimasekretariats einlädt. Schließlich schmückt man sich hier äußerst gerne mit (Alibi?)Jugendbeteiligung.</p>
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		<title>Quo vadis Bildungsstreik</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 14:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max Pichl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

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		<description><![CDATA[
In den letzten sechs Wochen wurden, ausgelöst durch die Proteste an der Uni Wien, auch in vielen anderen europäischen Städten Universitäten besetzt. Gerade in Deutschland, wo die Umstellung auf Bachelor und Master besonders in der Kritik steht, gab es viele Aktionen und Besetzungen. Trotzdem herrscht unter Studierendenschaft eine große Uneinigkeit, wie man mit den Protesten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.fr-online.de/_em_daten/_multicom/2009/12/02/091202_2313_0lvxl22w.jpg" title="kapital" class="alignnone" width="480" height="333" /></p>
<p>In den letzten sechs Wochen wurden, ausgelöst durch die Proteste an der Uni Wien, auch in vielen anderen europäischen Städten Universitäten besetzt. Gerade in Deutschland, wo die Umstellung auf Bachelor und Master besonders in der Kritik steht, gab es viele Aktionen und Besetzungen. Trotzdem herrscht unter Studierendenschaft eine große Uneinigkeit, wie man mit den Protesten umgehen soll und auch die Medien liefern kein konsistentes Bild. Deshalb möchte ich, um auch in der GRÜNEN JUGEND einen kritischen Dialog anzustoßen, anhand einiger Thesen versuchen den Bildungsstreik inhaltlich zu unterfüttern.</p>
<p><span id="more-2291"></span></p>
<p><strong>These 1: Es geht nicht nur ums Geld</strong><br />
Direkt am Anschluss an die Besetzungen der Hochschulen, gab es in den Medien eine breite Debatte über den Sinn und die Forderungen der Proteste. Viele Politiker_innen, allen voran Bildungsministerin Annette Schavan, wollten den Forderungen der Student_innen entgegenkommen. So versprach die Ministerin mehr Geld für die Hochschulen und eine Erhöhung des Bafög-Satzes. Aber es geht nicht nur ums Geld. Was bringen uns Milliarden, wenn der Inhalt in den Universitäten und die Struktur des Studiums schlecht ist. &#8220;Mehr Geld für Bildung&#8221; ist nur eine Forderung des Bildungsstreiks und sicherlich nicht die entscheidenste. Im Mittelpunkt der Debatte sollte die funktionale Umstellung des Bildungssystems stehen. Die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge heißen vor allem eins: verschultes Studium, schnelleres und stressigeres (!) Studieren, keine kritische Reflexion der Studieninhalte und Masterabschlüsse für eine kleine Elite. Zwang und Konformismus stehen hinter der Idee, dass in allen Seminaren Teilnahmelisten geführt werden und die StudentInnen schneller studieren sollen. Das ist der eigentliche Skandal. Finanzielle Mittel sichern einen organisatorischen Rahmen unter dem ein Studium durchgeführt werden kann, aber Geld alleine reicht nicht für gute Bildung aus. Es ist bezeichnend, dass während des Bildungsstreiks vielerorten Veranstaltungen und Diskussionen kostenlos von Dozent_innen gehalten wurden und auch Student_innen ihre Themen in die inhaltliche Ausgestaltung des Streiks eingebracht haben.</p>
<p><strong>These 2: Wir wollen keinen Kuschelkurs</strong><br />
Deshalb sind auch die Vereinnahmungstaktiken durch die Politik und durch die Hochschulleitungen heuchlerisch. Viele Politiker_innen und Uni-Präsident_innen sagen immer wieder, sie stünden den Protesten prinzipiell positiv gegenüber- nur um sich im gleichen Moment gegenseitig die Verantwortung für die Bildungsmisere zuzuschieben. Man muss klar sagen: eine Annette Schavan steht den Forderungen des Bildungsstreiks sicherlich in keinster Weise positiv gegenüber. Vielmehr möchte die Politik einen Kuschelkurs gegenüber den Student_innen praktizieren, um hinterrücks die selbe Politik weiterzuführen. Die Universitäten versuchen derweil an einem Saubermann-Image zu arbeiten und zeigen sich verständnisvoll &#8211; nur um einige Stunden später Hörsäle gewaltsam räumen zu lassen. Ich will keinen Kuschelkurs mit der Politik im Bildungsstreik. Die Geschichte sozialer Bewegungen hat gezeigt, dass man emanzipative Verhältnisse nicht mit sondern im Widerstand gegen die Politik durchgesetzt hat. Deshalb müssen die Streiks und Besetzungen weitergehen.</p>
<p><strong>These 3: Wir lassen uns nicht kriminalisieren</strong><br />
In dieses Saubermann-Image passt dann auch die Aussage eines Sprechers der Uni Frankfurt, dass die beteiligten Menschen am Bildungsstreik zum größten Teil Autonome seien, die nicht (!) an der Universität studieren. Das ist Quatsch! Auch die Vertreter_innen der linksradikalen und autonomen Szene gehören mehrheitlich zur Studierenschaft. Dieses Verhalten der Hochschulen ist Teil einer Kriminalisierungsstrategie, um die Student_innenschaft zu spalten. Natürlich kommt es im Rahmen des Bildungsstreiks zu Sachbeschädigungen und Vandalismus- ob dies ein Ausdruck von politischem Protest ist, muss jeder für sich entscheiden. Fest steht aber, dass die Studierenden keine homogene Masse sind, auch viele Student_innen lehnen Sachbeschädigungen ab, aber identifizieren sich dennoch mit dem Bildungsstreik und nehmen an Demonstrationen teil. Gerade die Medien sollten sich fragen, ob sie immer wieder unreflektiert die Stellungnahmen von Universitäten übernehmen sollen und die Studis per se als Gewaltverbrecher verurteilen. Die Institutionen, die sich in das rechtsstaatliche Aus katalpultieren, sind vielmehr die Uni-Leitungen und Polizist_innen, die mit einer unverhältnismäßigen körperlichen Gewaltanwendung die Studi-Proteste räumen. </p>
<p><strong>These 4: Für eine kritische Wissenschaft</strong><br />
Viele Student_innen und Politiker_innen kritisieren, dass während des Bildungsstreiks auch antikapitalistische Forderungen und Thesen diskutiert werden. Sie meinen, dass man den &#8220;Bildungsstreik&#8221; alleine auf das Thema Hochschule reduzieren solle. Man müsse eine pragmatische Politik für konkrete Veränderungen anstreben, so der allgemeine Tenor. Dabei wird jedoch vergessen, dass die Schulen und Hochschulen nicht im leeren Raum schweben, sondern natürlich eingebettet sind in gesellschaftliche Machtverhältnisse. Gerade das Bildungssystem ist der Ort, wo gesellschaftliche Bedingungen immer wieder aufs Neue reproduziert werden. Deswegen gehört ein gesamtgesellschaftlicher Ansatz in die Debatten des Bildungsstreiks. Wer nicht willens ist, sich grundsätzlich mit dem bürgerlichen und kapitalistischen System auseinanderzusetzen, der verkürzt seine Analysen und verkürzt damit auch seine Forderungen. Eine Wissenschaft der Kritischen Theorie, die mittlerweile fast von allen Hochschulen verschwunden ist, muss wiedererkämpft werden. Gerade in den Krisenzeiten brauchen wir einen gesellschaftlichen Diskurs über die Zukunftsfähigkeit dieses Systems und dieser Diskurs wurde in der Vergangenheit immer wieder an den Hochschulen geführt. Der Bildungsstreik und die Besetzungen sind die konsequente Aneignung von universitären Räumlichkeiten, damit ein neuer Raum geschaffen wird, um diese Diskurse interdiszplinär zu führen. Eine bessere Lehre erreichen wir nicht dadurch, dass wir ein bisschen mehr Geld für die Hochschulen haben, wir brauchen auch grundsätzliche Debatten über die Funktion von Bildung. Adorno sagte einmal: &#8221; Es gibt kein richtiges Leben im falschen&#8221;. Man könnte auch sagen: &#8221; Es gibt kein richtiges Studium im falschen&#8221;. </p>
<p><em>Maximilian Pichl, Student der Uni Frankfurt am Main</em></p>
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		<title>Befreie das Feld!!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 21:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Wiese]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier habe ich ein tolles Spiel gefunden.
Schauts euch doch mal an!
Hier kommt ihr zum Spiel:
http://greenberry.gr.funpic.de/
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier habe ich ein tolles Spiel gefunden.<br />
Schauts euch doch mal an!</p>
<p>Hier kommt ihr zum Spiel:</p>
<p>http://greenberry.gr.funpic.de/</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die (GRÜNE) JUGEND und ihr Einstiegsalter</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2265</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 21:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[BuKo]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Spunk]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bietet sich bei einer solchen Ausgabe mehr an, als eine Umfrage unter uns Jugendlichen durchzuführen und so das Drogenkonsumverhalten herauszufinden. Nicht sehr viel, und deswegen haben wir das in die Tat umgesetzt und präsentieren nun voller stolz die Ergebnisse dieser einmaligen Umfrage. Leider haben nicht alle der (rekordverdächtig vielen) BuKo-Teilnehmer_innen die Umfragebögen ausgefüllt, aber immerhin 160 haben sich dann doch gefunden. Oder besser ausgedrückt, 160 ausgefüllte Bögen haben wir in dem Chaos noch retten können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top: 0.4em; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.5em; margin-left: 0px; line-height: 1.5em;">Was bietet sich bei einer solchen Ausgabe mehr an, als eine Umfrage unter uns Jugendlichen durchzuführen und so das Drogenkonsumverhalten herauszufinden. Nicht sehr viel, und deswegen haben wir das in die Tat umgesetzt und präsentieren nun voller stolz die Ergebnisse dieser einmaligen Umfrage. Leider haben nicht alle der (rekordverdächtig vielen) BuKo-Teilnehmer_innen die Umfragebögen ausgefüllt, aber immerhin 160 haben sich dann doch gefunden. Oder besser ausgedrückt, 160 ausgefüllte Bögen haben wir in dem Chaos noch retten können.</p>
<p style="margin-top: 0.4em; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.5em; margin-left: 0px; line-height: 1.5em;">Selbstverständlich sind dies zu wenig, um eine repräsentative Aussage über den ganzen Verband, oder gar die deutsche Jugend, zu machen, aber ein sehr detailreiches Bild über die Teilnehmer_innen ermöglicht es allemal. Denn die Umfrage wurde von Teilnehmer_innen aus dem gesamten Bundesgebiet (mit Ausnahme vom Saarland), quer durch die Altersgruppen und Ämter ausgefüllt.<span id="more-2265"></span></p>
<p style="margin-top: 0.4em; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.5em; margin-left: 0px; line-height: 1.5em;">Herausstechend waren drei Bögen, die von über 18-jährigen ausgefüllt worden sind, auf denen keinerlei Erfahrungen mit Drogen vermerkt waren. Ansonsten haben die Ergebnisse in etwa widergespiegelt, was wir erwartet hatten. So ist das Einstiegsalter bei Alkohol am geringsten. Mit 14 Jahren haben mehr als die Hälfte der Teilnehmer_innen bereits Erfahrungen mit Alkohol gesammelt. Die Verteilung gleicht dabei einer nahezu idealen Gauß-Verteilung, so dass schnell klar wird, dass etwa 90 % mit 16 Jahren Alkohol (wenigstens ein Mal) konsumiert haben. Die allerwenigsten haben ihn bisher vollkommen unangetastet gelassen.</p>
<p style="margin-top: 0.4em; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.5em; margin-left: 0px; line-height: 1.5em;">Das sieht beim Tabakkonsum schon etwas anders aus. Der höchste Balken, den ihr unten sehen könnt, gehört zu denen, die ihn noch nicht probiert haben. Und das sind immerhin 30 % der Teilnehmer_innen. Allgemein verschiebt sich das ganze ein wenig hin zu den älteren Jahrgängen, auch wenn immerhin 40 % mit 14 Jahren schon Mal geraucht haben.</p>
<p style="margin-top: 0.4em; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.5em; margin-left: 0px; line-height: 1.5em;">Bei der dritten Kategorie ging es um den Konsum sonstiger, illegalisierter, Drogen. Aus einigen Kommentaren ging eindeutig hervor, dass es sich dabei in den meisten Fällen um Cannabis handelt, allerdings ist da keine allgemeine Aussage möglich. Die nahezu linear ansteigende Kurve verrät deutlich, dass das Einstiegsalter im Gegensatz zu Tabak, und vor allen Dingen auch zu Alkohol, deutlich höher liegt. Im Alter von 14 Jahren haben etwa 13 % der Teilnehmer_innen eine (oder mehrere) der Drogen ausprobiert. Insgesamt haben etwa zwei Drittel der Teilnehmer_innen Erfahrungen gesammelt.</p>
<p style="margin-top: 0.4em; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.5em; margin-left: 0px; line-height: 1.5em;">Bei der letzten Frage ging es darum, die Intensität des Drogenkonsums zu hinterfragen. Oder eigentlich wenigstens zu erfahren, ob der Konsum mindestens ein Mal übertrieben wurde. Und tatsächlich hat sich herausgestellt, dass etwa 70 % der Befragten wenigstens einmal einen Vollrausch, bzw. einen sog. Filmriss, hatten. Die Quote derjenigen, die dieses Erlebnis mit 14 Jahren bereits erlebt haben, ist allerdings eher niedrig. Die meisten haben diese Erfahrung im Alter ab 16 Jahren gemacht. Doch seht selbst und schaut die Diagramme an.</p>
<p style="margin-top: 0.4em; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.5em; margin-left: 0px; line-height: 1.5em;">Es bleibt klar festzuhalten, dass Alkohol die Droge ist, die am jüngsten und von den meisten Teilnehmer_innen konsumiert wurde. Doch die Quote derjenigen, die mehr als Tabak und Alkohol ausprobiert (oder regelmäßig konsumiert) haben, ist mit 66 % gar nicht so niedrig. Vielen Dank an dieser Stelle an die Teilnehmer_innen und an Lies für das Helfen beim Auswerten!</p>
<p style="margin-top: 0.4em; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.5em; margin-left: 0px; line-height: 1.5em;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2276" title="Alkohol_Grafik" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/Alkohol_Grafik.jpg" alt="Alkohol_Grafik" width="496" height="361" /><img class="aligncenter size-full wp-image-2278" title="Tabak_Grafik" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/Tabak_Grafik.jpg" alt="Tabak_Grafik" width="523" height="378" /><img class="aligncenter size-full wp-image-2277" title="Drogen_Grafik" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/Drogen_Grafik.jpg" alt="Drogen_Grafik" width="516" height="357" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-2279" title="Vollrausch_Grafik" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/Vollrausch_Grafik.jpg" alt="Vollrausch_Grafik" width="496" height="349" />
</p>
<p style="margin-top: 0.4em; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.5em; margin-left: 0px; line-height: 1.5em;">Diese Umfrage ist Teil der aktuellen Ausgabe des SPUNKs und auch auf der Homepage zu finden, aber nur hier habt ihr die geniale Möglichkeit Kommentare zu hinterlassen.</p>
<p style="margin-top: 0.4em; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.5em; margin-left: 0px; line-height: 1.5em;">
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		<title>Kleiner Eindruck vom Bildungsstreik in Dresden</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2256</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 17:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JohannesH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Wiese]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Anselm Zebner: http://www.anselm-zebner.de
Seit dem 9.11 wird in Dresden der Potthoff-Bau “POT81″ im Rahmen des Bildungsstreiks besetzt. Nachdem im Sommer eine Protestwelle in ganz Deutschland die Diskussion über Bildungsausgaben entfacht hat, werden nun nach einem erfolgreichen Protest in Österreich Stichwort “#unsereuni” Höhrsähle besetzt und Veranstaltungen abgehalten um auf die anhaltende soziale Ungerechtigkeit,  schlecht ausgeführten Reformen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Von Anselm Zebner: <a href="http://www.anselm-zebner.de">http://www.anselm-zebner.de</a></div>
<p>Seit dem 9.11 wird in Dresden der Potthoff-Bau “POT81″ im Rahmen des <a href="http://http//www.bildungsstreik-dresden.de" target="_blank">Bildungsstreiks</a> besetzt. Nachdem im Sommer eine Protestwelle in ganz Deutschland die Diskussion über Bildungsausgaben entfacht hat, werden nun nach einem erfolgreichen Protest in Österreich Stichwort<a href="http://unsereuni.at/"> “#unsereuni”</a> Höhrsähle besetzt und Veranstaltungen abgehalten um auf die anhaltende soziale Ungerechtigkeit,  schlecht ausgeführten Reformen im Sinne des Bologna-Prozesses und die Kürzungen im Bildungssystem aufmerksam zu machen.</p>
<p>Die Besetzung in Dresden <a href="http://www.htw-dresden.de/%7Efsr_lblp/wiki/pot81/index.php/Hauptseite">POT81</a> (<a href="http://www.pot81.de">www.pot81.de</a>) soll aufmerksam machen und zur Diskussion anregen. Deshalb gibt es eine stets aktuelle Wiki, einen <a href="http://217.172.183.184:8000/pot.ogg">Radio-Livestream</a> sowie zwei Twitter-Feeds <a title="http://www.twitter.com/bsdresden" rel="nofollow" href="http://www.twitter.com/bsdresden">www.twitter.com/bsdresden</a> <a title="http://www.twitter.com/POT81" rel="nofollow" href="http://www.twitter.com/POT81">www.twitter.com/pot81</a>.</p>
<p>In Dresden waren heute nachmittag so gegen 13 Uhr ankam, befand sich eine Gruppe von ca. 30 Besetzern im Hörsaal. Es wurden Banner gemalt und Diskussionen geführt. Um ca. 14 Uhr ist eine Gruppe von 15 Leute losgezogen um mit einer kleinen Trommelgruppe und Flyern auf dem Campus Werbung zur Beteiligung zu machen.</p>
<p>Um 15:30 Uhr haben sich im Hörsaal dann wieder Interessierte getroffen, um die Inhalte zu besprechen, welche um 17 Uhr mit dem Rektor der TU, Prof. Kokenge besprochen werden sollen.  (Ergebnisse wirds online geben). Während der ganzen Zeit, waren zwei, drei Jungs mit der Aktualisierung der Internetseiten (Pressebereich) beschäftigt, andere malten weitere Plakate, andere kochten Essen für die Beteiligten.</p>
<p>Die Atmosphäre ist entspannt und es wird das ganze Wochenende über Diskussionen und ein bisschen Party geben. Unterstützung ist natürlich immer willkommen, da es am Wochenende auch kühl werden soll im Hörsaal.</p>
<p>Mein Fazit: Der Streik und die Besetzungen sind super! Die Medien berichten, die Bundesbildungsministerin Shavan hat bereits öffentlich ihre Unterstützung erklärt und vielleicht wird die Menge der Beteiligten ja in den nächsten Tagen so groß, dass auch jeder mitbekommt, dass es sich nicht um verrückte handelt, sondern um Studenten, die etwas verbessern und nicht nur Studium konsumieren wollen.</p>
<p>Übrigens: Die <a href="http://www.gj-dresden.de/">Grüne Hochschulgruppe Dresden</a> hat Ihre Solidarität mit den Streikenden erklärt.</p>
<p>Aktuell sind es in Deutschland 23 in Österreich 34 besetzte Unis.<a href="http://www.unsereunis.de"> (www.unsereunis.de</a>)</p>
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		<title>Rede von Gesine Agena bei der BDK</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 12:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cybergreen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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		<description><![CDATA[Die neu gewählte Bundessprecherin Gesine Agena redet zur Klimapolitik und den bevorstehenden Protesten in Kopenhagen.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neu gewählte Bundessprecherin Gesine Agena redet zur Klimapolitik und den bevorstehenden Protesten in Kopenhagen.<br />
<object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LwbYx__fkjI&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LwbYx__fkjI&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
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		<title>Rede vom Max Löffler bei der BDK</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 08:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cybergreen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Sprecher der GRÜNEN JUGEND auf der Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) mit seiner Rede.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sprecher der GRÜNEN JUGEND auf der Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) mit seiner Rede.<br />
<object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eM4_E1FEPSU&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/eM4_E1FEPSU&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
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		<title>Rede von Arvid Bell bei der BDK</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 07:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cybergreen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Parteiratsmitglied Arvid Bell redet auf der BDK zum TOP &#8220;Grüne Opposition&#8221;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Parteiratsmitglied Arvid Bell redet auf der BDK zum TOP &#8220;Grüne Opposition&#8221;<br />
<object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/FWFhskqUz08&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/FWFhskqUz08&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
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		<title>Presseschau der letzten Wochen</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2239</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 06:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cybergreen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangen Wochen wurde nach der Bundestagswahl, im Vorfeld und im Nachgang des Bundeskongresses der GRÜNEN JUGEND in Weimar viel berichtet. Ebenso im Vorfeld der BDK. Hier ein paar Artikel, wo die GRÜNE JUGEND sich zu Wort gemeldet hat bzw. über sie berichtet wurde.
23.10.2009 News-Adhoc: Grüne Jugend fordert Aufbruchsignal von Bundespartei
23.10.2009 N24: Grüne Jugend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangen Wochen wurde nach der Bundestagswahl, im Vorfeld und im Nachgang des Bundeskongresses der GRÜNEN JUGEND in Weimar viel berichtet. Ebenso im Vorfeld der BDK. Hier ein paar Artikel, wo die GRÜNE JUGEND sich zu Wort gemeldet hat bzw. über sie berichtet wurde.</p>
<p><a href="http://www.news-adhoc.com/gruene-jugend-fordert-aufbruchsignal-von-bundespartei-idna2009102360112/">23.10.2009 News-Adhoc: Grüne Jugend fordert Aufbruchsignal von Bundespartei</a></p>
<p><a href="http://www.n24.de/news/newsitem_5541264.html">23.10.2009 N24: Grüne Jugend verlangt neue Spitzenkandidaten bis 2013</a></p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/auf-der-suche-nach-der-richtung/">22.10.2009 taz: Grüne vor Grundsatzentscheidung: Auf der Suche nach der Richtung</a></p>
<p><a href="http://www.ga-online.de/?id=540&#038;did=21314">20.10.2009 General Anzeiger: Vorsitzende der Grünen Jugend kommt aus Schoonorth</a></p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/handzahm-und-vegan/">19.10.2009 taz: Mitgliederversammlung der Grünen Jugend: Handzahm und vegan</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,655852,00.html">18.10.2009 SpOn:Bündnis 90/Die Grünen: Künast kanzelt aufmüpfige Parteijugend ab</a></p>
<p><a href="http://www.news-adhoc.com/gruene-jugend-fordert-grundlegende-erneuerung-der-bundespartei-idna2009101658717/">16.10.2009 News-Adhoc: Grüne Jugend fordert grundlegende Erneuerung</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1046449/">07.10.2009 Deutschlandfunk: Neue Inhalte auch mit neuen Personen verknüpfen</a></p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/gruene-jugendrevolte/">02.10.2009 taz:Neue Gesichter in Parteispitze: Grüne Jugendrevolte</a></p>
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		<title>Jamaika startet mit schwerer Hypothek</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2235</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 17:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Wiese]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaika Saarland CDU]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Müller (CDU) hat im Saarland gezeigt welches Kindes Geiste er ist. Im Vorfeld der &#8220;Jamaika-Entscheidung&#8221; wurden versöhnliche Töne gegenüber den Grünen angestoßen. Doch auch wenn Wölfe Kreide fressen, verbirgt es sich nur schemenhaft ihre eigentliche Absicht. Müller ist auf den von Sarrazin gestarteten Zug aufgesprungen. Was er sich von der Medienpräsenz erhofft bleibt sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Müller (CDU) hat im Saarland gezeigt welches Kindes Geiste er ist. Im Vorfeld der &#8220;Jamaika-Entscheidung&#8221; wurden versöhnliche Töne gegenüber den Grünen angestoßen. Doch auch wenn Wölfe Kreide fressen, verbirgt es sich nur schemenhaft ihre eigentliche Absicht. Müller ist auf den von Sarrazin gestarteten Zug aufgesprungen. Was er sich von der Medienpräsenz erhofft bleibt sein Geheimnis. Den koalitionswilligen saarländischen Grünen tut er damit keinen Gefallen. Zwar werden sie sich einer Koalition nicht verweigern. Doch hat der bundesweit ohnehin schon geschwächte Landesverband eine weitere Last zu tragen. Jamaika-BefürworterInnen haben eine schlechtere Ausgangslage.<br />
Die alt-bürgerliche Ideologie kam wieder zum Vorschein. Sie basiert zu einem großem Teil auf eine exklusive Identitätsbildung. &#8220;Wir&#8221; und &#8220;sie&#8221;. &#8220;Sie&#8221; wollen sich bei &#8220;uns&#8221; nicht integrieren. Integration ist keine Einbahnstraße. Es muss auch Anreize aus der Mehrheitsgesellschaft geben. Ein signifikant geringerer Teil der Ausbildungsplätze geht an Menschen mit Migrationsgeschichte. Zufall, oder Produkt des Bildungssystems?<br />
Aus dem Saarland kam zumindest in Vergangenheit progressives. Müller hat als das Bekenntnis zum Einwanderungsland in die CDU gebracht.  Es gibt progressive Ansätze in der Union. NRW-Integrationsminister Laschet und Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth gehören dazu, doch sind sie in der Minderheit. Ob sich die progressiven Kräfte, oder die regressiven um Koch und co. durchsetzen, wird die Gretchenfrage für künftige schwarz-grüne Optionen.<br />
Für die Grünen muss klar sein: Inhalte vor Macht, doch nicht für den Preis der Selbstopferung. </p>
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		<title>BuKo: Besuch der Gedenkstätte Buchenwald</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2227</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 16:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph M</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Wiese]]></category>

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Am Wochenende fand der 33. Bundeskongress der Grünen Jugend in Weimar statt. Weimar ist vor allem für sein kulturelles Erbe bekannt. In der Stadt in Thüringen wimmelt es an Statuen, Postkarten und Straßennamen der bekannten Kinder der Stadt. Johann Sebastian Bach, Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe und viele mehr lebten hier. Viele Einwohner sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0.49cm;">Am Wochenende fand der 33. Bundeskongress der Grünen Jugend in Weimar statt. Weimar ist vor allem für sein kulturelles Erbe bekannt. In der Stadt in Thüringen wimmelt es an Statuen, Postkarten und Straßennamen der bekannten Kinder der Stadt. Johann Sebastian Bach, Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe und viele mehr lebten hier. Viele Einwohner sind stolz auf die Geschichte ihrer Stadt und bei jeder Gelegenheit wird an die Zeit der Weimarer Klassik erinnert.</p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;">Bei der Erinnerung an die Geschichte darf aber der Zivilisationsbruch im nationalsozialistischen Deutschland nicht vergessen werden. Auf dem Ettersberg, nur wenige Kilometer von Weimar entfernt, errichteten die Deutschen eines der größten Konzentrationslager. Um einer einseitigen Wahrnehmung der Geschichte Weimars und Deutschlands entgegen zu wirken, machten sich am Samstag Morgen 20 Mitglieder der Grünen Jugend zu einem Besuch der Gedenkstätte Buchenwald auf.</p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;">Das Konzentrationslager Buchenwald wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager betrieben. Insgesamt waren in diesem Zeitraum etwa 250.000 Menschen aus allen Ländern Europas im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000 geschätzt. Sie wurden durch Massentötungen, Zwangsarbeit, medizinische Experimente und durch die Willkür der SS ermordet oder hielten den grauenhaften Bedingungen im Konzentrationslager nicht stand.</p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;">Für einige Mitglieder der Grünen Jugend war es der erste Besuch einer Gedenkstätte eines ehemaligen Konzentrationslagers. Der Gedenkstätten-Besuch habe ihr eindringlich die perverse Perfektion der organisierten Vernichtung von Menschen im Nationalsozialismus in Erinnerung gerufen, berichtete eine Teilnehmerin in der gemeinsamen Gesprächsrunde nach dem Besuch. Andere waren in Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten und im Gedenken an die Opfer schlicht sprachlos.</p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span class="photo_container pc_m"><a title="IMG_8576 von Shemuel Levi" href="http://www.flickr.com/photos/43571111@N03/4019331744/"><img class="pc_img" src="http://farm3.static.flickr.com/2559/4019331744_d1ae1a75ae_m.jpg" alt="IMG_8576 von Shemuel Levi" width="240" height="160" /></a></span></p>
<p><em>Tor zum Lager im KZ Buchenwald.</em></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;">
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span class="photo_container pc_m"><a title="IMG_8566 von Shemuel Levi" href="http://www.flickr.com/photos/43571111@N03/4019333072/"><img class="pc_img" src="http://farm4.static.flickr.com/3495/4019333072_5c92049d3e_m.jpg" alt="IMG_8566 von Shemuel Levi" width="240" height="160" /></a></span></p>
<p><em>Eingangstor mit dem Spruch &#8220;Jedem das Seine&#8221;.</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span class="photo_container pc_m"><a title="IMG_8586 von Shemuel Levi" href="http://www.flickr.com/photos/43571111@N03/4018567511/"><img class="pc_img" src="http://farm3.static.flickr.com/2769/4018567511_9963053152_m.jpg" alt="IMG_8586 von Shemuel Levi" width="240" height="160" /></a></span></p>
<p><em>Gedenktafel für die homosexuellen Männer die in Buchenwald gelitten haben.</em></p>
<p>Bilder von Christoph M. unter Creative Commons License (by-nc-nd).<a href="http://www.flickr.com/photos/43571111@N03/sets/72157622478760973/"> Mehr Fotos.</a><em><br />
</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
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		<title>Was treibt ein BuVo-Mitglied so kurz vor dem BuKo?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 19:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franza</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesvorstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Nunja, das ist nicht verallgemeinerbar. Ich kann nur beschreiben, was ich so treibe. Und das ist öfters mal ganz spannend.
Was ich zuletzt getan hab, hat nicht viel mit dem BuKo zu tun – außer dass ich nebenbei dafür werben konnte.
Da gibt es zum einen den neuen Bundesvorstand der Grünen Hochschulgruppen (GHG). Die trafen sich dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nunja, das ist nicht verallgemeinerbar. Ich kann nur beschreiben, was ich so treibe. Und das ist öfters mal ganz spannend.<br />
Was ich zuletzt getan hab, hat nicht viel mit dem BuKo zu tun – außer dass ich nebenbei dafür werben konnte.<br />
</em><span id="more-2225"></span>Da gibt es zum einen den neuen Bundesvorstand der Grünen Hochschulgruppen (<a href="http://www.campusgruen.de/">GHG</a>). Die trafen sich dieses Wochenende in Berlin und wollten sich mit dem BuVo der GJ vernetzen. Ich als Kontaktbeauftragte machte mich auf den Weg vom nordwestlichen Moabit ins südöstliche Friedrichshain und war gespannt. Dabei passierte nichts Spannendes – es war einfach nett. Wir tauschten uns aus, wie die GHG arbeitet, wie die GJ arbeitet, wie wir kooperieren können, wo unsere Schwerpunkte liegen und liegen werden. Lustig, wie wenig wir voneinander wussten, obwohl wir doch für ähnliche Inhalte kämpfen und eine ähnliche Zielgruppe haben. Einiges wusste ich auch nicht so ganz genau – wie könnten wir im Zuge der Kopenhagenverhandlungen zusammenarbeiten?<br />
Allerdings treffen sich GHG- und GJ-BuVo immer auf der ersten GJ-BuVo-Klausur (zumeist im Januar) und genau das haben wir eigentlich mit unserem Treffen vorbereitet. Schön, dass auch einige vom GHG-BuVo zum BuKo kommen, auch wenn sie leider schon über 28 sind!<br />
Heute wartete dann trotzdem frühes Aufstehen auf mich – die <a href="http://www.gj-bb.de/">GJ in Brandenburg</a> hatte Mitgliederversammlung in Cottbus und ich wollte dabei sein. Der Landesverband Brandenburg fällt unter meine Zuständigkeit und so kannte ich schon ein paar von den Anwesenden. Alles verzögerte sich ungemein – das muss zuallererst festgestellt werden. Die Kleingruppenarbeit zur Verbesserung der Situation fiel damit leider flach. Dafür war es atmosphärisch entspannt. Nach Rechenschaftsbericht, BuVo-Wörtchen, finanzieller Lage und Wahlauswertung hab es vor allem ausführliche Wahlen. Von 6 Landesvorstandsmitgliedern sind nun nur zwei weiblich, was von den vier anwesenden Frauen so gebilligt wurde unter der Bedingung, dass der LaVo sich darum bemüht, genau dies im kommenden Jahr zu ändern.<br />
Eine Besonderheit ist hier erwähnenswert: Johannes Möstl aus Thüringen ist Mitglied in Brandenburg und nun auch zum Beisitzer gewählt. Selten kommt es vor, und doch ist es möglich, dass man nicht dort Mitglied ist, wo man wohnt und dann sogar in den LaVo gewählt wird.<br />
Bei all den Wahlen (BA, Schiedsgericht etc wurden auch gewählt) waren Dörthe und ich die Wahlkommission. Immer 9 abgegebene und 9 gültige Stimmen machten das einfacher als beim BuKo.<br />
Meinen herzlichen Glückwunsch an alle Gewählten (Britta aus Münster als Sprecherin und frauenpolitische Sprecherin, Stephan als Sprecher, Albrecht als Schatzmeister, Clemens als politischer Geschäftsführer, Johannes und Christine als Beisitzende)!<br />
Nun sitze ich mit einem Großteil des neuen LaVos im Zug zurück nach Berlin (so gegen 16:30). Erste Planungen laufen um mich rum und bald gibt es eine erste LaVo-Klausur.<br />
Und für den BuVo stehen die Wahlen dann kommende Woche beim BuKo an. Spannend bleibt es also.</p>
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		<title>und dann war alles aus!</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 14:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franza</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>

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		<description><![CDATA[Und plötzlich war alles aus, müde kratzten wir die letzten Aufkleber von unserem Nordtourbus und drehten ein letztes Mal unsere Musik laut auf, dann mussten wir den Bus schweren Herzens abgeben und machten uns auf zum 72-Std- Wahlkampf. Wir fragten uns aber, ob die jungen Leute, die wir da auf der Straße trafen, am Sonntag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und plötzlich war alles aus, müde kratzten wir die letzten Aufkleber von unserem Nordtourbus und drehten ein letztes Mal unsere Musik laut auf, dann mussten wir den Bus schweren Herzens abgeben und machten uns auf zum 72-Std- Wahlkampf. Wir fragten uns aber, ob die jungen Leute, die wir da auf der Straße trafen, am Sonntag überhaupt vor 18 Uhr aufwachen würden;  dem Torkeln nach zu urteilen wohl eher nicht…<br />
Am Sonntag schliefen wir endlich mal richtig lange aus und mobilisierten Jungwähler über Internet und beantworteten Fragen.<br />
Um 18h dann gespannte Stille im Landtag, wird das Ergebnis reichen, unsre beiden junggrünen KandidatInnen  Rasmus und Luise in den Landtag einziehen zu lassen? Die ersten Hochrechnungen ergeben 12% für die Grünen in Schleswig-Holstein, doch die Sitze schwanken immer wieder zwischen 9 und 11, das Bangen geht weiter.<br />
Um Mitternacht endlich eine neue Hochrechnung,  Ergebnis: es ist immer noch unklar, wir müssen noch länger warten… Egal, wir feiern uns, dass wir so guten Wahlkampf gemacht haben und haben beschlossen, jetzt jedes Jahr auf Hochtour zu fahren und einfach mal Präsenz bei den Menschen zu zeigen, so ganz bürgernah eben!<br />
Auch wenn die Bundestagswahlergenbisse mit schwarz-gelber Mehrheit leider keinen Grund zum Feiern für uns sind, freuen wir uns, dass Luise und Rasmus jetzt im Parlament sitzen, die Grünen haben sagenhafte 12,4% in Schleswig-Holstein erzielt und ihr Ergebnis  damit verdoppelt!! Es wird sicher noch interessant, was jetzt mit den Überhangmandaten passiert und ob die schwarz-gelbe Mehrheit auch so stabil ist, wie Carstensen behauptet!<br />
Notfalls werden wir für unsere Rechte auf die Straße gehen und denen da oben zeigen, wie gute Politik gemacht  wird!<br />
Wir sehen uns beim BuKo in Weimar, da gibt’s dann auch mehr aus der Franza-Ecke zu hören!<br />
Selma und Grischka</p>
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		<title>Von Kindern, Popstars und verabschiedeten Mannheimern</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 00:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franza</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach drei Tagen haben auch wir Nord-Hochtourer wieder Internet und können von unseren Erlebnissen schwärmen!
Donnerstag hat traurig begonnen: Julian, unser blonder Mannheimer-Strahlemann hat uns verlassen, da er Donnerstag Abend ein schon viel früher gebuchtes Konzert im Süden besuchen wollte. Wir hatten tolle Tage zusammen und werden uns spätestens aufm BuKo alle wieder sehen &#8211; wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach drei Tagen haben auch wir Nord-Hochtourer wieder Internet und können von unseren Erlebnissen schwärmen!<br />
Donnerstag hat traurig begonnen: Julian, unser blonder Mannheimer-Strahlemann hat uns verlassen, da er Donnerstag Abend ein schon viel früher gebuchtes Konzert im Süden besuchen wollte. Wir hatten tolle Tage zusammen und werden uns spätestens aufm BuKo alle wieder sehen &#8211; wir freuen uns darauf, das wird pornös! </p>
<p>Nach Julians Abgang hatten wir verbliebenen (Grischka, Selma &#038; Nils) dann Zeit, da unsere nächste Aktion erst um 17 Uhr sein sollte. Also dachten wir uns &#8220;Hey, wir machen seit Tagen und Wochen Wahlkampf, jetzt haben wir mal einen halben Tag Pause &#8211; da könnten wir doch Wahlkampf in der Zwischenzeit machen!&#8221; &#8211;> Also fuhren wir nach Lütjendorf (oder so, jedenfalls ein kleines Dorf) und wollten da flyern. </p>
<p>Das war ein schwerer Fehler.</p>
<p>Um kurz vor halb 1 wurden wir angerufen &#8220;Ey, wo bleibt ihr???&#8221; -> Oh. Wir hatten unsere Aktion in Neumünster ganz verpennt! Also sind wir schwuppsdiwupps nach Neumünster gefahren, wo wir also mit anderthalb Stunden Verspätung ankamen. Das war aber kein Problem, die örtlichen Grünen waren wie immer sehr freundlich und sogar eine Reporterin hatte auf uns gewartet, um uns im Atom-Schutzanzug herumlaufen zu sehen.</p>
<p>Anschließend gings dann nach Rendsburg (was Nils als Süddeutscher Unwissender gegenüber den Einheimischen konzequent als Rendsdorf bezeichnete). Dort lief alles wie gehabt &#8211; wir verteilten Millionen von Zeitungen und Flyern. Abends ging es dann zu Christine nach Bornesholm (oder so), wo wir in einem sehr schnieken Haus untergebracht wurden. </p>
<p>Weiter ging es am Freitag nach Husum, wo wir den Leibhaftigen trafen &#8211; Vale Seehausen, den 19jährigen Direktkandidaten der Grünen vor Ort. Wir liefen durch die Innenstadt &#038; hatten wohl unseren besten Tag &#8211; nach gefühlten 100 Menschen hatte noch keineR unser Wahlkampfmaterial abgelehnt!<br />
Vale hat sein ganzes Popstarpotenzial ausgespielt und 10-jährigen Mädels sein Konterfei auf einer Postkarte inkl. Autogramm überreicht, woraufhin diese Selma nach noch mehr Popstargimmicks von Vale bebettelt haben &#8211; also, lieber Vale, falls du es nicht in den Bundestag schaffst &#8211; du kannst immer noch Sänger einer Boygroup werden ;)!<br />
Grischka hat außerdem eine tiefgehende Debatte mit einem &#8220;religionsaffinen&#8221; Mitmenschen zu führen, welcher ihm doch tatsächlich belegen wollte, dass die Grünen für Pädophilie seien &#8211; Grischkas todernste Antwort: &#8220;Ja manchmal haben die Kinder das eben auch nötig&#8221;. Der hat vielleicht geguckt :D!</p>
<p>Abends gings dann mit Verstärkung zu einer lokalen Casting-Show. Nun, das Publikum wird größtenteils auch 2013 noch nicht wählen können, doch wir hatten unseren Spaß und konnten an die etwas Älteren auch einige der &#8220;Kondome mit Vales Konterfei&#8221; verteilen.</p>
<p>Nach der Übernachtung in der Jugendherberge gingen wir dann noch kurz Flyer vor Supermärkten verteilen, bevor Nils dann Samstag vormittag wieder nach Mannheim aufbrach.<br />
Nun, da ich, Nils, diesen Eintrag schreibe: Selma, Grischka, Julian, Franza, die letzte Woche war toll mit euch! Wir hatten so viel Spaß, ich freue mich darauf, euch alle bald schon wieder  zu sehen (aufm BuKo, aufm Entwicklungshilfeseminar, in Mannheim) &#8211; :)!<br />
Ich sage zu euch das Gleiche, wie ich auch meiner letzten Abteilung bei SAP ;) gesagt habe: Ich hatte ja hohe Erwartungen, aber die letzte Woche war so toll, meine Erwartungen wurden glatt übertroffen!</p>
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