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	<title>_jung _grün _stachelig</title>
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	<description>Das Blog der GRÜNEN JUGEND</description>
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		<title>Gorleben ist überall</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 15:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind ja alles sehr froh, daß BP keine Atomkraftwerke baut&#8230; Weil wir aber auch Vattenfall nicht vertrauen und selbst wenn wir denen vertrauen könnten blieben immernoch genug Argumente gegen Atomenergie: Waffenfähiges Uran, die ungelöste Endlagerfrage, die unflexible Stromerzeugung, die Machtkonzentration bei den Betreibern und die simple Tatsache, daß wir die Dinger nicht brauchen. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Wir sind ja alles sehr froh, daß BP keine Atomkraftwerke baut&#8230;</p>
<p>Weil wir aber auch Vattenfall nicht vertrauen und selbst wenn wir denen vertrauen könnten blieben immernoch genug Argumente gegen Atomenergie: Waffenfähiges Uran, die ungelöste Endlagerfrage, die unflexible Stromerzeugung, die Machtkonzentration bei den Betreibern und die simple Tatsache, daß wir die Dinger nicht brauchen. Und weil das so ist, gehört &#8211; bis er unnötig wird, weil es das Zeug nicht mehr gibt &#8211; Anti-AKW-Aktivismus zu den Arbeitsfeldern der Grünen Jugend. So auch auf der Tramptour.</p>
<p>In Miesbach sind wir durch rege Beteiligung der Ortsgruppe und Verstärkung durch Swanjte und ein paar anderen zu elft. Mit zwei Fässern, Anzügen und von Franz eigens für die Aktion vorbereiteten, giftig grünen “Brennstäben” machen wir so ganzschön Eindruck. Und weil Miesbach an diesem Tag den jährlichen “kulinarischen Einkaufsabend” feiert, haben wir auch ausreichend Publikum.</p>
<p>Wir fragen die PassantInnen, ob sie nicht ein wenig Atommüll bei sich zu Hause lagern könnten. Viele MiesbacherInnen haben ja Häuser mit Gärten und Kellern und Garagen und da die deutschen Atomkraftwerke jedes Jahr 500 Tonnen neuen Atommüll produzieren und niemand weiß, wo der hin soll, bietet sich eine Verteilung auf  Privathaushalte als letzte Lösung an. Dabei gilt auch hier: Starke Schultern können mehr tragen als schwache. Doch niemand will das Zeug haben. Aber irgendwo muß es doch hin. Also machen sich ein paar von uns dann doch auf den Weg, im öffentlichen Raum nach mehr oder weniger geeigneten Orten.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="287" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PwAiXVq_Nxw?fs=1&amp;hl=en_GB" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="287" src="http://www.youtube.com/v/PwAiXVq_Nxw?fs=1&amp;hl=en_GB" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Im Gegensatz zu großen Endlagern in Salzstöcken wie in der Asse, bietet die Miesbacher Innenstadt große Vorteile: Durch die Verteilung der abgebrannten Brennstäbe in kleinen Einheiten fällt der Müll garnicht so auf und durch eine oberflächennache Lagerung ist garantiert, daß man das Zeug wieder rückholen kann, falls es doch auffällt.</p>
<p><object width="450" height="287"><embed src="http://www.youtube.com/v/icYneqIA_FU?fs=1&amp;hl=en_GB" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="450" height="287"></embed></object></p>
<p>Atommüll. Jetzt in Miesbacher Baumscheiben – vielleicht auch bald in deiner Stadt?</p>
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		<title>Was es nicht alles gibt</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2701</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 15:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>

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		<description><![CDATA[﻿﻿ Beim trampen bekommt man ja viel mit, was es alle so gibt. Ein paar Anekdoten aus der Kategorie “Was es nicht alles gibt” bietet dieser Blogeintrag: Mit einem elektronischen Navigationssystem findet einE AutofahrerIn sicher zum Ziel. Die weite Verbreitung, die diese Dinger inzwischen haben, hat für TramperInnen negative Begleiterscheinungen. Viele AutofahrerInnen, die an Raststätten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>﻿﻿</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Beim  trampen bekommt man ja viel mit, was es alle so gibt. Ein paar Anekdoten aus der Kategorie “Was es nicht alles gibt” bietet dieser Blogeintrag:</p>
<ul>
<li>Mit einem 	elektronischen Navigationssystem findet einE AutofahrerIn sicher zum 	Ziel. Die weite Verbreitung, die diese Dinger inzwischen haben, hat 	für TramperInnen negative Begleiterscheinungen. Viele 	AutofahrerInnen, die an Raststätten gefragt werden, ob sie denn in 	die selbe Richtung fahren, müssen offen zugeben: “Ich weiß 	weder, wo ich gerade bin, noch in welche Richtung ich fahre.”, 	denn “Ich folge nur dem Navi.”</li>
</ul>
<ul>
<li>Wer beim surfen im 	Internet gerne Musik vom Micky Krause hört, dem kann man das 	Internetcafe “Speed” in Halle empfehlen. Für alle, die den 	Namen dieses Künstlers noch nie gehört haben, hier ein Link zu 	seinem Hit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Eo8DPWrk9jE">Jan Pillemann Otze Arsch</a>, vor dem die Tramptour 	in Halle aus dem Internetcafe geflohen ist.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die 	Wahrscheinlichkeit, daß AutofahrerInnen die Verkehrsregeln und 	jeden gesunden Menschenverstand mißachten, ist dann besonders hoch, 	wenn es sich dabei um einen Mann handelt und auf dem Beifahrersitz 	eine Frau sitzt. Zumindest sagt das die anekdotische Empirie von 	TramperInnen, die an ihrem Leben hängen und das Rasen, Rechts 	Überholen, eng Auffahren und Blockieren nicht mögen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Es gibt wohl Leute 	in Deutschland, die denken, daß nur AusländerInnen trampen und sie 	deshalb immer auf Englisch ansprechen. Wenn es sich nun bei FahrerIn 	und TramperIn um Leute handelt, die ganz gut Englisch sprechen, kann 	es viele Kilometer dauern, bis man feststellt, daß man die selbe 	Muttersprache hat.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wer Möbel 	transportiert, sollte Bremsen haben&#8230;</li>
</ul>
<ul>
<li>Und es gibt die 	ganz positiven Fälle: Leute in teuren Autos, in denen man sich auch 	bei 220km/h wohl fühlt, die gerne auch mal drei TramperInnen auf 	einmal mitnehmen und ihr Navi dazu nutzen, sie auch noch bis vor die 	Haustür zu fahren.</li>
</ul>
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		<title>Flächenfraßaktion in Ingolstadt</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2695</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 15:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2010 ist das internationale Jahr der Biodiversität. Biodiversität, die Vielfalt der Arten, Gene und Lebensräume, ist nicht nur etwas schönes, sondern sie garantiert die Anpassungsfähigkeit von Ökosystemen und damit ihre Stabilität und die Fähigkeit der Natur, sich an den Klimawandel anzupassen. Das Ziel der EU, bis 2010 den Verlust an Artenvielfalt in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Das Jahr 2010 ist das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=V1VYmpTikgw">internationale Jahr der Biodiversität</a>. Biodiversität, die Vielfalt der Arten, Gene und Lebensräume, ist nicht nur etwas schönes, sondern sie garantiert die Anpassungsfähigkeit von Ökosystemen und damit ihre Stabilität und die Fähigkeit der Natur, sich an den Klimawandel anzupassen. Das Ziel der EU, bis 2010 den Verlust an Artenvielfalt in der EU zu stoppen, ist grandios gescheitert, er geht ungebremst weiter.</p>
<p>Ein Grund für das Aussterben von Arten ist die Zerstörung von Lebensräumen. Täglich werden in der BRD 125ha natürlicher oder landwirtschaftlich genutzer Fläche in Verkehrs- und Siedlungsfläche umgewandelt. Pro Stunde sind das 5,2ha oder 52038m². Pro Minute 868m², also ein Quadrat mit einer Länge von 29,45m.</p>
<p>Wenn sich das ändern soll, muß endlich die unsinnige Verkehrs- und Baupolitik in Deutschland aufhören. Viele PolitikerInnen – und die CSU hat das zur Perfektion entwickelt – reagieren auf Probleme – und seien es nur die eigenen Umfragewerte – indem sie Geld in die Hand nehmen und sagen:<a href="http://www.peter-ramsauer.de/"> “Bau&#8217; ma was</a>!&#8221;. Das ist nicht nur niveaulos, es ist auch richtig teuer und zerstört wertvolle Lebensräume für Tiere, Pflanzen und nicht zuletzt die Menschen.</p>
<p>Diese Zerstörung brachte die Tramptour nach Ingolstadt. Am Paradeplatz wollten wir ein Quadrat von 29,4m x 29,4m absperren, um den Ingolstädtern und Ingolstädterinnen zu zeigen, wie kraß der Flächenfraß in Deutschland ist. Wie kraß das ist, fiel uns beim Ausmessen auf. Es gab einfach nicht genug Platz für ein Quadrat von 29,4m Seitenlänge. Gezwungenermaßen sperren wir also nur die Hälfte ab.</p>
<p>Der Ingolstädter Paradeplatz ist – abgesehen von seiner Größe – der ideale Ort für unsere Aktion. Noch vor 30 Jahren war er weitgehend offen. Ein paar Parkplätze und ein Weg zum <a href="http://www.bayerisches-armeemuseum.de/">bayerischen Armeemuseum</a> waren die einzigen versiegelten Flächen. Dazwischen war Wiese. Heute ist der Platz ganz gepflastert. Die Bäume durften stehenbleiben, doch gut geht es ihnen offensichtlich nicht. Das sieht man an den vielen blattlosen Ästen im Randgebiet der Krone.</p>
<p>Auch die Fläche, die alle 30 Sekunden in Deutschland versiegelt wird, ist noch ganzschön groß. Viele PassantInnen reagieren entsprechend schockiert. Hier ein Photo aufgenommen vom Balkon im vierten Stock des Gewerkschaftshauses am Paradeplatz:</p>
<p><a href="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/FILE0057.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2696" title="DCIM100MEDIA" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/FILE0057-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Es passiert aber auch noch etwas sehr komisches: Eine alte Frau, die auf den ersten Blick recht schockiert sind, fragen, als wir sie ansprechen, nicht nach dem Sinn unserer Aktion, sondern danach, ob wir eine Genehmigung dafür haben. Ja, wir haben eine Genehmigung. Benedikt im Büro der Ingolstädter Bundestagsabgeordneten <a href="http://www.agnes-krumwiede.de/">Agnes Krumwiede</a> hatte uns eine besorgt. Hochoffiziell ist das. Und als Karl versichert, daß wir eine Genehmigung haben, beruhigt sich die alte Frau sichtlich und geht weiter.</p>
<p>Daß das kein Einzelfall ist, sondern mehrmals passiert, wirft ein seltsames Bild auf die Ingolstädter SeniorInnen. Mit solchen Leuten läßt sich ein Staat machen – aber keine Demokratie.</p>
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		<title>Global Young Greens Congress 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 18:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SPUNK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa & Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung & G8]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 8. bis 14. August 2010 fand in Berlin in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung der zweite Global Young Greens Congress statt. Das Doku-Video gibt einen kleinen Einblick in das GYG-Netzwerk und die Stimmung auf dem Kongress: Eine ausführliche Berichterstattung in englischer Sprache findet ihr auf der GYG-Homepage. Kleiner Bericht über das Programm des GYG-Kongress von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana,Helvetica,Arial;">Vom 8. bis 14. August 2010 fand in Berlin in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung der zweite Global  Young Greens Congress statt. Das Doku-Video gibt einen kleinen Einblick in das GYG-Netzwerk und die Stimmung auf dem Kongress: </span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Nznv9ZY-cu4?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/Nznv9ZY-cu4?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em>Eine ausführliche Berichterstattung in englischer Sprache findet ihr <a href="http://www.globalyounggreens.org/wordpress/?page_id=787">auf der GYG-Homepage</a>. </em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>Kleiner Bericht über das Programm des GYG-Kongress</strong></p>
<p><em>von Felix Deist</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Am Sonntag kamen die ersten 	Teilnehmer_innen aus aller Welt in Berlin an. In der BGS konnten sie 	sich anmelden und sich bei einer ersten Bionade kennenlernen. Am 	Abend wurde noch gemeinsam in der BGS gegrillt und gegen 20 Uhr ging 	es für alle ins Hostel, um den Jetlag zu bekämpfen.<img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" border="0" alt="" width="1" height="1" align="BOTTOM" /></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Der erste wirkliche Kongresstag begann mit einer Einführung in die Geschichte und Idee der GYG. Nachfolgend ging es in die Workshops zu den Themen Gender in a Post-modern World, Restructuring of GYG, Working Agenda of the new SC, Youth Policies and Forum Theatre. Am Ende des Tages folgte der Empfang durch die Grünen mit Malte Spitz bei Bier und Snacks.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Der Dienstag war reserviert für die Regional Meetings der 4 Regionen Africa, America, Asia-Pacific und Europe und eine Open Space Session. Der sonnige Tag wurde abgerundet durch eine sogenannte “Fishbowl”- Diskussion zum Thema „Possibilities of sustainable production and living of small scale farmers?“ organisiert von der Heinrich Böll Stiftung.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Nach der Hälfte des Kongresses ging es am Mittwoch weiter mit Workshops zu Themen wie z.B. Queer Theory, Global Energy Markets, Global Trade, Practical Campaign Training, What Does „Development“ Mean?, Green Seniors, Global Greens and Global Young Greens, Fundraising Training and Global Young Greens and Post COP15: Key Lessons and Recommendations. Eine City-Tour nach dem Mittagessen gab den Teilnehmer_innen die Chance, außerhalb der Pausen mal die Berliner Luft, Leute und Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Auf die City-Tour folgte eine Präsentation der taiwanesischen jungen Grünen zu ihren Aktionen und die aktuellen Probleme der Landenteignung durch multinationale Unternehmen in Taiwan. Nach dieser tollen Präsentation mit Videomaterial kam das sogenannte World Cafe, in dem die Teilnehmer_innen in kleinen Gruppen zu wechselnden Themen diskutierten. Abends standen Kneipentouren oder gemeinschaftliches Filmgucken auf dem Plan.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Am Donnerstag begann mit der General Assembly der formale Teil des Kongresses. Der gesamte Donnerstag war geprägt von der Diskussion über die Struktur der GYG (6 Stunden *ahh*) und den Beschluss über die </span><span style="color: #222222;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><a href="http://www.globalyounggreens.org/wordpress/?page_id=626" target="_blank">Rules of Procedures für die GYG</a>. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Eine abendliche Fishbowl-Diskussion zum Thema “Green New Deal &#8211; A Concept for a Global Economic Change?” wurde durch die Gäste Jonathan Watts (Korrespondent des Guardian in China) und Reinhard Bütikofer bereichert.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Der letzte Tag begann mit dem Besuch von Ska Keller und Jan Philipp Albrecht beim Morning Meeting. Danach wurde die General Assembly fortgesetzt, in der das neue Steering Committee der GYG gewählt wurde. Nach der Wahl ging es weiter mit Anträgen, welche von allen Teilnehmer_innen möglichst im Konsens angenommen werden sollten. Die Diskussionen und Abstimmungen über die Anträge wurden am Nachmittag unterbrochen, da mensch zur Baumpflanzaktion aufbrechen musste. Nach dem Abendessen wurde die General Assembly außerplanmäßig fortgesetzt. Gegen 22.00 begann dann in der Glühlampe die Abschlussparty des GYG-Kongress 2010 mit viele Musik und Getränken&#8230; </span></p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tramptour gegen Atomkraft</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 18:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem es aufgehört hatte zu regnen, wagten wir uns aus dem Zelt am Rande des Kommz &#8211; Festivals bei Aschaffenburg, wo wir den letzten Nachmittag und Abend verbracht hatten. Wir essen je ein Schokocroissant am Aschaffenbuger Bahnhof, machen uns über die Stadt lustig, indem wir ein &#8220;r&#8221; einfugen und nach einem kurzen Intermezzo an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es aufgehört hatte zu regnen, wagten wir uns aus dem Zelt am Rande des <a href="http://www.kommz.de/">Kommz &#8211; Festivals</a> bei Aschaffenburg, <a href="http://www.gj-bayern.de/berichte/items/tramptour-zu-gast-in-aschaffenburg.html"> wo wir den letzten Nachmittag und Abend verbracht hatten.</a> Wir essen je ein Schokocroissant am Aschaffenbuger Bahnhof, machen uns über die Stadt lustig, indem wir ein &#8220;r&#8221; einfugen und nach einem kurzen Intermezzo an der Autobahnausfahrt Weibersbrunn kommen wir nach Würzburg. </p>
<p>In Würzburg suchen wir das Grüne Büro auf und treffen vier Mitglieder der <a href="http://gj-wuerzburg.de/">GJ Würzburg</a>. Es ist noch nicht spät und wir wollen unbedingt noch etwas politisches machen und so beschließen wir, spontan einen Umzug gegen Atomkraftwerke zu veranstalten. Dazu ist noch alles da: Die Anzüge der <a href="http://www.gj-bayern.de/">GJ Bayern</a> lagern hier und im Keller sind zwei gelbe Fässer mit Atomzeichen, Banner und Schilder. Doch während einige das Zeug aus dem Keller holen, entwickelt sich im Büro eine Diskussion um die wichtige Frage:<br />
<strong>Was ist eigentlich genau eine Spontandemo?</strong> </p>
<p>Braucht es einen spontanen Anlaß, oder reicht eine spontane Durchführung? Sind wir noch spontan &#8211; also rein rechtlich gesehen &#8211; wenn wir es vor der Demo schaffen, ein Faß aus dem Keller zu holen und auf einen Bollerwagen zu legen? Und fallen diese bemalten Maleranzüge unter das Vermummungs- oder gar das Uniformverbot?<br />
Fragen über Fragen, aber politisch aktive JurastudentInnen oder RechtsreferendarInnen sind gerade nicht zu erreichen. Also ruft Sina einfach mal bei der Polizei an und meldet eine Spontandemo an. Und es funktioniert: Wir treffen uns mit zwei Streifenwagen am Barbarrossaplatz. </p>
<p><a href="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/FILE0045.jpg"><img src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/FILE0045-300x225.jpg" alt="" title="DCIM100MEDIA" width="425" height="344" class="alignnone size-medium wp-image-2648" /></a></p>
<p>Aber ganz so einfach ist es dann doch wieder nicht. Ob unseres Aufzugs bezweifeln die Beamten kurz, daß wir &#8211; im rechtlichen Sinne &#8211; spontan sind. Wir können jedoch glaubhaft machen, daß uns das nicht viel Zeit gekostet hat. Die Flyer sind zum Teil von 2005 und auf der Rückseite der Schilder sieht man noch Plakate von der Kommunalwahl 2008. Frisch bemalt ist auch nichts. Das Zeug liegt immer im Büro rum oder im Keller vom Büro.</p>
<p>Trotzdem: Sie photographieren uns. Die letzte Entscheidung darüber, wie spontan wir nun waren, fällt dann nächste Woche das Ordnungsamt der Stadt Würzburg. Wir ziehen also los und die Würzburger reagieren sehr positiv auf uns. Immerhin liegt das AKW Grafenrheinfeld um die Ecke.</p>
<p><object width="425" height="344"><embed src="http://www.youtube.com/v/IJ7l58SEF68&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wehrpflicht Wegtreten!</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2635</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 19:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie & Antirassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen haben selbst in der Union viele eingesehen, daß die Wehrpflicht völlig unsinnig ist. Sie ist nicht nur ein großer Eingriff in das Leben von jungen Männern, der dem Staat Zugriff auf sie gibt um sie zu disziplinieren. Sie ist auch teuer, militärisch nutzlos und &#8211; da in den letzten Jahren nur 14-20% eines Jahrgangs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen haben selbst in der Union viele eingesehen, daß die Wehrpflicht völlig unsinnig ist. Sie ist nicht nur ein großer Eingriff in das Leben von jungen Männern, der dem Staat Zugriff auf sie gibt um sie zu disziplinieren. Sie ist auch teuer, militärisch nutzlos und &#8211; da in den letzten Jahren nur 14-20% eines Jahrgangs tatsächlich einberufen wurden &#8211; zutiefst unfair.</p>
<p>Damit in der Diskussion um die Aussetzung der Wehrpflicht, die Verteidigungsminister zu Guttenberg angestoßen hat, auch die linksliberalen Argumente nicht zu kurz kommen und um den Leuten zu zeigen, daß nicht nur eine Aussetzung, sondern eine Abschaffung dieses Zwangsinstruments Not tut, veranstaltete die Tramptour zusammen mit der <a href="http://gj-erfurt.blogspot.com">GJ Erfurt</a> und dem Landesvorsitzenden der thüringer Bündnisgrünen eine große Aktion unter dem Motto <strong>Wehrpflicht Wegtreten!</strong>. Dabei verteilten wir nicht nur Flyer mit <em>10 Gründen gegen die Wehrpflicht</em>, sondern waren mit einem großen, schönen Banner, einem professionellen Infostand und viel Musik zwei Stunden lang auf dem Fischmarkt sehr präsent.</p>
<p><a href="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/Aktion.jpg"><img src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/Aktion-300x225.jpg" alt="Guppenphoto in Aktion am Erfurter Fischmarkt" title="Wehrpflicht Wegtreten" width="423" height="344" class="alignnone size-medium wp-image-2640" /></a></p>
<p>Und weil wir ja nicht nur gegen die Wehrpflicht sind, sondern Militarismus insgesamt ablehnen, Krieg scheiße finden und am liebsten nicht nur die Wehrpflicht, sondern die ganze Armee abschaffen würden, begleitet antimilitarische Satire die ganze Aktion. Wir haben einen alten NVA &#8211; Stahlhelm dabei, musizieren, singen und tragen das Gedicht Schtzngrmm von Ernst Jandl vor.<br />
Das ist auch bitter nötig, denn während die Abschaffung der Wehrpflicht langsam greifbar wird, dringt die Bundeswehr in anderen bereichen in die Gesellschaft vor. So beschäftigten uns in der letzten Zeit immer wieder öffentliche Gelöbnisse der Bundeswehr, der Verteidigungsminister fordert bei einer Rede zum begräbnis von in Afghanistan gefallenen Soldaten eine Diskussion um die Bedeutung von Tapferkeit und der Karrieretruck der Bundeswehr besucht Berufsschulen im ganzen Land und erzählt jungen Menschen, daß sie beim Bund viel Geld verdienen können. Doch es ist kein Beruf wie jeder andere, den sie da bewerben &#8211; Soldat_in zu sein bedeutet im Ernstfall, zu töten und zu sterben.</p>
<p>Robert vn der GJ Erfurt spielt nicht nur Gitarre und singt, er hat zu diesem Anlaß auch extra einen Fünfzeiler geschrieben:<br />
<em>Junge Männer meldet euch beim Bund!<br />
zwar ist ein kriegsähnlicher Auslandseinsatz nicht immer sehr gesund,<br />
doch ihr kriegt viel Geld<br />
und vielleicht &#8216;ne Therapie,<br />
denn ihr schützt unsere Demokratatatatie!<br />
</em></p>
<p>Live &#8211; mit einem Stück von Knorkator &#8211; seht ihr Robert hier:<br />
<object width="425" height="344"><embed src="http://www.youtube.com/v/9K7bLf5Q2BI&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Insgesamt kam unsere Aktion sehr gut an. Aber es gibt auch immer Leute, die anderer Meinung sind und sich nicht überzeugen lassen &#8211; was ja ihr gutes Recht ist. Dabei können sich lustige Dinge zutragen. So standen bei unserem Stand lange Zeit zwei alte Männer, die unser Anliegen teilten und die unsere Anwesenheit als Gelegenheit für längere Diskussionen nutzten &#8211; mit uns, Dieter und später noch miteinander. Dabei war wohl Afghanistan und die Rolle der Grünen in Regierung und Opposition der Hauptstreitpunkt. Als die beiden da so stehen und miteinander diskutieren, lehnt an anderer Stelle ein anderer alter Mann unseren Flyer ab und schreit uns noch zu, daß <strong>Zucht und Ordnung</strong> in diesen Staat kommen müßte. Das Niveau sinkt nun schnell. Die anderen beiden Rentner sie schreien zurück:<em> Wander doch aus</em>! Und der eine schreit nochmal was und die anderen wiederholen sich auch: <strong>Du kannst ja auswandern, wenn&#8217;s dir hier nicht ordentlich genug ist.</strong></p>
<p>Es ist nicht unbedingt Sinn von Aktionen der Grünen Jugend, daß Rentner sich anschreien. Aber es war wirklich sehr erfrischend zu sehen, wie ein rechter alter Mann mit dem schönen Argument <em>Geh doch, wenn&#8217;s dir hier nicht paßt</em> konfrontiert wird, das wir alle schon oft genug gehört haben, die wir für Veränderung kämpfen. </p>
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		<title>Die Erfurter Bannerfabrik</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 18:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Wiese]]></category>

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		<description><![CDATA[In Erfurt bleibt die Tramptour zwei Tage. Hier machen wir mal richtig viele Banner. Banner zu machen ist einfach: Man braucht nur ein Stück Stoff und Farbe. Nicht vergessen, Zeitung unterzulegen und dann kann es los gehen: Zu zweit geht es schneller: Und man kann auch richtig viel Text draufschreiben: Komplexere Techniken führen zu sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Erfurt bleibt die Tramptour zwei Tage. Hier machen wir mal richtig viele Banner. Banner zu machen ist einfach: Man braucht nur ein Stück Stoff und Farbe. Nicht vergessen, Zeitung unterzulegen und dann kann es los gehen:</p>
<p><object width="425" height="344"><embed src="http://www.youtube.com/v/bW39xICIPlM&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><strong>Zu zweit geht es schneller:</strong><br />
<object width="425" height="344"><embed src="http://www.youtube.com/v/KPCNSPDRijo&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><strong>Und man kann auch richtig viel Text draufschreiben:</strong><br />
<object width="425" height="344"><embed src="http://www.youtube.com/v/E8PrVNslMMM&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><strong>Komplexere Techniken führen zu sehr bunten Ergebnissen. Erst den gewünschten Text abkleben und alles mit Farbe besprühen:</strong><br />
<object width="425" height="344"<embed src="http://www.youtube.com/v/z65LJSwVefA&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></object></p>
<p><strong>Dann die Klebestreifen abziehen:</strong><br />
<object width="425" height="344"><embed src="http://www.youtube.com/v/EppZBdgRSh4&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><strong>Und das schönste zum Schluß, eine Kombination aus beidem: Zuerst den Hintergrund Silber ansprühen, dann Text abkleben, dann mit dicker Farbe bemalen und schließlich nach dem Abziehen der Klebestreifen entsteht silberner Text in einem Tarnfarbenbanner. Seht selbst:</strong></p>
<p><object width="425" height="344"><embed src="http://www.youtube.com/v/qornBwC-7Wc&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><object width="424" height="344"><embed src="http://www.youtube.com/v/xS3hMZ-7Dgs&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Und was wir damit gemacht haben, seht ihr im nächsten Beitrag.</p>
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		<title>Not All Cops Are Bastards*</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 16:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SPUNK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch wollte die Tramptour von Halle nach Erfurt. Daniel hatte uns leider schon verlassen, so liefen Sina, Magda, Karl, Simon und Lisa zu fünft zur Autobahnauffahrt und teilten sich zunächst in zwei Gruppen auf. Zu dritt standen wir dann eine Zeit lang auf einer Verkehrsinsel herum, an der kaum jemand vorbeikam. Das erste Auto, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> </span></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p>Am Mittwoch wollte die Tramptour <strong>von Halle nach Erfurt</strong>. Daniel hatte uns leider schon verlassen, so liefen Sina, Magda, Karl, Simon und Lisa zu fünft zur Autobahnauffahrt und teilten sich zunächst in zwei Gruppen auf. Zu dritt standen wir dann eine Zeit lang auf einer Verkehrsinsel herum, an der kaum jemand vorbeikam. Das erste Auto, das anhielt, war ein Lieferwagen, der nur noch zwei freie Plätze hatte. Also stiegen Simon und Lisa ein und ließen Sina zunächst allein zurück. Der Lieferwagen entpuppte sich als ein Transporter für altes <strong>Frittierfett</strong>. „Ich fahre Fett durch die Gegend“, erzählte uns der Fahrer fröhlich, „und dann trenne ich das zu Hause in festes und flüssiges Fett. Das feste kommt in die Heizung und das flüssige in den Tank.“ Er strahlte uns an. „Und nächstes Jahr kommen Yoghurtbecher dazu. Die vergase ich dann, um Energie zu erzeugen. Aber die Maschine dafür muss ich noch bauen, bisher klappt es nur im Reagenzglas.“</p>
<p>Leider musste der Frittierfettfahrer nicht Richtung Erfurt, deshalb schmiss er uns auf dem <strong>Standstreifen</strong> vor der Abfahrt raus. Durch ein Telefonat mit Sina erfuhren wir, dass sie uns inszwischen überholt hatte kurz vorher auf demselben Standstreifen angekommen war, wo sie nach fünf Minuten schon wieder mitgenommen wurde. Hoffnungsvoll hielten wir den vorbeirasenden Fahrzeugen unser Schild entgegen. Manche hupten uns an, manche fuhren uns fast die Zehenspitzen ab. Mitnehmen wollte uns keine_r. Nach über einer Stunde kam endlich ein Auto, das bei unserem Anblick langsamer wurde und hielt. Dummerweise hatte es ein <strong>Blaulicht</strong> auf dem Dach. Heraus stiegen zwei Autobahnpolizisten. „Seid ihr verrückt“, brüllte der eine, „mitten auf der Autobahn!“ &#8211; „Einsteigen!“, befahl der andere. Sie packten unsere Rucksäcke in den Kofferraum und uns auf den Rücksitz.</p>
<p>&#8220;Eigentlich ist das eine Ordnungswidrigkeit“, sagte Polizist Nummer Eins. „Kostet Bußgeld, geht bei 500 Euro pro Person los.“ 500 Euro, das ist das Budget der gesamten Tramptour.„Es ist scheißgefährlich, auf dem Standstreifen zu stehen“, sagte Polizist Nummer Zwei. „Ihr habt Glück, dass wir das früher auch mal gemacht haben.“ Statt unsere Personalien aufzunehmen und uns in den finanziellen Ruin zu stürzen, fuhren sie uns bis zu einem Autohof in Leipzig und wünschten uns eine gute Reise. Dann widmeten sie sich dem Rentner_innenpärchen, das direkt vor ihnen falsch abgebogen war.</p>
<p>Nachdem wir uns bei einer Tafel Schokolade von dem Schrecken erholt hatten, versuchten wir, jemanden zu finden, der/ die uns auf die A9 Richtung München mitnehmen konnte. Leider waren fast alle in die entgegengesetzte Richtung unterwegs. Als Sina bereits in Erfurt angekommen war, saßen wir noch immer in Leipzig. Nach zwei Stunden stießen wir endlich auf eine junge Mutter, mit der wir bis zur nächsten Autobahnraststätte fahren konnten. Als wir uns in ihr Auto quetschten, wurden wir von zwei anderen Tramper_innen abgelöst – zwei Leuten aus der Schweiz, die ebenfalls nach Erfurt wollten. Wir wünschten ihnen Glück und waren froh, endlich weg zu sein.</p>
<p>Nach zwei weiteren Umsteigeaktionen auf Autobahnraststätten, eine Stunde Wartezeit inbegriffen, erreichten wir abends um sieben den Stadtrand von Erfurt. Karl, Madga und Sina hatten dort schon den ganzen Nachmittag <a href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/2614">mit der Grünen Jugend Erfurt im Garten gesessen und Banner gemalt</a>. Doch zum Abendessen kamen wir noch pünktlich.</p>
<p>Insgesamt waren Simon und Lisa damit <strong>neun Stunden unterwegs</strong> auf einer Strecke von 160 Kilometern. Fazit des Tages: Wenn mensch ausreichend Pech hat, ist es möglich, beim Trampen langsamer zu sein als mit dem Fahrrad. Und: Not All Cops Are Bastards!*<br />
* Fußnote: Wer sich über den Artikel von Katja Weiden im letzten SPUNK aufgeregt hat, darf diese Überschrift als Gegendarstellung begreifen ;-)</p>
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		<title>Stadt der Karnickel</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 20:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sitzen gerade im Naturzentrum Wolfsburg, bewundern die liebevoll einlaminierten Plakate, die von den Erfolgen der Wolfsburger “Heckengruppe” (grinsende Leute mit weißen Haaren) künden, und essen Reis mit Gemüse, als plötzlich einer der Heckengruppensenioren vor uns steht. Sofort fängt er an zu nörgeln, was wir denn hier zu suchen hätten. “Euer Grüne-Jugend-Treffen ist doch dienstags! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sitzen gerade im Naturzentrum Wolfsburg, bewundern die liebevoll einlaminierten Plakate, die von den Erfolgen der Wolfsburger “Heckengruppe” (grinsende Leute mit weißen Haaren) künden, und essen Reis mit Gemüse, als plötzlich einer der Heckengruppensenioren vor uns steht. Sofort fängt er an zu nörgeln, was wir denn hier zu suchen hätten. “Euer Grüne-Jugend-Treffen ist doch dienstags! Da könnt ihr nicht einfach so montags kommen, wir haben gleich eine außerordentliche Sitzung hier!” Als er unsere Rucksäcke entdeckt, steigert sich sein Redeanfall zur Schimpftirade. “Was fällt euch ein, einfach so mit Übernachtungssachen hier anzurücken! Und am Schreibtisch habt ihr auch gesessen, aber das ist unser Schreibtisch, das hab ich euch doch schon zigmal gesagt!”<br />
Sina erklärt ihm, dass wir gar nicht aus Wolfsburg kommen, dass wir gerade eine Tramptour machen und lediglich von der GJ Wolfsburg den Schlüssel und die Erlaubnis erhalten haben, hier zu übernachten. Nach dem dritten Anlauf dringt diese Erkenntnis zu ihm durch. Nach einer halben Stunde und etlichen weiteren Beschwerden (“Und euren Müll solltet ihr auch wegräumen!”) sagt er: “Hm, ihr könnt ja gar nichts für die Situation, ihr habt einfach Pech, dass ihr ohne Absprache hier reingelassen wurdet. Aber ich würde euch bitten, das Haus jetzt zu verlassen.” Sobald wir anfangen zu packen, bessert sich seine Laune. Und als wir schließlich mit Sack und Pack wieder auf der Straße stehen, ist er richtig freundlich: “Ihr seid hier jederzeit willkommen!” Danke, das haben wir gemerkt.</p>
<p>Zum Glück dürfen wir dann ersatzweise bei den Eltern von Nils von der GJ Wolfsburg schlafen, was sich als sehr viel komfortabler herausstellt. Abends fahren wir auf ein <a href="http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/lokales/niedersachsen/5000-pfadfinder-grosslager-niedersachsen-860392.html">Zeltlager mit 5.000 evangelischen Pfadfinder_innen</a>, das gerade am Stadtrand auf einem riesigen Acker stattfindet. Karl, Sina, Magda, Dani und Simon sind fasziniert von der Infrastruktur, den uniformähnlichen Hemden und den gigantischen schwarzen Zelten. Lisa hat in ihrer Jugend selbst viele Wochen auf katholischen Pfadfinder_innenlagern verbracht. Daher weiß sie, dass die Hemden Kluft heißen, die großen Zelte Jurten und die kleinen Koten, und fasziniert ist sie nur von der Faszination der anderen. Nach einigen netten Unterhaltungen und einer vergeblichen Suche nach Daniel Völkoi von der Grünen Jugend Hamburg, der auf dem Camp bekanntermaßen anwesend, aber unauffindbar ist, fahren wir mit dem letzten Bus zurück in die Stadt. </p>
<p>Nachts kleben wir bei einer namhaften Discountkette unsere tollen “Arbeitsstandards? Nein danke!”-Sticker auf die Schiebestangen der Einkaufswagen. Auf dem Rückweg werden wir vom Regen überrascht, flüchten in einen Pavillon auf der Wiese vor einem Altenheim. Weil Lisa um Mitternacht 22 Jahre alt wird, haben wir Wein dabei, also trinken wir zwei Flaschen Wein, haben Spaß und warten, bis der Regen nachlässt. </p>
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		<title>Querschnitt aus der Bevölkerung</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 19:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Wiese]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Tag nach dem Ende der Sommerakademie ist die Tramptour in Wolfsburg angekommen. Auf dem Weg von Hannover in die “Autostadt” sind uns beim Trampen schon ausreichend interessante Figuren begegnet. Am schnellsten war heute Dani, der gut zwei Stunden vor den anderen vier TrampterInnen angekommen ist. Dani stand mit einem Schild an einer Autobahneinfahrt am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Tag nach dem Ende der Sommerakademie ist die <strong>Tramptour </strong>in Wolfsburg angekommen. Auf dem Weg von Hannover in die “Autostadt” sind uns beim Trampen schon ausreichend interessante Figuren begegnet. Am schnellsten war heute Dani, der gut zwei Stunden vor den anderen vier TrampterInnen angekommen ist.</p>
<p>Dani stand mit einem Schild an einer Autobahneinfahrt am Nordrand von Hannover und wurde von einem <strong>VW-Arbeiter </strong> mitgenommen. Es ergaben sich interessante Gespräche, weil der Arbeiter gut politisiert, aber auch etwas frustriert war. Und richtig schön links. Durch kluge Kommentare auf Veranstaltungen fiel er dereinst einer Partei auf, die dann wollte, daß er bei ihnen mitmacht. Da fragt der Arbeiter den Funktionär: Was kann ich denn da machen, wenn ich meine eigene Meinung behalten will? Und bekommt als Antwort: Auf dem Klo kannst du sagen, was du willst, aber ab einer bestimmten Position mußt du halt aufpassen, was du in der Öffentlichkeit sagst. Seitdem hat er auf Parteien keine Lust mehr. Und ihr wundert euch, daß es euch schlecht geht?</p>
<p>Simon und Magda waren am längsten unterwegs. Eineinhalb Stunden standen sie an der Raststätte Garbsen im Nordwesten von Hannover. Irgendwann verlegten sie sich vom Anquatschen an der Tanke aufs Warten mit Schild und kamen ebenfalls direkt nach Wolfsburg – mit <strong>einem langhaarigen aus der ehemaligen DDR</strong>, der von frühen Erfahrungen mit der dortigen Diktatur erzählen konnte. Weil er seine eigene Meinung hatte und die sogar sagte, holte ihn die Stasi mit 14 spontan aus dem Unterricht in der Schule zu einem zwölfstündigen Verhör. </p>
<p><object width="512" height="308"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ayKReGZyjnY&amp;hl=en_GB&amp;fs=1"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ayKReGZyjnY&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="512" height="308"></embed></object></p>
<p>Sina und Karl fuhren die selbe Strecke in drei verschiedenen Autos. Zuerst ein <strong>Pärchen aus den Niederlanden</strong>, die um die beiden mitzunehmen ihr ohnehin schon gut gefülltes Auto komplett umräumten. Wie scheinheilig mutet es da an, wenn andere sagen, sie könnten niemanden mitnehmen, weil auf dem Rücksitz drei Hemden liegen! Das nächste Teilstück fuhren sie mit einer <strong>Nonne der erzkonservativen Pius-Bruderschaft</strong>. Die Frau hatte 1968 in Berlin studiert und die Studentenrevolte voll mitbekommen. Aber sie war schon damals “reaktionär” und ging lieber weg aus der großen Stadt. Und die letzten 16km mit <strong>einem Mann aus Kenia</strong> mit wunderschönen Wursthaaren, der seit 11 Jahren in Deutschland lebt. Er arbeitet deutschlandweit in Edekas. Um Fair-Trade-Ananas zu promoten, stellt er sich hinter einen Stand in den Supermärkten, verteilt Ananasstückchen und erzählt den Leuten von Kooperativen-Projekten in Kenia.</p>
<p>Eine der guten Sachen am Trampen ist, daß man sehr viele verschiedene Leute trifft, völlig wahllos aus allen Klassen, mit allen möglichen Geschichten und Einstellungen und man kann sich mit ihnen unterhalten und sieht sie dann nie wieder.</p>
<p>Nachdem wir in Wolfsburg angekommen sind, melden wir und bei Nils von der <a href="http://gjwob.blogsport.de/">GJ Wolfsburg</a>. Während wir auf ihn warten, packen wir ein Banner mit der Aufschrift “Freie Liebe. Freie Menschen. Freie Drogen.” aus. Auf dem Weg vom Phaeno zum Naturzentrum, in dem wir schlafen sollen, machen wir eine kleine Spontandemo mit dem Banner. Einfach so.</p>
<p><object width="512" height="308"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HKbragDAk_8&amp;hl=en_GB&amp;fs=1"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HKbragDAk_8&amp;hl=en_GB&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="512" height="308"></embed></object></p>
<p>Und was wir beim Bundeslager der PfadfinderInnen erlebt haben und wie wir aus dem Naturzentrum rausgeflogen sind, erfahrt ihr im <a href="http://blog.gruene-jugend.de/archives/2598 ">nächsten Beitrag</a>.</p>
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		<title>AIDS bekämpfen statt Drogen verbieten</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2592</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 14:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesvorstand]]></category>
		<category><![CDATA[Drogenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Europa & Internationales]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich der Eröffnung der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz (AIDS 2010) in Wien erklärt der Bundesvorstand der Grüne Jugend: Die Grüne Jugend unterstützt die Wiener Erklärung. &#8220;Die Kriminalisierung von KonsumentInnen illegaler Drogen trägt zur Ausbreitung der HIV-Epidemie bei und hat äußerst negative gesundheitliche und soziale Folgen nach sich gezogen. Hier ist eine umfassende strategische Neuorientierung erforderlich.&#8221; &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der Eröffnung der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz (AIDS 2010) in Wien erklärt der Bundesvorstand der Grüne Jugend:</p>
<p>Die Grüne Jugend unterstützt die Wiener Erklärung. &#8220;Die Kriminalisierung von KonsumentInnen illegaler Drogen trägt zur Ausbreitung der HIV-Epidemie bei und hat äußerst negative gesundheitliche und soziale Folgen nach sich gezogen. Hier ist eine umfassende strategische Neuorientierung erforderlich.&#8221; &#8211; so die zentrale Aussage der Erklärung der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz in Wien.</p>
<p>Das weltweite Drogenverbot ist eines der größten gescheiterten Politikexperimente der Neuzeit. Alleine die USA haben in ihrem 40 jährigen &#8220;War on Drugs&#8221; mehr als eine Billion Dollar verschwendet. Die UNO-Strategie, eine drogenfreie Welt zu schaffen, ist offensichtlich gescheitert, nun muss sich die Politik ändern. Zahlreiche zivile internationale Organisationen fordern eine Wende in der Drogenpolitik, ein Primat der Menschenrechte, die Entkriminalisierung von KonsumentInnen und Kleinbäuerinnen und -bauern und eine Fokusierung auf Harm Reduction (schadensmindernden Maßnahmen).</p>
<p>Die Wiener Erklärung ist hier ein wichtiges Dokument, weil es den Zusammenhang zwischen der gescheiterten Drogenpolitik und der fortschreitenden Ausbreitung der HIV-Epedemie aufzeigt. Außerhalb von den subsaharischen afrikanischen Ländern geht ungefähr jeder dritte neue Fall von HIV auf den Konsum injizierter Drogen zurück. Auch in Deutschland wird die Ausbreitung der HIV-Epidemie durch Kriminalisierung von KonsumentInnen illegaler Drogen unterstützt, z.B. durch das Nichtbereitstellung von sterilen Nadeln und opioidgestützter Substitutionstherapien in Gefängnissen. Wir fordern die UNO und die internationale Staatengemeinschaft auf den Krieg gegen die Drogen zu beenden und für einen Wandel in der Drogenpolitik einzutreten!</p>
<p>Die <a href="http://www.diewienererklarung.com">Wiener Erklärung</a> ist die offizielle Erklärung der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz. Sie hat zum Ziel, die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung zu verbessern, indem sie zur Einbeziehung von wissenschaftlichen Erkenntnissen bei der Bekämpfung illegaler Drogen aufruft.</p>
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		<title>Ostkongress gestartet &#8211; 40 TeilnehmerInnen in Brandenburg an der Havel</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2590</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 13:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesvorstand]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Havel]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[OKO]]></category>
		<category><![CDATA[ostkongress]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Simon Kuchinke Trotz eines Lockschadens und damit verbundenen Verspätungen haben viele GRÜNE JUGEND Mitglieder aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen den Weg ins „Haus der Offiziere“ nach Brandenburg an der Havel gefunden. Sofort starteten die ersten drei Workshops. Paul Dörfler vom BUND referierte über Gewässerschutz und Infrastruktur am Beispiel der Elbe. Clara [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Simon Kuchinke</p>
<p>Trotz eines Lockschadens und damit verbundenen Verspätungen haben viele GRÜNE JUGEND Mitglieder aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen den Weg ins „Haus der Offiziere“ nach Brandenburg an der Havel gefunden.</p>
<p>Sofort starteten die ersten drei Workshops. Paul Dörfler vom BUND referierte über Gewässerschutz und Infrastruktur am Beispiel der Elbe. Clara Herrmann, Mitglied des Abgeordnetenhauses zu Berlin diskutierte in ihrem Workshop über Rechtsextremismus und die Frage, was kann die Jugend im Kampf gegen Nazis unternehmen. Nach einer stillen Diskussion über verschiedene Antithesen zum Geschlechterverhältnis, tauschten sich die TeilnehmerInnen im Workshop des Frauen- und Genderrates über konkrete Maßnahmen, Geschlechterhierarchien abzubauen, aus.</p>
<p>Nach veganem Abendessen und kurzer Begrüßung durch Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg, startete die Podiumsdiskussion „Nazis, Nein Danke“ mit Monika Lazar (MdB), Clara Herrmann (MdA Berlin) und Annalena Baerbock (Vorsitzende der Grünen in Brandenburg) diskutierten über den Begriff des Extremismus und die Frage der Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus. Außerdem berichteten die drei Politikerinnen über ihre Erfahrung im Umgang mit Nazis. Die Mittelkürzung von AussteigerInnenprogrammen für Nazis durch die Bundesfamilienministerin waren auch ein Thema und wurde aufs Schärfste kritisiert.</p>
<p>Der Abendausklang verlagerte sich bei den mediterranen Temperaturen eher nach draußen, wo sich bei Bier und Apfelschorle vernetzt und ausgetauscht wurde, aber die Musik von DJ Schatzi war dennoch zu hören.</p>
<p>Spät oder früh lagen auch die letzten in ihren Hostelbetten in einer heimeligen Platte, um doch noch ein bisschen Schlaf abzukriegen, bevor der zweite Tag des Okos startet.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Konkrete Solidarität statt nur Betroffenheit &#8211; Iranische Flüchtlinge aufnehmen, jetzt!</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2587</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 12:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa & Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung & G8]]></category>
		<category><![CDATA[bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[iran]]></category>
		<category><![CDATA[solidarität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend.de/?p=2587</guid>
		<description><![CDATA[Als das iranische Regime nach den Präsidentschaftswahlen 2009 die Proteste wegen einer möglichen Wahlfälschung brutal niederschlug war die Betroffenheit, aber auch die Hilflosigkeit der internationalen Staatengemeinschaft groß. Mehr als 70 DemonstrantInnen wurden getötet, Tausende wurden verhaftet, gefoltert und verurteilt. Heute, ein Jahr danach, hat der Westen seine Aufmerksamkeit längst anderen Themen gewidmet, das Thema Iran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als das iranische Regime nach den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iranische_Pr%C3%A4sidentschaftswahlen_2009">Präsidentschaftswahlen 2009</a> die Proteste wegen einer möglichen Wahlfälschung brutal niederschlug war die Betroffenheit, aber auch die Hilflosigkeit der internationalen Staatengemeinschaft groß. Mehr als 70 DemonstrantInnen wurden getötet, Tausende wurden verhaftet, gefoltert und verurteilt. Heute, ein Jahr danach, hat der Westen seine Aufmerksamkeit längst anderen Themen gewidmet, das Thema Iran wird vom Atomstreit dominiert.</p>
<p>Die Menschenrechtslage im Iran bleibt schlecht und den Demonstrant_innen/Regimekritiker_innen/Journalist_innen, die vor einem Jahr aktiv waren, droht weiterhin eine brutale Repression. Deswegen sind viele von ihnen geflüchtet und harren im Ausland der Dinge die da kommen. In der Türkei sitzen 2000 iranische Flüchtlinge fest, welche die Türkei lieber heute als morgen loswerden würde. Für ihre Unterstützung haben die Grünen im Bundestag am 7. Juli 2010 den Antrag: <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/default/dokbin/346/346802.antrag_iranische_fluechtlinge_aus_der_tu.pdf" title="Antrag der Grünen - Deutschland soll iranische Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen">&#8220;Deutschland soll iranische Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen&#8221;</a> eingereicht. Darin fordern sie die Bundesregierung auf &#8220;so schnell wie möglich und unbürokratisch&#8221; weitere iranische Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen. Zudem soll sie in Verhandlungen mit der Türkei für humanitäre Grundsätze im Umgang mit iranischen Flüchtlingen in den Vordergrund zu stellen.</p>
<p>Mehr zur Situation im Iran und Iraner_innen, dem Antrag und wie ihr ihn unterstützen könnt erfahrt ihr in <a href="http://englishtogerman.wordpress.com/2010/07/09/unterstutzt-den-antrag-der-grunen-im-bundestag-auf-aufnahme-von-zusatzlichen-iranischen-fluchtlingen/" title="News, articles, and information about the post-election unrest in Iran after the presidential elections on June 12 2009 in translations from English to German – All you can not read in the German mass media">Julias Blog</a>.</p>
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		<title>Köpfe verändern – nicht nur Straßen!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 16:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch hier gilt die Devise, dass nicht nur die Politik verändert werden muss, sondern die Menschen müssen sich ändern (siehe dazu auch meinen letzten Blog). Ökonomisch gesehen schaffen Autos Externalitäten (= Dreck) welche durch Gesetze, Regulierungen oder Steuern internalisiert (= eingepreist) werden müssen. Das ist rational. Doch statt wie Commander Spock agieren die Menschen eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch hier gilt die Devise, dass nicht nur die Politik verändert werden muss, sondern die Menschen müssen sich ändern (siehe dazu auch meinen letzten Blog). Ökonomisch gesehen schaffen Autos Externalitäten (= Dreck) welche durch Gesetze, Regulierungen oder Steuern internalisiert (= eingepreist) werden müssen. Das ist rational. Doch statt wie Commander Spock agieren die Menschen eher wie Homer Simpson – so zumindest das Beispiel. Die Menschen müssen also nicht nur mit rationalen Argumenten überredet werden, sondern das „framing“ (wie etwas dargestellt wird) ist wichtig. „Carfree by social marketing“ also. Wieder wird Freiburg als Beispiel bemüht. Hier wurden autofreie Straßen als sozialer Raum beworben und das Leben in solch einer Straße (ohne Parkplatz vor der Tür!) wird als Privileg gesehen. Dafür geht mensch auch mal gerne ein wenig weiter zum Auto bzw. vielleicht auch lieber zur Haltestelle.<br />
Menschen haben aber Pflichten (v.a. gegenüber anderen Menschen) welche Grund für ihre Mobilität ist. Wer fährt sonst nachts noch zu Oma wenn es ihr nicht gut geht? Menschen haben auch Möglichkeiten und es ist (bisher) ihr Recht, diese zu nutzen. Das Auto bietet hier sehr große Anreize. So meinte ein Herr zu uns Aktivist_innen: „It is the only place where I don&#8217;t have to listen to my wife, where I can hear country music and smoke.“  Es wird ein langer Kampf um die Köpfe&#8230;<span id="more-2549"></span><br />
Aber auch im WCN muss noch Arbeit gemacht werden – es sind halt auch nur normale Menschen die hier sitzen. So kam es beispielsweise beim Open Space zu (kleinen) Diskussionrunden zu Gender und Gentrifizierung. Es ist ja klar, dass wir auch mehr Frauen auf Rädern sehen wollen (70% der Menschen im ÖPNV sind Frauen, 70% im Auto Männer), aber diese müssen auch in die Planung des Verkehrswesens einbezogen werden und die Entscheidungen mit fällen. Frauen wollen aber (angeblich) eher Sicherheit statt Geschwindigkeit beim Fahren – meint Ian. Ian kommt aus Schweden und bringt dort schwed. Frauen bei, wie diese dort Frauen mit Migrationshintergrund das Fahrradfahren beibringen. Da gibt es wirklich Bedarf! Er erzählt, dass es diesen Frauen v.a. auf die physische Trennung von Rad- und Autospuren ankommt. Insofern wäre Berlin ganz attraktiv mit den vielen Wegen auf den Bürgersteigen. Sollten diese auf die Straßen verlegt werden, muss das dringend mit einer starken Geschwindigkeitsbegrenzung einhergehen. Frauen sind übrigens statistisch auch leider öfter Opfer von Auto-Rad-Unfällen. Zudem ist das zum Großteil auch eine Statusfrage. Männer haben halt einfach den größeren und müssen das immer wieder unter Beweis stellen.<br />
Die in Berlin heiß diskutierte Problematik der selektiven Stadtaufwertung und damit einhergehende Verdrängung einkommensschwacherer Gruppen finden viele hier nicht so spannend. Aber für einige Gruppen unserer Gesellschaften ist die Gefahr für das eigene Leben(sgefühl) durch Gentrifizierung vielleicht sogar höher als durch Verkehr? Der WS kam überein, dass Gentrifizierung  ja auch Ausdruck einer Knappheit an schönen Wohnumfeld ist, deshalb ist eine Lösung natürlich nicht nur eine, sondern ganz viele Straßen Autofrei zu machen. So einfach ist es aber natürlich nicht, daher wäre ein Ansatz, nicht die schicken kleinen Gassen in Neukölln und St.Pauli noch mehr von Autos zu säubern, sondern auch mal in Marzahn oder Gelsenkirchen (alles nur ad hoc Beispiele!) ein Kiez Autofrei zu machen. Natürlich muss den Leuten kommuniziert werden, dass mensch ihnen nicht den Rest noch wegnehmen will sondern ihnen etwas geben will: Ruhe, Frieden, Sicherheit und eine neue Bushaltestelle sowie evtl. relativ preiswerte Parkplätze in Fahrradentfernung. Zudem ist es ja auch nötig, die Gegenden zu identifizieren, in denen Gentrifizierung gerade vonstatten geht (wie das Schanzenviertel in Hamburg, oder das Schillerkiez in Berlin) und dort dann vielleicht nicht die gesamte Energie zur Errichtung einer netten Fußgänger_innenzone hinlegen. Hier wären sogar Allianzen mit lokalen Anti-Gentri-Gruppen denkbar. Gemeinsam gegen Autos, sozusagen. Doch so weit gehen die WCNler_innen nicht, noch nicht.</p>

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<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2549/olympus-digital-camera-33' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P7014404-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2549/olympus-digital-camera-32' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P7014397-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2549/olympus-digital-camera-30' title='towards nunnery lane, outside york city walls'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P7024416-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Restriktiver Zugang: Nur Anwohner_innen dürfen hier in die Altstadt fahren." title="towards nunnery lane, outside york city walls" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2549/olympus-digital-camera-31' title='lower priory street, city center york'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P7024419-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Restriktiver Zugang: Biker_innen gerne, alle anderen bitte draußen bleiben. Poller als Türsteher zum &quot;Club besser Leben&quot;" title="lower priory street, city center york" /></a>

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		<title>Etwas etwas besser machen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 15:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen relativ guten OpenSpace Teil gab es am Mittwoch. Von den rund 20 gemeinsam gesammelten Ideen wurden 12 ausgewählt und mit großen Vorsprung „gewann“ der WS „Revolution or not? Burning cars and new cycle paths“ (Wer hat das nur vorgeschlagen?) und so wurde über die Frage wie radikal so ein Netzwerk und die dahinter stehende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen relativ guten OpenSpace Teil gab es am Mittwoch. Von den rund 20 gemeinsam gesammelten Ideen wurden 12 ausgewählt und mit großen Vorsprung „gewann“ der WS „Revolution or not? Burning cars and new cycle paths“ (Wer hat das nur vorgeschlagen?) und so wurde über die Frage wie radikal so ein Netzwerk und die dahinter stehende Bewegung eigentlich sein kann diskutiert. Die Ergebnisse waren weder konzeptionell noch konfrontativ wie in der Klimabewegung und die brennenden Autos wurden nicht weiter besprochen. Jedoch gibt es hier weniger eine realpolitische Sicht auf die Dinge, weil es wenig politisch zu geht. „Pragmatisch bis aktivistisch“ würde es besser beschreiben. So forderte eine französische Aktivistin den autofreien Hungerstreik in York (und lachte dabei) und einige ältere Damen vor mir klatschten als ob Howard Carpendale persönlich gerade hereingekommen wäre als ein Sprecher vorne erklärte, dass die Abschaffung des Kapitalismus „indeed, the best solution“ wäre. Nun gut, Che Guevara wäre auch in York nicht älter geworden. Dennoch gibt es viel Energie im Netzwerk und die vielen Praktiker_innen haben interessante Präsentationen vorbereitet wie mensch halt den Verkehr etwas besser machen kann, zumindest etwas in der Welt.<br />
Elliott aus Canberra berichtet beispielsweise ganz pragmatisch von seiner Arbeit zur Integration von Rad und Öffentlichem Verkehr (ÖV). Wenn der Bahnhof eine gute Rad-Anbindung (Wege und Parkplätze) hat, dann kann seine Reichweite (von wo Menschen dorthin strömen) bis auf das Vierfache wachsen (ca. 0,8km auf 3,2km), die abgedeckte Fläche sogar 15fach! Gerade in diesen peripheren Gegenden haben die Menschen häufig sogar mehr als 2 Autos, das ist zu viel! In Washington D.C. Und Canberra gibt es bereits Busse, die vorne 2-3 Fahrräde auf Ständern (wie bei den Skibussen in Tschechien!) mitnehmen können. Kund_innenumfragen haben zudem gezeigt, dass sichere Parkplätze an den Haltestellen, bessere Buchsysteme (für Bike-Tickets) und einfach mehr Platz für die Räder in den Zügen und Bussen dringend erforderlich ist. Hierbei hat sich dort auch in Straßenbahnen ein vertikaler Stauraum in Türnähe bewährt. Die Fahrräder werden dabei wie beim Fleischer an Haken senkrecht aufgehängt. Sowas gibt es bei uns bisher m.E. nur in den langsamen Regios. Wann kommt der Fahrradfreundliche ICE? Auf die Frage, ob Räder zur Rush-Hour (Hauptverkehrszeit) nicht im ÖV verboten werden sollten kam die Antwort: Das machen die einmal, und dann nie wieder&#8230; Eine weitere Frage ist, ob Parklätze für Fahrräder, zumindest die professionelleren an Bahnhöfen, kostenfrei sein sollen. Eine zusätzliche Einnahmequelle würde sicher einige Stadträte zusätzlich anspornen. Als Grüner bin ich natürlich dennoch für kostenfreies Parken für Biker_innen und für eine schnelle Einführung der Pkw-Park-Steuer. Aber da findet sich hier keiner zur Diskussion, eine Grundradikalität sollte es ja schon geben&#8230;<br />
Ein Herr aus Amsterdam mit einer lustigen Brille berichtet davon, dass die EU jetzt Städten hilft wenn diese endlich auch mal den Durchblick haben. Mit seinem <a href="http://velo.info">SpyCycle-Programm</a> hilft er diesen Kommunen bei der Erstellung und Umsetzung von Fahrradplänen. Mittlerweile hat wohl fast jede Großstadt so etwas und tatsächlich sieht mensch in Lyon, Stockholm, Brüssel, Malmö, Barcelona und Berlin schon öffentliche Fahrräder als ein derzeit sehr beliebtes Mittel. Auch hier wird ganz pragmatisch mit den Akteuren zusammen geschaut, was möglich ist. Für brennende Autos gibt die EU aber auch noch kein Geld aus – bei aller spicyness.<br />
<a href="http://velo.info"><img alt="" src="http://velo.info/Questionnaire/Spicycles_logo.jpg" title="SpCycle" class="aligncenter" width="386" height="90" /></a> <span id="more-2524"></span><br />
Ein weiterer Vortrag war zur Konfliktminimierung auf sog. „shared space“-Wegen, also solchen Wegen wo sich zwei oder mehr unterschiedliche Verkehrsteilnehmer (Rad, Auto etc.) irgendwie einigen müssen. Das klingt nach Liberalismus und hat tatsächlich etwas mit Sparen zu tun. Damit genug Platz für Autos übrig bleibt („freie Fahrt für freie Bürger“?) sollen sich in den meisten shared-space-Fällen die Fahrradfahrer_innen und die Fußgänger_innen den Raum teilen. Gerade bei steigenden Radzahlen führt dies zu Konflikt. Wer hat nicht schon mal so etwas erlebt? Und wenn dann die Radler_innen auch noch nebeneinander fahren wollen – was irgendwie verstandlich und natürlich ist, ein Auto hat ja auch 2 Sitze nebeneinander – dann sehen die meisten echt schwarz. Eine Möglichkeit (Achtung, Innovation!) ist das farbliche Markieren der Wege, dies kommt gerade in England in Mode. In York gibt es neben der durchgezogenen und der gestrichelten Linie auch die zick-zack-linie (a.k.a. Macht-was-ihr-wollt-Linie?) noch die Huckel-Linie. Hier hat jemand zu dick Farbe aufgetragen (die fehlt sichtbar anderswo) und bei Regen kann das für Bikes ganz schon in die Speiche gehen. Angeblich hat in Kopenhagen der dänische Staat nach dem Kürzen der sozialen Ausgaben das Geld in die Hand genommen und auf der Straße LED-Lichter angebracht die von Autos gesehen werden aber nicht vom Rad aus (sollen nicht von der Ampel ablenken). Die Welt ist eben ungerecht. Am Besten wäre es, wenn die Autos überall nur noch so schnell wie Räder fahren dürfen (ca. 30 km/h) und sich dadurch das größte Problem beim shared-space auf der Straße von selber lösen würde. Aber das ist dann nicht mehr pragmatisch sondern wohl schon zu BRENNzlig.<br />

<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2524/fri_internet' title='Fri_internet'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/Fri_internet-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Realpolitische Anreizungung für den Bahnverkehr." title="Fri_internet" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2524/9124_147224734533_508619533_3486492_919860_n' title='9124_147224734533_508619533_3486492_919860_n'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/9124_147224734533_508619533_3486492_919860_n-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Shared space der kleinen Revoluzzer" title="9124_147224734533_508619533_3486492_919860_n" /></a>
</p>
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		<title>Der tägliche Statuskampf</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2534</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 12:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa & Internationales]]></category>
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		<description><![CDATA[Grundlegend ging es zu hier in York. Es wurden auf den Tisch gehauen und betrübt mit dem Kopf geschüttelt. Das System. Das System. Wirklich, das System ist schuld. Was war passier? Dr. Schmucki, eine Verkehrhistorikerin der örtlichen Uni, führte sehr anschaulich in die Geschichte der „pedestrians“ (Fußgänger_innen) ein. Fußgänger waren mal frei aber wurden dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundlegend ging es zu hier in York. Es wurden auf den Tisch gehauen und betrübt mit dem Kopf geschüttelt. Das System. Das System. Wirklich, das System ist schuld. Was war passier? Dr. Schmucki, eine Verkehrhistorikerin der örtlichen Uni, führte sehr anschaulich in die Geschichte der „pedestrians“ (Fußgänger_innen) ein. Fußgänger waren mal frei aber wurden dann immer mehr reguliert als die Anzahl der Autos zunahm. Die zunehmende Separation zu Gunsten der Automobile schränkte den Platz der „pedestrians“ immer weiter ein. Auch wenn heute die Fußgänger_innenzonen wieder in Mode gekommen sind, beherrscht das Auto dennoch die Mobilitätsinfrastruktur und es sind die Bedürfnisse der Autos, welche primär entscheiden was, wann und wo beruhigt wird. Dabei musst aber auch den Fußgänger_innen  erst beigebracht werden, wie eine Straße überquert wird. Schmucki schiebt es auf den natürlichen Freiheitsdrang der Briten und zeigte einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ApPA80XU464">sehr unterhaltsamen Film</a> von 1948, der vom Staat gemacht wurde. Die Einführung des Zebrastreifens folgte erst 1951 kurz nachdem die in England bekannten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Belisha_beacon">Belisha Beacons</a> ihre Wirkung verfehlten. 1971 kam dann der <a href="http://news.bbc.co.uk/1/shared/spl/hi/pop_ups/06/magazine_enl_1139917426/html/1.stm">Green Cross Man</a> um den Kids zu erklären, wie eine Straße zu X-en ist. Fußgänger waren also oft Subekt von Erziehungsmaßnahmen während Autos nur scheinbar mit Regeln (zu ihrer eigenen Sicherheit) belegt wurden. Ihr Fazit: „Politik wurde durch die Windschutzscheibe gemacht“.</p>
<p>Anschaulich hierzu auch der Film „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=9mVq2-pXyQQ">Fixing the Great Mistakes</a>“<br />
Und daran anschließend die tolle Nachricht: „Time Square is free!“  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gsBrBPoRhxc">Revolution! </a><br />
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 358px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4079/4738286710_ae0fd03b87.jpg"><img alt="Carbusters #42" src="http://farm5.static.flickr.com/4079/4738286710_ae0fd03b87.jpg" title="Carbusters #42" width="348" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Carbusters #42</p></div><br />
<a href="http://carbusters.org/">Link zum Online Carbusters.</a><br />
Der „Carbusters“ ist das Mitgliedermagazin des World Carfree Networks und die GRÜNE JUGEND bekommt auch eine Ausgabe alle 2 Monate zugeschickt. Die liegt dann meist in der BGS rum. Das ist schade, denn die Qualität der Artikel ist m.E. besser als in so manch anderer Mitgliederzeitung. Das schwedische Aktivobündniss <a href="http://planka.nu">Planka.nu</a> hat einen Artikel zur Verkehrs Hierarchie (&#8220;<a href="http://planka.nu/reports/plankanu_the_traffic_hierarchy.pdf">The Traffic Hierarchy</a>“) geschrieben. Darin wird u.a. auf Mobilität und Klassen eingegangen, denn beides hängt eng miteinander zusammen. Nicht nur, weil an der größe des Autos häufig auch die dicke der Brieftasche zu sehen ist, sondern weil die Autozentrierte Wirtschaft diese Ungerechtigkeiten ständig reproduziert. In der derzeitigen Verkehrshierarchie steht das Auto ganz oben und der ÖV, das Fahrrad und die „pedestrians“ unten. Diese Hegemonie wird ständig verteidigt und sogar ausgebaut. Der Aufstand von unten wird umso nötiger. Doch hinterm Steuer werden die Menschen zu Motoris_innen, welche zum Großteil ganz AUTOmatisch egoistischer werden: Hier komm ich! Lass mich durch! Platz da! Ich bin so geil! Alles außer mir ist ein Hindernis zu meiner Entfaltung! Die Autobahn wird zum Wettbewerb der Hubräume. Wäre die FDP ein Fortbewegungsmittel, sie wäre ein fettes Auto. Jede_r kann zu einer/m Motorist_in werden, doch Planka.nu denkt, dass die Gegenbewegung zumindest dieses Risiko etwas eindämmt. Doch konsequenterweise muss nicht nur das Auto vom Thron der Hierarchie gestoßen weren, sondern ganz aus dem Verkehr ausgeschlossen werden. Autos sind harte Drogen. Rezeptpflicht wäre das Mindeste.<span id="more-2534"></span><br />
Zudem diktiert das Konzept der Automobilität uns, dass wir uns total nach dem Auto organisieren und ausrichten. Zudem ist damit der Diskurs gemeint, welcher die Rolle des Autos als „Motor des Fortschritts“ bestimmt. Freiheit soll es bringen und deshalb war Sklaverei noch nie so gut verpackt. Eine Anekdote machte hier die Runde, dass schon vor 200 Jahren die Debatte um die Sklaverei in Großbritannien geführt wurde. Damals sagte ein Mann: Es geht den Schwarzen doch viel besser so, sie bekommen etwas zu Essen und ein Dach überm Kopf. Zudem einen Job, sonst wären sie alle arbeitslos. Die ganze Wirtschaft ist darauf ausgerichtet und selbst wenn wir mit dem Sklavenhandel aufhören würden, dann machen andere Länder trotzdem munter weiter. (Vielleicht hat er auch gesagt, dass für jeden Schwarzen der im Norden schuften muss im Süden einer frei bleiben darf und es dadurch einen fairen Ausgleich gibt – aber das wäre eine Klimaaktivist_innen-Anekdote.) Manche Strukturen ändern sich nicht durch Argumente, sondern nur durch Widerstand.<br />
Als Gegenpart zur Automobilität wird die öffentliche Mobilität. Der ÖV muss frei und zugänglich sein damit er wirklich ein öffentlicher Raum sein kann. Die individuelle Verwundbarkeit minimiert sich erst im Gemeinwesen und nur hier kann sich der Pluralismus der sozialen Beziehungen entfalten, weil es die Hierarchie des Verkehrs so nicht mehr gibt. Es macht auch wenig Sinn, wenn wir uns nur fortbewegen um dies zu tun. Wege zu überwinden muss noch einen Sinn haben anstatt uns unter Zeit- und Organisationsdruck zu setzen. Gemeinden zerbrechen wenn alles in der sinnlosen Rotation der Automobilität an den Rand gedrängt wird und die Wege zu lang sind, um dazwischen zu leben. Diese Separierung der Funktionen (Shopping-Center, Business-District, Erholungsraum, Wohnviertel etc.) ist wie die Arbeitsteilung vielleicht in den Träumen von Planern und Managern sinnvoll, aber macht es nicht viel mehr menschliche Interaktion möglich wenn wir mit kurzen Wegen und gleichberechtigt zusammen leben?</p>
<p>Die Stadt Bremen fragt ihre Bürger_innen öffentlich im Rahmen einer Werbekampagne für ihr neues car-sharing Modell: „Eine Kuh für ein Glas Milch kaufen?“ Aber derzeit kaufen die meisten Menschen ihr Auto für den „worst-case“: Urlaub mit Oma und Campingzeug, also G R O S S ! Mit diesem Statusgehabte müssen wir Schluss machen. Das geht entweder mit pragmatischen Ansätzen wie car-sharing für die städtische Bohème (wäre auch schlimm, wenn die nicht nach Sylt fahren könnte), Klappräder für hippe Manager wie in Genf, intellektuelle Artikel wie in Schweden (wer die versteht, der brauch auch kein Auto mehr) oder mit einer Gesetzesänderung. Ich schlage da gleich mal was vor: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Daher muss die freie Bewegung im öffentlichen Raum so weit wie möglich gewährleistet werden. Private motorisierte Fortbewegungsmittel dürfen zu keinem Zeitpunkt eine Einschränkung dieser Freiheit mit sich bringen. Der Gesetzgeber hat hierfür mit Verordnungen zu sorgen.“ Und nun macht mal, ihr Nachwuchspolitiker_innen!</p>
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		<title>Die Todesmaschine bekämpfen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 17:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer gerne Auto fährt könnte hier leicht als Psychopath beschimpft werden – jedenfalls habe ich das aus dem Yorkshirer-Akzent an den ersten Tagen verstanden. Erst heute dämmerte es dann, dass statt „psychopaths“ eigentlich „cycle paths“ gemeint waren. Passend dazu hat eine Frau von der Ecotopia-BikeTour einen Aufnäher (Ökoversion von Aufkleber) mit „Make bike not cars“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer gerne Auto fährt könnte hier leicht als Psychopath beschimpft werden – jedenfalls habe ich das aus dem Yorkshirer-Akzent an den ersten Tagen verstanden. Erst heute dämmerte es dann, dass statt „psychopaths“ eigentlich „cycle paths“ gemeint waren. Passend dazu hat eine Frau von der <a href="http://www.ecotopiabiketour.net/join-us#german">Ecotopia-BikeTour</a> einen Aufnäher (Ökoversion von Aufkleber) mit „Make bike not cars“ an ihrem Hemd. Autos sind also, bei allen Mißverständnissen dennoch die Tod-bringer der Gesellschaft: Tod für den öffentlichen Raum, Tod für das Kind unter dem Hinterrad, Tod für die Atmosphäre usw. Passend bemerkte ein Teilnehmer gestern: „we don&#8217;t need to start wars, we just have to drive cars into each other.“<br />
Heute morgen hat dann der Wissenschaftler James Woodcock aus London einen Vortrag zu den Gesundheitseffekten von Autoarmen und -freien Städten vorgestellt. Seine Heimatstadt möchte auch bis 2030 ganze 60% der CO2-Emissionen pro Kopf im Verkehrssektor einsparen. Doch nur auf die Emissionen zu achten (bei aller angebrachten „Climate awareness“) malt nicht das komplette Bild aus. Es sind v.a. die zusätzliche physische Anstrengung die unternommen werden würden, wenn die Leute nicht mehr Auto fahren, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Marginal sind dagegen die „gewonnenen Lebensstunden“ durch weniger Unfälle und bessere Luft – so jedenfalls Woodcocks Modell.<span id="more-2520"></span><br />
Er schaute aber auch über den westlichen Horizont hinaus: In Delhi, wo alle Prognosen einen ekelhaften Anstieg des motorisierten Individualverkehrs vorgeben, liegen die Gesundheits-Gewinne bei einer Vermeidung dieses Anstieges, also einer Verschiebung des „modal shift“ (Aufteilung der Anteile von Auto, ÖPNV, Rad usw.) eher in der sauberen Luft und weniger Unfällen – beides ist schon jetzt unerträglich dreckig/hoch.<br />
Interessant sind auch die Statistiken, welche er bereit hält.<br />
Ab einer gewissen Anzahl von Autos sinken die Opferzahlen wieder (vielleicht weil dann nur noch Stau ist?) und somit würde in der Theorie eine nur leichte Reduzierung des Fahrzeugbestandes zu einem Anstieg an Opfern führen. Führ Fahrräder gilt: weniger Räder bedeuten ein größeres Einzelrisiko bei wenig Unfällen und viele Räder bedeuten ein geringes Risiko bei dennoch relativ mehr Unfällen. Doch auch hier kann mit Erreichen einer kritischen Masse auch die absolute Anzahl an Opfern sinken. Die ersten werden also die totesten sein – sterben für die Autofreiheit! Oder? Jedenfalls fühle ich mich so avantgardistisch auf Neuköllns Straßen manchmal. Kommt dazu und macht mit (aber nur mit Helm!) Für Fußgänger_innen gilt die Daumenregel: egal wie viele Autos rumfahren, das Risiko zu verunglücken ist statistisch immer hoch. Neuer Slogan sollte also sein: „Until all streets are free.“ oder „Bis nur noch einer steht.“<br />
Zudem zeigt Woodcock, dass wir alle mehr Zeit mitbringen müssen. In einer komplett Autofreien Welt (wo es nur unsere Füße und einige Pedale gibt) steigt die durchschnittliche Zeit unterwegs in London beispielsweise von 55min auf 207min. Wenn wir noch einige Busse erlauben (und diese dann auch 50% der Fortbewegung ausmachen), steigt die Zeit auf 151min. Ich vermute allerdings, dass Woodcock vergessen hat, dass die berühmten Doppeldecker dann nicht mehr in den durch Autos verursachten berühmten Staus stecken würden.</p>
<p>Um ein wenig die Weltsicht der meisten Leute hier bei der <a href="http://www.worldcarfree.net/conference/">TCC-IX</a> sehen wollt, müsst ihr mal zu den Ökos in der GJ kommen (zum tollen FaFo-Öko zum Beispiel!!!) oder einfach diesen Film schauen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DT13GuPZHMA">Das Rad </a><br />
Ergo: Die Natur wird vielleicht überleben, aber die menschliche Gesundheit wird total untergraben.</p>
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		<title>York als Vorbild?</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 15:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In seiner Eröffnungsrede am ersten Tag hat der Vorsitzende des „City Councils“, Andrew Waller noch York gepriesen als eine von nur zwei Fahrradstädten im Vereinten Königreich (arme Insel!). York ist Partnerstadt von Münster, der selbsternannten Radhauptstadt Deutschlands. Es soll sogar ein „Christiana-bike“ geben (Dreiräder mit Stauraum für Kinder oder Gepäck vorne), welches die lokale Brauerei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Eröffnungsrede am ersten Tag hat der Vorsitzende des „City Councils“, Andrew Waller noch York gepriesen als eine von nur zwei Fahrradstädten im Vereinten Königreich (arme Insel!). York ist Partnerstadt von Münster, der selbsternannten Radhauptstadt Deutschlands. Es soll sogar ein „Christiana-bike“ geben (Dreiräder mit Stauraum für Kinder oder Gepäck vorne), welches die lokale Brauerei nutzt. Dennoch scheint mir, dass die Möglichkeiten zum Ausbau der menschenfreundlichen Infrastruktur noch groß genug sind. Zwar konnten wir auf einer Fahrradtour die schöne Umgebung auf teilweise breiten Fahrradwegen erkunden, doch gerade innerhalb der komplett erhaltenen Stadtmauern ist es oft gefährlich sich ohne 4 Räder und eine Tonne Metall drumherum fort zu bewegen.<span id="more-2497"></span><br />
Andere Städte die sich hier profilieren sind neben Kopenhagen (alle lieben Kopenhagen) auch das deutsche Freiburg (alle kennen Freiburg) oder Bremen. Letztere wurde auch von Reinhard Loskes (grüner Starsenator in Bremen) ÖPNV-Chefberater Michael vorgestellt. Michael ist schon lange im Netzwerk aktiv und auch ziemlich nett – er lebte auch mal in Neukölln. In Bremen darf er sich derzeit mehr austoben. Breitere und bessere Fahrradwege gibt es für die freie Hansestadt, in der schon jetzt fast die Hälfte aller Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden (vgl. Kopenhagen: 36% mit dem Rad). Auch werden sauberere Autos und Busse gefördert, doch Michael weiß: das ändert nichts am Problem. Der Verkehr wird weiterhin die Leute nerven, sie beeinträchtigen (und töten) und die parkenden Autos nehmen wertvollen „living space“ von den Menschen weg. Neue ÖPNV-Infrastruktur ist leider sehr teuer und gerade Bremen ist nicht gerade für volle Kassen bekannt. Daher ist die Idee von Umland-Korridoren in denen die ÖV-Linien verlaufen und an denen die Menschen sich ansiedeln wohl eher langfristig zu verstehen. Vielleicht preiswertere Möglichkeiten sind die regionale Integration des ÖV mit einem Kombi-Ticket oder 3000 neue Rad-Parkplätze am Bahnhof. Bremen wird auch durch das EU Programm „<a href="www.civitas.eu">Civitas</a>“ gefördert. Herz der Bremer Maßnahmen ist aber das Konzept von &#8220;öffentlichen Autos&#8221; (a.k.a. Car-Sharing). Diese blauen Autos sind billig, an 40 Stellen zugänglich, werden bei der Expo in Shanghai gerade beworben und sogar die BILD hat sie schon gelobt.  Zudem würde sich wohl auch James Bond in Bremen sehr wohl fühlen&#8230;</p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=13160wfp_N8' >James Bond im Bremen</a></p>
<p>Bilder aus York &#8211; wer findet einen Fahrradweg?<br />

<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-17' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294286-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-25' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294376-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-21' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294346-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-28' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294382-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
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<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-26' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294377-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-24' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294371-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-20' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294330-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-27' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294381-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-15' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294284-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/image0791' title='Image0791'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/Image0791-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Image0791" title="Image0791" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-19' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294300-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-22' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294351-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-29' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294392-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-16' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294285-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/image0792' title='Image0792'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/Image0792-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Image0792" title="Image0792" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-23' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294370-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/image0786' title='Image0786'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/Image0786-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Image0786" title="Image0786" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2497/olympus-digital-camera-18' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294287-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
</p>
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		<title>Das Best-Practice Netzwerk</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 23:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa & Internationales]]></category>
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		<description><![CDATA[Normalerweise bin ich es gewöhnt mit vielen pubertierenden Jugendlichen zu arbeiten oder mit Nachwuchspolitiker_innen abends beim Bier die Welt zu verbessern. Doch solche Menschen finden sich hier nicht. Dennoch (oder gerade deswegen?) gibt es einige Diversität unter den runt 50-70 Teilnehmer_innen hier. Einige &#8220;Alt-Hippies&#8221; sind natürlich dabei, zudem die &#8220;Neu-Hippies&#8221; (falls das überhaupt so gesagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise bin ich es gewöhnt mit vielen pubertierenden Jugendlichen zu arbeiten oder mit Nachwuchspolitiker_innen abends beim Bier die Welt zu verbessern. Doch solche Menschen finden sich hier nicht. Dennoch (oder gerade deswegen?) gibt es einige Diversität unter den runt 50-70 Teilnehmer_innen hier. Einige &#8220;Alt-Hippies&#8221; sind natürlich dabei, zudem die &#8220;Neu-Hippies&#8221; (falls das überhaupt so gesagt werden kann) der Ecotopia-Fahrradtour die mit Dreadlocks und Piercings etwas rausstechen. Dazwischen laufen nur wenige Studis wie ich rum und die meisten sind 40-50 jährige sog. „professionals“. Das sind Menschen die etwas richtiges gelernt haben und Geld verdienen. Meistens machen sie das mit einer Tätigkeit die nahe an den Themen des Carfree-Networks liegt. Es gibt also viele Menschen von Universitäten hier, Stadtplaner oder Ingenieurinnen. Viele machen selber Workshops oder sitzen auf dem Podium – bis auf einen stolzen Stadtrat kam kein_e Referent_in von extern. Die Global Young Greens könnten sich daran ein Beispiel nehmen, denn das WCN lebt wirklich den Gedanken des Austausches und des gegenseitigen geistigen Befruchten. Die vereinzelten Aktivist_innen hier sind auch alle in lokalen und regionalen Aktionsbündnissen von Friends of the Earth bis Nachbarschaftsinitiativen aktiv. Das Netzwerk ist somit an Inhalten aufgezogen und lebt über diese – anders als viele politische Netzwerke die fast nur ihrer selbst existieren.<span id="more-2481"></span><br />
Das WCN hat einen starken Fokus auf Fahrräder aber es geht im Zentrum aller Forderungen und Aktivitäten um den Menschen – vor allem als Fußgänger_in, aber auch als Auto- oder Bahnfahrer_in – den/die es zu leiten, unterstützen und überzeugen gilt.<br />
Viele Berichte waren sehr interessant und inspirierend für mich und ich hoffe wir können als GRÜNE JUGEND auch mal solche Aktionen machen. Hier einige Beispiele:<br />
- Der <a href="http://www.parkingday.org/">PARKing Day</a> ist eine Tag an dem ein Parkplatz als &#8220;public space&#8221; (öffentlicher Raum) genutzt wird. Hierdurch wird erstmal klar, wieviel Platz so eine abgestellte Rostlaube eigentlich von uns Menschen wegnimmt. Sehr prominent war der ParkingDay in New York City.<br />
- Das sog. <a href="http://depave.org">DePaving</a> ist das gemeinschaftliche Öffnen von versiegelten Flächen um der Natur wieder Platz zu verschaffen. Das kann legal in Kooperation mit Grundstückseigentümer_innen (als unbezahlte Arbeit) oder illegal auf kleiner Fläche z.B. in der Stadt geschehen. Wichtig ist, dass die geöffnete Fläche dann auch schön hergerichtet wird (z.B. mit Stiefmütterchen oder Hanfpflanzen).<br />
- Die Idee des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Roof_garden">roofGardens</a> ist schon alt, scheint es. Die Mittelklasse zieht es auf Grund der verbesserten Dämmwirkung in Erwägung und in der Stadt ist es Teil einer Gentrifizierung über den Dächern. Doch ist eine begrünte Dachfläche etwas anderes als roofGardens. Letztere sollen öffentliche Räume für Erholung und Naturgenuss sein. Wie setzen wir das nur um?</p>

<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2481/olympus-digital-camera-6' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294249-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2481/olympus-digital-camera-7' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294251-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2481/olympus-digital-camera-8' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294255-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2481/olympus-digital-camera-9' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294261-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2481/olympus-digital-camera-10' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294265-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2481/olympus-digital-camera-11' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294270-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2481/olympus-digital-camera-12' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294276-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2481/olympus-digital-camera-13' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294277-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>

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		<title>Autofrei in York</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/2466</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 15:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa & Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend.de/?p=2466</guid>
		<description><![CDATA[Die 9. Konferenz &#8220;Towards Carfree Cities&#8221; findet derzeit in der ehemaligen Wikingermetropole und Perle an der Ouse, in York (UK) statt und die GRÜNE JUGEND hat mit mich als Vertreter hingeschickt. Nach rund 25 Busfahrt bin ich nun hier angekommen und versuche nebenbei ein wenig für euch zu bloggen. Der Ausrichter dieses Kongresses ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 9. Konferenz &#8220;Towards Carfree Cities&#8221; findet derzeit in der ehemaligen Wikingermetropole und Perle an der Ouse, in York (UK) statt und die GRÜNE JUGEND hat mit mich als Vertreter hingeschickt. Nach rund 25 Busfahrt bin ich nun hier angekommen und versuche nebenbei ein wenig für euch zu bloggen.<br />
<div class="wp-caption alignright" style="width: 200px"><a href="http://www.worldcarfree.net/"><img alt="http://www.worldcarfree.net/" src="http://www.worldcarfree.net/img/logo1.jpg" title="http://www.worldcarfree.net/img/logo1.jpg" width="190" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">http://www.worldcarfree.net/</p></div><br />
Der Ausrichter dieses Kongresses ist das WORLD CARFREE NETWORK. Es ist ungefähr so wie die Global Young Greens ein loser Zusammenschluss von Organisationen die eine Autofreie Welt anstreben. Die GRÜNE JUGEND ist vor einigen Jahren Mitglied geworden und war schon auf dem letzten Kongress in Istanbul mit Karl Bär, dem grünen Tramper aus Bayern vertreten. Die meisten anderen <a href="http://www.worldcarfree.net/about_us/global/memberorgs.php">Mitglieder</a> sind eher NGOs oder Bürger_innenbewegungen, v.a. aus England oder Amerika aber auch solche wie &#8220;<a href="http://www.autofrei.de/">Autofrei Leben</a>&#8221; aus Berlin oder &#8220;<a href="http://www.planka.nu/">Planka.nu</a>&#8221; aus Stockholm. Sie alle wollen hier in York sich austauschen und diskutieren.<span id="more-2466"></span></p>
<p>An meinem ersten Tag habe ich heute schon mitbekommen, wie alternativ dies vonstatten gehen kann. Während drinnen eine Gruppe mit Professoren und Doktor_innen aus York, Stockholm und Bologna mit Politikern und Aktivist_innen aus Bremen oder Vancouver über die &#8220;Psychology of car dependence&#8221; dozierten bin ich mit einigen Künstler_innen in die Innenstadt gegangen (zudem habe ich den Artikel über die Psychosache schon vorher im Mitgliedermagazin gelesen habe). Die Leute von <a href="http://www.facebook.com/home.php#!/group.php?gid=316800332562">Make-Pla(y)ce</a> erklärten uns wie wir den den öffentlichen Raum für uns zurückgewinnen können. Das ging ganz einfach: mit lustigen Spielen. Und während die Passant_innen kopfschüttelnd oder lachend an uns vorbei gingen entdeckten wir wie viel Spaß es macht in der Öffentlichkeit diesen &#8220;space&#8221; auch mal selber und kreativ auszufüllen, anstatt sich an die vorgegebenen Muster von &#8220;zum Einkaufen fahren&#8221;, &#8220;zum Cola trinken hinsetzen&#8221; oder &#8220;zur Arbeit durchfahren&#8221; zu halten. Wir posierten für lustige Fotos, machten Mitmach-Tänze und vieles was generell bei Seminaren in die Kategorie &#8220;Energizer&#8221; fällt. Wir brachten Leben auf die Straße und hatte Spaß dabei. Allerdings befanden wir uns auf einer Autofreien Straße &#8211; ein Luxus den nicht alle Menschen auf &#8220;ihrem space&#8221; haben.</p>
<p>Weitere Blogs &#8211; auch mit mehr Theorie &#8211; folgen&#8230;</p>

<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2466/olympus-digital-camera' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294257-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2466/olympus-digital-camera-2' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294258-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2466/olympus-digital-camera-3' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294297-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2466/olympus-digital-camera-4' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294328-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>
<a href='http://blog.gruene-jugend.de/archives/2466/olympus-digital-camera-5' title='OLYMPUS DIGITAL CAMERA'><img width="150" height="150" src="http://blog.gruene-jugend.de/wp-upload/P6294387-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" /></a>

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