Archive for April, 2009

Apr
28

JPA radelt nach Europa!

Geschrieben von (Max Pichl) in Auf Achse am 28. April 2009

Unser Kandidat für das europäische Parlament, Jan Philipp Albrecht, bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen: Fahrrad fahren und dabei über Politik reden :)

Apr
27

Lasst uns europäisch sein!

Geschrieben von (Franza) in Auf Achse, Internationales am 27. April 2009

So viele engagierte junge Europäer_innen! So viel Vielfalt! So viel Potential!
Doch das meiste verpuffte ungenutzt.
Die General Assembly und Spring Conference von Federation of Young European Greens (FYEG), unserem europäischen Dachverband, fanden von Donnerstag bis Sonntag in Maastricht statt. Menschen aus 38 Grüne Jugend-Organisationen aus ganz Europa kamen zusammen, um Beschlüsse zu fassen, einen neuen Vorstand zu wählen und sich zu vernetzen. Read the rest of this entry »

Apr
24

Interview im DF zu Finanzkrise und Neuverschuldung

Geschrieben von (Max Pichl) in Bundesvorstand am 24. April 2009

Unser Bundessprecher Max Löffler war heute beim Deutschlandfunk zu Gast, zum Thema Finanzkrise und Neuverschuldung. Ein kompletter Mitschnitt der Diskussion ist jetzt online:
http://tinyurl.com/d8jkpu

Apr
22

Von Twitter zu WUMS

Geschrieben von (Franza) in Auf Achse, Bundesvorstand, Diskussion am 22. April 2009

Erste Herausforderungen als neue Beisitzerin im Bundesvorstand: Die erste LMV und kurz danach eine Podiumsdiskussion zur Wirtschaftskrise und wie die EU darauf reagieren sollte. Rasanter hätte der Einstieg wohl kaum sein können! Ein erster Bericht.
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Apr
20

Ratatazong oder WUMS?

Geschrieben von (Max Pichl) in Grüne Wiese am 20. April 2009

WUMS wird immer bekannter und taucht jetzt auch öfter im Fernsehen auf: zuletzt in einem Beitrag von Frontal 21.

Apr
18

Jesus oder doch lieber Seitan?

Geschrieben von (K-SPUNK) in BuKo, Grüne Wiese, Spunk am 18. April 2009

Mensch merkt sehr deutlich, dass der BuKo mal wieder im Süden tagt… Kein Spaß, das ist Werbung für eine evangelische Schulstunde.

Da gefällt uns doch diese Abwandlung VIEL besser! Vielen Dank an die kreativen Köpfe, die darauf gekommen sind.

Für eine vegane Welt und viele weitere vegane BuKos! (Das Essen ist super lecker!)

Apr
18

Der Wums!

Geschrieben von (Arndt) in Grüne Wiese am 18. April 2009

Ein Beitrag vom 1. BuKo-Slam.

Der Wums!

Wer Unter Menschen Seine
Wahre, Unverstellte Meinung Sagt
Wird Unumstößlich Mehrmals Sehen
Wie Umstände Mittelmaß Säen
Wider Unseren Mächtigen Slogan
Werden Umsonst MännerInnen Streiten
“Wehe Uns”, Meinte Selbst
Weise Urgesteine Mit Säuerlichkeiten
W         U                    M    S

Apr
18

Wollen wir immer weiter wachsen?

Geschrieben von (K-SPUNK) in BuKo, Diskussion, Grüne Wiese am 18. April 2009

Wirtschaftskrise, Klimakrise, Hungerkrise – die globalen Herausforderungen sind enorm und die Erkenntnis wächst, dass die neoliberale kapitalistische Globalisierung nicht die Antwort auf diese Krisen sein kann. Wie aber sieht unsere Idee von “Grüner Ökonomie” aus? Weist uns diese “Grüne Ökonomie” einen Ausweg aus Verarmung und Umweltzerstörung? Diese und andere Fragen standen im Zentrum des Workshops vom Fachforum Wirtschaft & Soziales.

Zunächst machte Sven-Christian Kindler, Bundestagskandidat und Sprecher der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen, in seinem Inputreferat deutlich, mit welchen Ansätzen der “Green New Deal” den drei Krisen begegnet: massive öffentliche Investitionen in Umwelt, Bildung und Soziales. Darüber hinaus warf Sven die Frage auf, ob wir nicht grundsätzlich die These von der Notwendigkeit des ständigen Wirtschaftswachstums in Frage stellen sollten und lieber “besser leben”, statt “mehr konsumieren” sollten. Wolfgang Kessler, Chefredakteur des “Publik-Forum” und ehemaliger Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds, skizzierte kurz und knapp aber sehr anschaulich die Entwicklung der Globalisierung seit Beginn der 1990er Jahre und verdeutlichte dabei, wie es zu den aktuellen Krisen kommen konnte.

Im Anschluss an die Inputreferate blieben rund 45 Minuten Zeit für Diskussionen in Kleingruppen. Wenig Zeit, um Lösungskonzepte für ausgereifte Konzepte zu entwickeln, aber genug Zeit, um Fragen aufzuwerfen. Reichen politische Korrekturen im bestehenden System aus oder braucht es einen radikalen Wandel? Müssen wir uns von der Idee des ständigen Wachstums verabschieden oder kann es grünes Wachstum geben? Müssen wir Banken retten oder sollten wir diese Geld lieber sinnvoller investieren?

Apr
17

BuKo ‘09 beginnt

Geschrieben von (K-SPUNK) in Grüne Wiese am 17. April 2009

Der 2. Bundeskongress in BaWü beginnt mit den organisatorischen Dingen und der Bestätigung der Zählkommission und des Präsidiums.

Soeben werden der vegane Koch vorgestellt und die Essensbesonderheiten erläutert.

Der #BuKo ‘09 ist damit offiziell eröffnet und wird ab heute Abend auch fleißig über Twitter nach außen getragen.

Apr
15

Mit Gewalt gegen die Gewalt!?

Geschrieben von (Lukas) in Auf Achse, Internationales am 15. April 2009

Anfang April ist eine (leider kleine) Gruppe Aktivist*innen der Grünen Jugend nach Straßburg gereist. Ziel war, dort friedlich an den Demonstrationen und Blockaden gegen den NATO-Gipfel teilzunehmen. Doch leider war friedlicher Protest nicht möglich. Als wir beim Demo-Versammlungspunkt ankamen, waren neben vielen friedlichen Menschen auch jede Menge Autonome. Eine Gruppe von Autonomen hatte bereits mehrere Gebäude zerstört. Unter anderem hatten sie die ehemalige Zollstation und ein Hotel, in dem sich noch Menschen befanden, in Brand gesetzt. Die Polizei schritt aber nicht gegen die Randalierer*innen ein, sie hatte offenbar den auf einer Insel liegenden Stadtteil aufgegeben. Da stellt sich eine zynische Frage: ist die Polizei deswegen nicht eingeschritten, weil es sich um den ärmsten Stadtteil von Straßburg handelt?

Friedlicher Demozug in Straßburg

Friedlicher Demozug in Straßburg

In dem ganzen Chaos formierte sich dann doch noch der geplante Demonstrationszug – nicht ohne dass die französische Polizei davor eine Tränengasgranate auf den Platz der Kundgebung geschossen hatte. Tausende Menschen zogen friedlich los, ein Meer von bunten, blauen, roten und nur sehr wenigen grünen Fahnen. Aber bereits nach ein bis zwei Kilometern wurde die Demonstration gestoppt. Die vorgesehene Demonstrationsroute sollte von der Insel über eine Brücke in die Straßburger Innenstadt in die Nähe des Tagungsortes der Regierungschef*innen führen. Aber die Polizei hatte die Brücke dichtgemacht, ganz nach Sarkozys Motto, er wolle keinen einzigen Demonstranten zu Gesicht bekommen. Neben vielen Polizeitransportern standen dort auch etwa zehn Wasserwerfer (davon alle bis auf einer aus Deutschland!). Nach einer Verhandlungspause durfte der Demozug zwar nicht über die Brücke, dafür aber weiter auf der Insel demonstrieren – also fernab von allem Geschehen. So zogen wir also weiter, wieder zurück ins Zentrum der Insel. Aber bereits nach einem Kilometer war schon wieder Schluss: Der Demozug hätte einen Bahndamm eine Unterführung durchqueren müssen, aber am Bahndamm stand die Polizei. Wieder gab es eine Verhandlungspause. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Demo absolut friedlich. Bunte Fahnen wurden geschwenkt, viele Menschen trugen phantasievolle Kostüme. Doch jetzt war die Stimmung am Kippen: während der Pause drängten immer mehr schwarz vermummte Menschen nach vorne. Dann kam von den Organisator*innen, die sich wirklich um jegliche erdenkbare Deeskalationsstrategie bemühten, die Durchsage, dass sich die Polizei ein gutes Stück zurückziehen würde und wir in fünf Minuten weiterziehen dürften. In diesem Moment stürmte Teile des Schwarzen Blocks den Bahndamm und die Polizei antwortete sofort mit Tränengas. Bisher hatten wir uns ganz am Anfang des Demozuges gehalten, nun zog sich unsere kleine GJ-Gruppe (zu dem Zeitpunkt waren wir nur noch zu viert) in die Mitte des Zuges zurück. Aber auch von hinten waren Tränengaswolken zu sehen, die Polizei hatte die Demo gespalten und war gerade dabei, die Demonstration von hinten einzukesseln. Gleichzeitig plünderten die Vermummten ein Lagerhaus und errichteten aus dort gefundenen Paletten eine mehrere Meter hohe Barrikade. Es war klar, dass die Frage nicht mehr war ob, die Situation eskalieren würde, sondern nur noch wann. Daher haben wir uns entschlossen, durch die gerade noch verbliebene Lücke in der Blockade die Demonstration zu verlassen. Eine demütigende Situation: anstatt frei unsere Meinung zu äußern, mussten wir dankbar sein, dass die Polizei uns noch vorbeiließ. Die eingekesselten Anti-Atom-Omis und Pax-Christi-Menschen hinter uns bekamen die volle Wucht des Tränengases ab. Die Strategie der französischen Polizei war aufgegangen: mit ihrer massiven Präsenz, ihrer mangelnden Kooperation, dem Blockieren der Demo-Route und dem ständigen Tränengaseinsatz hatten sie die Gewaltbereiten unter uns provoziert. Auch wenn das aggressive Verhalten und die Zerstörungswut mancher NATO-Gegner*innen unendschludbar bleibt: mit einer Deeskalationsstrategie, Anti-Konflikt-Teams und Kooperation im Vorfeld seitens der Verwaltung wäre es nie soweit gekommen. Die politische Verantwortung ist bei Sarkozy zu suchen: am Samstag, den 4. April hat er unsere Grundrechte außer Kraft gesetzt.

Bunte Proteste

Bunte Proteste

Für uns bleiben eine Menge unbeantworteter Fragen: Wie können Menschen gegen das Militär sein und sich dabei selbst so militant verhalten? Wie kann mensch ein Gebäude anzünden, in dem sich Menschen befinden? Und das ganze unter den Symbolen des Friedens??? Und was für ein Demokratieverständnis muss jemand haben, der die Meinung der Menschen, die er vertreten sollte, gezielt unterdrückt?