Thesen gegen eine Privatisierung und Liberalisierung der Wasserversorgung!
Geschrieben von (Kathrin Henneberger) in Bundesvorstand am 23. März 2008
Unter dem Oberthema „Wem gehört die Welt?“ stehen auf unserer Homepage mehrere Artikel über die Privatisierung von Wasser. Hier nun sollen die zentralen Thesen der Artikel und eure Meinung dazu gesammelt werden. Wir freuen uns über eine lebendige Diskussion!
Kriterien einer sozialen und ökologischen Wasserversorgung:
- nachhaltige Wasserentnahme
- keine Verschwendung von Wasser durch undichte Rohre (das Wasser hat einen eigenen Wert)
- Preisstabilität
- Wasserversorgung für jede und jeden
- hohe Qualitätsstandards
Bei einer Liberalisierung des Wassersektors sind die Grundanforderungen, die wir an die Wasserversorgung stellen, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr zu gewährleisten:
Aus Folgenden Gründen:
- Wasser wird bei einer Liberalisierung automatisch zu einem Wirtschaftsfaktor. Das Ziel, möglichst viel Gewinn zu machen, ist nicht vereinbar mit dem Ziel möglichst hohe Qualität für jede und jeden zu liefern. Nur die notwendige Qualität wird versucht zu erreichen.
- ein stattliches Unternehmen steht nicht unter dem Druck des hohen Profiterwirtschaftens, auch wenn es wirtschaftlich arbeiten muss.
- durch diese Profitgier wird bei der Instandsetzung des Leitungssystems gespart. Ziel muss es jedoch sein den Wasserverlust durch leckende Rohre zu minimieren.
- eine Preisstabilität ist damit nicht mehr gewährleistet
- Wasserwerke gehören den BürgerInnen und sind damit unverkäuflich.
Die Artikel findet ihr hier:
http://www.gruene-jugend.de/aktuelles/show/421085.html
http://www.gruene-jugend.de/aktuelles/show/420326.html
http://www.gruene-jugend.de/aktuelles/eigentum/419484.html











