Archive for August, 2007

Aug
30

You can’t escape

Geschrieben von (Anna) in Auf Achse, Internationales am 30. August 2007

Da reist frau nichtsahnend in einen der abgelegensten Winkel der Welt: nach Georgien in den Kaukasus, in ein Dorf an der Grenze zu Russland an der alten georgischen Heerstrasse gelegen, von wilden boesen Bergen umgeben….und wen treffe ich in einem Haus unter einem riesigen Stalin-Portraet? Jemanden von der Gruenen Jugend Leipzig! Es ist wirklich manchmal unheimlich. Gruene Jugend is everywhere.

Aug
29

Langweilige Reden und lustige Videos

Geschrieben von (Karl) in Auf Achse, Internationales am 29. August 2007

Die Konferenz in Istanbul geht heute Vormittag, nachdem wir gestern einen Tag Pause gemacht haben, um eine Insel anzuschauen, auf der es keine Autos gibt, mit vielen offiziellen Reden weiter. Und waehrend die verschiedenen Bezirksbuergermeister, eine Dekanin der Universitaet und sonstige Offizielle hier kurze Reden halten, in denen sie den Bogen vom Klimawandel bis zu den lokalen Verkehsproblemen in Istanbul, einer Stadt mit ueber 10.000.000 Einwohnern und fast 4.500.000 Autos, spannen und dabei nicht viel sagen, nutze ich die Gelegenheit, etwas ueber die Konferenz und die Organisationen, die hier vertreten sind, zu schreiben.

Organisiert hat die Konferenz die Tuerkische Gesellschaft fuer Verkehrssicherheit
zusammen mit der Fakultaet fuer Stadt- und Regionalplanung der Mimar Sinan Fine Arts University. Wir tagen in Raeumlichkeiten des Planungs- und Designzentrums der Stadt Istanbul, mitten in der Stadt im Viertel Beyoglu. Wir haben Security am Eingang und Simultanuebersetzung mit Funkkopfhoerern fuer die Reden der Buergermeister, die kein Englisch sprechen.

Die meisten der TeilnehmerInnen sind AktivistInnen, aber es sind auch WissenschaftlerInnen hier und Leute, die in Verwaltungs- und Planungsorganisationen arbeiten. Da sind zuerst mal die ueblichen Verdaechtigen: Greenpeace und Friends of the Earth (BUND und BN sind Teil der Friends of the Earth). Ich gebe euch jetzt keine Links dazu, die kennt ihr selber. Dazu kommen anarchistische Fahrradfahrer aus Brasilien und die Yugo Fahrrad Kampagne mit Sitz in Belgrad. Den Standpunkt der Fussgaenger bring Dr. Ole Thorson aus Daenemark ein, der Praesident der International Federation of Pedestrians, die die Weltfussgaengerkongresse organisiert. Dazu kommt ein Wissenschaftler aus Portugal, Mitglieder der Young Reseachers of Serbia und ein Angestellter des franzoesischen Ministeriums fuer Entwicklung und Umweltschutz. Ein Mitglied der Gruenen Partei der Vereinigten Staaten ist auch da.
Aus Deutschland sind neben uns noch Autofrei Wohnen vertreten und Green City, ein Verein, der in Muenchen die Blade Night und das Streetlife Festival organisiert.

Und das sind jetzt nur die Organisationen der Leute, mit denen ich mich in den letzten beiden Tagen besonders viel unterhalten habe. Insgesamt haben sich fast 200 Leute bei dieser Konferenz angemeldet.
Am ersten Tag haben wir Abends noch einen Videoabend gemacht, mit vielen interessanten und noch mehr lustigen Videos rund ums Thema Verkehr. Und weil sich das meiste davon auch auf Youtube findet, kann ich jetzt in meine Blogeintraege immer mal wieder etwas davon einbinden. Das folgende Video, das AktivistInnen von REBAR in San Francisco gemacht haben, stellt eine legale Aktion vor, mit der man fuer mehr oeffentlich nutzbaren Raum und mehr Gruen in der Stadt demonstrieren kann.

Heute Nachmittag lerne ich, wie man einen Fahrradanhaenger baut. Dann schreibe ich heute Abend noch etwas ueber Fahrraeder und die Insel, auf der wir gestern waren.

Aug
28

Kostenlose Umarmung gefällig?

Geschrieben von (Julius) in Grüne Wiese am 28. August 2007

Mit dieser Frage konfrontierten Aktivisten der GRÜNEN JUGEND Nürnberg heute die PassantInnen Nürnbergs. Heute nacht um 5 Uhr kam es uns: Die Menschheit braucht mehr Offenheit und Herzlichkeit im gegenseitigen Umgang. Spontan standen daher in Anlehnung an die Free Hugs Campaign heute ab 13:30 Uhr 5 AktivistInnen der GRÜNEN JUGEND Nürnberg vor der Lorenzkirche zentral in der Innenstadt und hielten Schilder mit den Aufschriften “Kostenlose Umarmungen” und “Free Hugs” über sich. Wir wollten dabei den NürnbergerInnen – und natürlich auch allen anderen Leuten, die wir antrafen – ein Stück Herzlichkeit vermitteln und sie mit einer Umarmung ein bisschen glücklicher machen.

Schnell hatten sich auch die ersten PassantInnen gefunden, die um eine Umarmung froh waren und mit offenen Armen zu uns kamen. Die Reaktionen waren dabei von verschiedenster Natur: Einige PassantInnen wollten sich nur nach unseren Hintergedanken der Aktion erkundigen und gingen wieder, andere ließen sich danach umarmen – und wieder andere sprangen regelrecht schon aus 20 Metern Entfernung auf uns zu, um uns in die Arme zu fallen – durchaus sehr positive Erlebnisse, von grundauf offene Menschen zu treffen. Mit zu unseren Besuchern zählte aber auch eine Grundschulklasse, die sich erst 5 Minuten zankte, wer uns denn nun umarmen soll, bis sie wieder weiterzogen – ohne dass jemand uns umarmt hatte. Ein anderer kleiner Junge konnte aber, nachdem er sich zu einer ersten Umarmung überwunden hatte, garnichtmehr genug kriegen und umarmte uns insgesamt gut 10 Minuten.

Die Sprüche, die wir heute mitnehmen durften, sind auch unterschiedlichster Natur. So mutmaßten viele PassantInnen, wir hätten eine Wette verloren, andere dachten gar, wir würden aus der Pro7-Sendung “Das Modell und der Freak” stammen – von einem älteren Herrn wurden wir gar für eine Sekte gehalten.

Doch wiegen die positiven Zitate auch die negativen – über die wir eigentlich auch nur schmunzeln können – lange wieder auf: So bedankte sich eine Passantin mit den Worten, dass sie eine Umarmung seit langem malwieder nötig hatte und von einigen hörten wir sogar den Wunsch auf die öftere Durchführung der Aktion. Eine Besucherin aus Ingolstadt versprach uns auch, bei sich das gleiche auch machen zu wollen.

Solltet ihr das gleiche auch bei euch durchführen wollen, hier noch einige Tipps zur Durchführung:

  1. Tretet nicht als GRÜNE JUGEND oder sonstiger Verband auf, sondern tretet als unabhängige Gruppe von Menschen auf.
  2. Verteilt kein zusätzliches Material oder ähnliches. Konzentriert euch alleine auf die Umarmungen und erklärt den Menschen wenn dann nur, um was es geht.
  3. Tauscht keine Adressen oder ähnliches aus, wenn es nicht unbedingt sein muss. Einige Gruppen haben damit schon schlechte Erfahrungen gemacht.

Insgesamt dienen die Regeln einem Zweck: Die Aktion soll dem Zweck dienen, dass die Menschen zu euch kommen, aufgeschlossen sind und euch umarmen. Wollt ihr ihnen noch Infomaterial andrehen oder tretet ihr offiziell als GRÜNE JUGEND auf, ist viel eher Misstrauen da und ihr widersprecht dem eigentlichen Aktionsziel, Anderen zu vermitteln, dass es offene, aufgeschlossene Leute gibt, die sie ernstnehmen und wollen, dass sie glücklich sind.

In diesem Sinne: Vielleicht hören wir ja bald von euch und euren Aktionen in der Richtung und freuen uns auf Rückmeldungen, andere Erfahrungen und Berichte.

Aug
28

klo.jpg
So weit ist es also schon: Schäuble überwacht Bundesvorstand und Bundesgeschäftsstelle der GRÜNEN JUGEND beim Klogang! Nachdem der Verfassungsschutz eine Auskunft verweigerte, ließ die Geschäftsstelle des Innenministeriums nun verlauten, es gäbe keinen Grund zur Panik: Gespeichert würden lediglich Name, Alter und Arschbeharung des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin sowie Anfangs- und Endzeitpunkt des “Geschäfts” – sein Inhalt bliebe auch weiterhin völlig privat. Uns reichts:

Auf zur Großdemo gegen die Überwachungsgesetze “Freiheit statt Angst” am 22.9.2007 in Berlin!

Aug
27

Die Sommer-LMV in NRW

Geschrieben von (Kathrin Henneberger) in Grüne Wiese am 27. August 2007

autowechsel.jpgVorweg: auf dem Weg zur LMV und wieder zurück mussten wir mit großen Erstaunen feststellen, das die KfrK-Gruppe hier bereits ihr Unwesen treibt. Auch hier wird, wie in Köln die Bevölkerung tyrannisiert, indem ihre Kultur, ihr Statussymbol, ihre Existenzgrundlage auf übelste Weise geschändet, bzw. mit Stickerchen beklebt wird.

An der LMV, die sich mit „Konsum“ auseinander setzte nahmen über 70 GRÜNE JUGEND Menschen (Frauenanteil 44%) teil. Wir versammelten uns in Mönchengladbach, in der im Wald gelegenen Bio-Jugendherberge.

Samstag gab es neben einer tollen Party, Geisterwaldwanderungen und leckeren Grillgemüsespießchen auch verschiedene spannende Workshops zu Fair Trade und Ökolivestyl. 30 Leute hatten sogar das Glück mit dem Fahrrad einen Bio-Bauernhof zu besuchen. Der Bioland-Bauer zeigte uns seinen Hof und ließ sich kritisch über die Tierhaltung ausfragen.

Sonntags bekam die GRÜNE JUGEND NRW ein Frauenstatut. Eine tolle lebhafte Diskussion entbrannte bei einer Konsumverzichtsdebatte. Darf der Mensch nur so konsumieren, dass er dabei keinem anderen Menschen (und der Umwelt) schadet?

Sehr spannend wurde dann auch über den Afghanistanantrag diskutiert. Hier ein Ausschnitt aus dem mit großer Mehrheit abgestimmten Antrag, indem es darum ging, wie die Bundestagsfraktion sich unserer Meinung nach Verhalten sollte, wenn die Bundesregierung ISAF und Tornados als Doppelback zusammen abstimmen lässt:

„Daher empfehlen wir der Bundestagsfraktion, dem Antrag der Bundesregierung nicht zuzustimmen. Dieses Abstimmungsverhalten wäre kein Nein zum deutschen Engagement in Afghanistan und keine Absage an unsere Verantwortung für die Menschen vor Ort. Wir sehen aber keine andere Möglichkeit mehr, unsere dringende Sorge zum Ausdruck zu bringen, dass die Bundesregierung das nur noch knappe Zeitfenster für einen erfolgreichen Strategiewechsel offenbar ungenutzt verstreichen lassen will.“

Der ganze Antrag, sowie die anderen tollen Anträge gibt es (bald) auf www.gruene-jugend-nrw.de

Aug
27

Beginn der VII. Konferenz für Autofreie Staedte

Geschrieben von (Karl) in Auf Achse, Bundesvorstand am 27. August 2007

Schöne Grüsse aus İstanbul!

Ich bin gerade auf der Konferenz des World Carfree Netwerk angekommen und habe als erstes das Mittagessen mitgenommenç Der erste Eındruck ist sehr gut. Ganz anders als ich erwartet hatte: Es sind kaum Leute hier, denen man ansieht, dass sie Freaks sind. Junge, meist weibliche Einheimische begrüssen mich an der Anmeldung, jedeR bekommt ein T-Shirt und eine Tasche mit Informationen. Es sind viele junge Leute hier, ein paar ganz alte. Die Veranstaltung ist barrierefrei und es sind auch Menschen mit Rollies da. Leute aus Europa, Asien und Nord- und Südamerika.

(Langsam schreibe ich mit der ungewohnten Tastatur etwas schneller.)

Um zwei geht’s weiter mit zwei Podiumsdiskussionen. Ich werde zu einer über Kultur im öffentlichen Raum gehen. Heute Abend gibt es eıne Stadtführung und morgen schauen wir uns eine Autofreie Insel an. Am Mittwoch und Donnerstag noch mehr Workshops, ect. Am Freıtag die MV des Netzwerkç Auf dem Programm steht unter anderem die Anerkennung der Grünen Jugend als Mitgliedsorganisation.

Ich berichte wieder, wenn ich mal wieder an einen Computer darf.

Aug
24

Et jeit los! Dat Klima kütt!

Geschrieben von (Kathrin Henneberger) in Grüne Wiese am 24. August 2007

Gestern wurde in der Kölner Innenstadt ein Stück Klima-Revolutions-Geschichte geschrieben und geklebt. Die KfrK-Gruppe (Kölsche Feministinnen für radikalen Klimaschutz- Gruppe) führten Ihre ersten Sabotasche Akte durch. Ziel wahren die Parkenden Spritschleudern, die leider viel anzutreffen wahren. Sie wurden nach allen Regeln der Kunst maskiert und politisch korrekt karnevalistisch massakriert.

autowegsel1.jpg

Wer diese feministisch radikalen Klimaschützerinnen sind konnte von der Polizei noch nicht ermittelt werden. Nach Zeugenaussagen soll es sich aber um drei vermummte, zum teil als Pipi Langstrumpf verkleidete Frauen handeln.

Derweil ist ein anonymes Schreiben aufgetaucht, das dieser Gruppe zuzuordnen ist und auf dem spontane Sitzblockaden auf den Kölner Ringen und Fahrradblockaden des Neumarktes angekündigt wurden. Verschiedene Samba-Gruppen erklärten sich solidarisch mit der KfrK-Gruppe. Zunehmende Straßenpartys, außerhalb der Karnevalistischen Zeit sind zu befürchten.

OB Schrammafritz findet das ja nit joot:„ Et Pänz sulle leever Fußballspielen.“ Jesaat, jedonn. In einer zweiten anonymen aus dem Rhein gefischten Flaschenpost wurden Schrammerfritz nun zu einem Fußballspielchen auf der Rheinuferstraße eingeladen.

Derweil kam aus dem Villenviertel Marienburg die Schreckensbotschaft von Brennenden Autos. “Domet han mir nix met zo dun. Mir sen Pazifistinnen!“ kommentierte die nicht bekannte Pressesprecherin der KfrK-Gruppe. Außerdem schädigt das abbrennen von Autos ebenfalls dem Klima. Einfach Luft aus den Reifen lassen ist effizienter. „ Et Pänz sulle leever Fußballspielen“ konnte der erschrockene Schrammerfritz nur wiederholen, während er mit blassen Gesicht um seine platte Limousine schritt. „ leever Fußballspielen, wofür han ich den das Stadion gebaut? Verdammte Pänz! “

Aug
22

Heute in der FRANKFURTER RUNDSCHAU

Geschrieben von (Sebastian Brux) in Bundesvorstand, Grüne Wiese am 22. August 2007

vice magazin kritik fr wähl mich
Wähl mich – oder meine Hose
Wie die Zeitschrift “Vice” einmal politisch wurde

FRANKFURTER RUNDSCHAU, Seite 41, Medien.

Aug
20

Schlechter Journalismus: VICE macht es vor

Geschrieben von (Sebastian Brux) in Bundesvorstand am 20. August 2007

schlechter journalismus vice magazin
Screenshot VICE-Magazin

Im Juli erreichte uns in der Bundesgeschäftsstelle der GRÜNEN JUGEND folgende Anfrage vom VICE-Magazin:

… Für unsere nächste Ausgabe haben wir ein Fashion Shoot geplant, das sich mit jungen politisch engagierten Jugendlichen auseinandersetzt. All unsere Fashion Shoots gehen in der Regel über die eigentliche Mode hinaus und genau deswegen versuchen wir uns mit Themen auseinander zu setzen, die Leute zum Nachdenken und Hinterfragen herausfordern. Da es aber trotzdem Fashion ist habe ich mir folgendes Konzept überlegt: Wir nehmen jede große und relevante Partei in Deutschland und lassen unsere Fotografin, … , ein Mädchen aus diesen Parteien Fotografieren. Dafür haben wir natürlich auch eine Stylistin. Das Mädchen muss nicht „posen“, wir dachten uns eher, dass wir sie an einen Ort nehmen, den sie mag. Ich habe schon am Telefon erklärt, dass das Mädchen gut aussehen sollte, weil hier Aesthetik ein wichtiger Faktor ist. Genauso wichtig wird das Interview, das wir dem Bild beifügen. Jedes Mädchen kriegt eine Seite im Magazin, mit Foto und darunter das Interview. …

Auf Nachfrage hin wurde uns gesagt, dass die gutaussehende Frau möglichst Fashionsize tragen sollte. Fashionsize ist nach Info der Redakteurin Hosengröße 27. Außerdem sollten alle großen 6 Parteien interviewt werden. Die sechste Partei war die NPD. Nachdem wir interveniert hatten, wurde die NPD rausgenommen. Sie war auch nur eingeplant, weil “sechs Parteien besser ins Layout passen als fünf“. Gut. Dieses schwierige Problem konnte gelöst werden. Wir waren die NPD los. Der Forderung nach einer Frau in Fashionsize wollten wir aber trotzdem nicht nachkommen. Die Redaktion entschuldigte sich zwar für das Auftreten einer ihrer Journalistinnen, welche die Anfrage geschrieben hatte und betonte, es gehe nicht um Schönheitsvorgaben und bestimmt nicht um Sexismus.

Mit seriösem Journalismus hat das jedenfalls nichts zu tun. Nach Rücksprache mit den Jusos sagten wir gemeinsam ab. Damit trat folgender Satz in Kraft:

… Ich habe heute angerufen, weil sie natürlich viel mehr Mädchen kennen, die sich für Die Grünen engagieren. Sonst muss ich ein Street Casting machen, das heisst ich muss auf der Straße hübsche Mädchen finden, die sich politisch engagieren. Ich gebe jeder jungen Partie die Chance uns jemanden zu vermitteln, weil, wie gesagt, die Interviews auch wichtig sind. …

Sophie Bunge wurde dann scheinbar als Modell auf der Straße gecastet. Wir kennen sie allerdings nicht und per google lässt sich weder Engagement noch in unserem Büro eine Mitgliedschaft feststellen. Nach unserer Information ist sie aktuell also kein Mitglied.

Eure Meinung könnt ihr euch aber selbst bilden: Hier ist der Artikel. Ihr könnt ihn auch kommentieren. Warum Solid, JU und Julis trotzdem mitmischen, könnt ihr sie ja selber fragen.

Zum VICE-Magazin und dessen Bild von Juden in Berlin habe ich hier bereits einen Artikel geschrieben, auf den auch die Redaktion von VICE geantwortet hat.

UPDATE: In einem Telefonat mit der Fotografierten hat sie bestätigt kein Mitglied zu sein, aber die Grünen, wie sie richtig im Interview gesagt hat, unterstützte. Außerdem bestätigte sie, dass Interview so gegeben zu haben. Doch an Sie richtet sich auch ausdrücklich nicht unsere Kritik, sondern an das Vorgehen vom VICE-Magazin. Dieses gibt auch in der Beschriftung des Fotos, unter dem hinter dem Namen die Partei steht, fälschlicher Weise eine Mitgliedschaft vor.

Aug
20

Merkel erfolgreich in Ihre eigenen Klimalügen verstrickt!

Geschrieben von (Kathrin Henneberger) in Grüne Wiese am 20. August 2007

50 Leute knoteten das Kanzlerinnenamt heute mit einem kilometerlangen Klimalügenseil zu. Eine Merkel-Puppe wurde gejagt und ebenfalls in Lügen eingewickelt.
Dieses wunderschöne Lied erklang mit Gitarre begleitet:

We don’t want no global warming
We don’t need no more petrol

Change your lifestyle not the climate
Don’t take care just for your own
Hey, people you’re not alone

All in all the sun shines for us all!

„Für konsequenten Klimaschutz – Stoppt die Klimaheuchelei!“ stand – jeder Buchstabe einzeln – auf Pappschilder gedruckt, die die DemonstrantInnen abwechselnd in die Höhe hielten.

Die Presse war auch gut vertreten: Neben ARD, NTV und Tagesschau kamen zahlreiche Radiosender und FotografInnen.

Mehr Fotos findet ihr hier: http://www.flickr.com/photos/9130367@N07/?saved=1

Klimalügen ums KanzlerinnenamtMerkel der Klimalüge überführt!