Archiv für Juli 2007
Die GRÜNE JUGEND Nürnberg veranstaltete am 28.7. eine Aktion zum Thema Datenschutz. Um deutlich zu machen, dass immer mehr öffentlicher Raum überwacht wird und Daten von Bürgerinnen und Bürgern gesammelt werden, zogen sich zahlreiche Mitglieder der GJ Nürnberg und SympathisantInnen bis auf die Unterwäsche aus und stellten auf ihrem Banner die provokante Frage: “Wie weit sollen wir uns noch entblößen, Herr Schäuble?”.
Die Aktion sorgte für ein großen Interesse bei den PassantInnen. Mit Straßenkreide wurde mit Hilfe der PassantInnen für Herrn Schäuble ein paar persönliche Daten auf dem Boden aufgemalt. Um noch mehr Leute auf das Thema aufmerksam zu machen wurde dann noch eine Spontan-Demo durchgeführt. Dabei schlossen sich noch drei PassantInnen spontan den etwa 30 leicht bekleideten AktivistInnen an und entkleideten sich ebenfalls.
Wieder am Ausgangspunkt der angemeldeten Versammlung angekommen, tanzten viele AktivistInnen noch zu den Rhythmen einer Trommelgruppe, die beim Bardentreffen abseits der Hauptbühnen das vorbeilaufende Publikum mit ihrer Musik begeisterte.
Ein (Überwachungs-)Video wird demnächst folgen ;-)
Sarah Laquer
Heute haben unbekannte AktivistInnen in Berlin-Mitte Strafzettel verteilt.

Die Strafzettel gabs für besonders umweltschädliche Spritschleudern, ausschließlich für Offroader und Sportwagen. Den BesitzerInnen wurde empfohlen, sich auf der Kampagnenseite von “Autowechsel Jetzt” über die Folgen ihres egoistischen Handelns zu informieren.

Hier findet Ihr den ersten Banner für die Aktion. Alle, die sich ein bisschen mit Design auskennen, sind aufgerufen, weitere zu basteln und zB in den Kommentaren zu verlinken!

Sollten sich Aufkleber mit der URL zur Kampagne zufällig auch auf ihr Auto verirrt haben, seien Sie unbesorgt: Die Aufkleber lassen sich im Notfall ganz einfach wieder ablösen. Sie müssen nicht die GRÜNE JUGEND verklagen.
Beim VW-Team OWL könnt Ihr abstimmen, was Ihr von der Kampagne haltet.

Foto: changing*weather
Mir begegnen gerade an allen möglichen Ecken, Laternen, Blogs und WG-Toilleten die Aufkleber, Buttons und Zeitungen von NO NPD. NO NPD – NPD-Verbot jetzt! ist wohl eine der bekanntesten aktuellen Kampagnen gegen die völkische NPD – doch ist sie strategisch der richtige Weg? Das Anliegen ist grundsätzlich nicht falsch. Es gibt viele wirklich gute Gründe, die für ein NPD-Verbot sprechen. Doch momentan ist das in meinen Augen die falsche Strategie, weiter auf der Verbotsschiene zu fahren ohne eine direkte Ausseinandersetzung zu suchen. Auserdem findet mir dabei ein sehr unkritischer Umgang mit Parteienverboten statt – der historisch in der Bundesrepublik nicht zu vernachlässigen ist.
Der “Aufstand der Anständigen” (Gerhard Schröder), der 2003 in einem “Aufstand der Unfähigen” (Süddeutsche Zeitung) endete, wurde bis heute nicht in den Landesämtern und dem Bundesamt für Verfassungsschutz reflektiert. Bis heute gibt es keinen Ausstausch der Stellen über deren V-Personen innerhalb der rechtsextremen Szene. Sprich: Es gibt keine Informationen, wer der führenden Nazis vom Bundes- oder Landesverfassungsschutz bezahlt wird und wer nicht. Unter dieser Vorraussetzung ist jedes weitere Verbotsverfahren zum scheitern verurteilt. Um ein Verbotsverfahren zum Erfolg zu führen, müssen alle Länder ihre V-Personen abziehen und für ein Verbotsverfahren stimmen. Nach einer MUT-Umfrage unter den Innenministern gibt es diese Bereitschaft nur bei den Innenministern Körting (Berlin, SPD) und Hövelmann (Sachsen-Anhalt, SPD). Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und das Saarland, sprechen sich klar gegen ein Verbot der NPD aus. Ihrer Ansicht nach sind einerseits die gesetzlichen Hürden für ein Parteiverbot zu hoch. Durch ein mögliches erneutes Scheitern vor dem Bundesverfassungsgericht würde den Rechtsextremen dann noch mehr moralischer Auftrieb verliehen. Andererseits würde ein Parteiverbot zwar die Symptome des politischen Extremismus bekämpfen, aber nicht die zugrunde liegende rechtsextreme Gesinnung in Teilen der Bevölkerung.
Wir alle wären die NPD lieber heute als morgen los – das werden wir aber nicht mit Verboten! NO NPD verfügt scheinbar über eine sehr solide Finanzierungie, wie eingangs beschrieben tauchen die Materialen überall auf. Sie setzen aber nicht an der gesellschaftlichen Akzeptanz für rechtsextreme Einstellungen in der Gesellschaft an und vergessen, dass Nazis in unserer Gesellschaft über eine breiteres Fundament verfügen als die NPD. Man hätte mit einer ähnlich groß aufgezogenen Antirex-Kampagne auch gezielter an Einstellungsmustern ansetzen können.
Auf der BuVoSi in Weimar beherrscht ein Thema die Pausen: Der Autoschreck Michael Hartmann – Vordenker einer Gegenbewegung zur Autogesellschaft. Nachdem JPA schon vor Jahren von einer Schulfreundin sein Buch “Der Autogeher” geschenkt bekommen hat, fand Karl nun auch den zugehörigen Film “Der Autoschreck”. Exklusiv hier im Blog!
Und nun los zur Autowechsel-Kampagne: www.autowechsel-jetzt.de
Der Sommer auf der Straße wird heiß!
Die GRÜNE JUGEND Oberfranken hat am 20.7. eine Aktion zum Thema Innere Sicherheit durchgeführt. Dabei von den (Ex-)Innenministern Schily, Schäuble und Beckstein jeweils ein Porträtfoto mit Sprüchen verschönert.
Fotos von der Aktion gibt es hier: http://www.gj-oberfranken.de/typo3/242.0.html
PM zur Aktion hier: http://www.gj-oberfranken.de/typo3/304.0.html
Alle Maskenvorlagen gibts unter “Material teilen” im Internbereich:
Schäuble – Datensammler sind Verbrecher
http://intern.gruene-jugend.de/fileadmin/Material_Fertig/Sch%E4uble.pdf
Schily – “Raubkopieren macht Spaß”
http://intern.gruene-jugend.de/fileadmin/Material_Fertig/Schily.pdf
Beckstein – Videoüberwachung zu deiner Freiheit!?
http://intern.gruene-jugend.de/fileadmin/Material_Fertig/Beckstein.pdf
Hallo Leute,
heute habe ich in Bayreuth einen heftiges Gewitter durchleben müssen…
HAGEL inklusive – UND DAS IM JULI !!!
Nach dem Motto: “Der Klimawandel kommt zu dir nachhause”
Da es mir ja sonst keineR glaubt, hier mal ein paar Bilder:
War aber schon nach ner halben Stunde wieder rum…
Ich lebe noch!
Stephan






