Archive for Juli, 2007

Jul
29

Wie weit sollen wir uns noch entblößen, Herr Schäuble?

Geschrieben von (Cybergreen) in Grüne Wiese am 29. Juli 2007

Die GRÜNE JUGEND Nürnberg veranstaltete am 28.7. eine Aktion zum Thema Datenschutz. Um deutlich zu machen, dass immer mehr öffentlicher Raum überwacht wird und Daten von Bürgerinnen und Bürgern gesammelt werden, zogen sich zahlreiche Mitglieder der GJ Nürnberg und SympathisantInnen bis auf die Unterwäsche aus und stellten auf ihrem Banner die provokante Frage: “Wie weit sollen wir uns noch entblößen, Herr Schäuble?”.

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Die Aktion sorgte für ein großen Interesse bei den PassantInnen. Mit Straßenkreide wurde mit Hilfe der PassantInnen für Herrn Schäuble ein paar persönliche Daten auf dem Boden aufgemalt. Um noch mehr Leute auf das Thema aufmerksam zu machen wurde dann noch eine Spontan-Demo durchgeführt. Dabei schlossen sich noch drei PassantInnen spontan den etwa 30 leicht bekleideten AktivistInnen an und entkleideten sich ebenfalls.

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Wieder am Ausgangspunkt der angemeldeten Versammlung angekommen, tanzten viele AktivistInnen noch zu den Rhythmen einer Trommelgruppe, die beim Bardentreffen abseits der Hauptbühnen das vorbeilaufende Publikum mit ihrer Musik begeisterte.

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Ein (Überwachungs-)Video wird demnächst folgen ;-)

Sarah Laquer

Jul
26

Autowechsel jetzt: Strafzettel-Aktion

Geschrieben von (Administrator) in Auf Achse, Grüne Wiese am 26. Juli 2007

Heute haben unbekannte AktivistInnen in Berlin-Mitte Strafzettel verteilt.

Autowechsel

Die Strafzettel gabs für besonders umweltschädliche Spritschleudern, ausschließlich für Offroader und Sportwagen. Den BesitzerInnen wurde empfohlen, sich auf der Kampagnenseite von “Autowechsel Jetzt” über die Folgen ihres egoistischen Handelns zu informieren.

Strafzettel

Hier findet Ihr den ersten Banner für die Aktion. Alle, die sich ein bisschen mit Design auskennen, sind aufgerufen, weitere zu basteln und zB in den Kommentaren zu verlinken!

Banner Autowechsel

Sollten sich Aufkleber mit der URL zur Kampagne zufällig auch auf ihr Auto verirrt haben, seien Sie unbesorgt: Die Aufkleber lassen sich im Notfall ganz einfach wieder ablösen. Sie müssen nicht die GRÜNE JUGEND verklagen.

Beim VW-Team OWL könnt Ihr abstimmen, was Ihr von der Kampagne haltet.

Jul
24

Ist das die richtige Kampagne?

Geschrieben von (Sebastian Brux) in Rechtsextremismus am 24. Juli 2007

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Foto: changing*weather

Mir begegnen gerade an allen möglichen Ecken, Laternen, Blogs und WG-Toilleten die Aufkleber, Buttons und Zeitungen von NO NPD. NO NPD – NPD-Verbot jetzt! ist wohl eine der bekanntesten aktuellen Kampagnen gegen die völkische NPD – doch ist sie strategisch der richtige Weg? Das Anliegen ist grundsätzlich nicht falsch. Es gibt viele wirklich gute Gründe, die für ein NPD-Verbot sprechen. Doch momentan ist das in meinen Augen die falsche Strategie, weiter auf der Verbotsschiene zu fahren ohne eine direkte Ausseinandersetzung zu suchen. Auserdem findet mir dabei ein sehr unkritischer Umgang mit Parteienverboten statt – der historisch in der Bundesrepublik nicht zu vernachlässigen ist.

Der “Aufstand der Anständigen” (Gerhard Schröder), der 2003 in einem “Aufstand der Unfähigen” (Süddeutsche Zeitung) endete, wurde bis heute nicht in den Landesämtern und dem Bundesamt für Verfassungsschutz reflektiert. Bis heute gibt es keinen Ausstausch der Stellen über deren V-Personen innerhalb der rechtsextremen Szene. Sprich: Es gibt keine Informationen, wer der führenden Nazis vom Bundes- oder Landesverfassungsschutz bezahlt wird und wer nicht. Unter dieser Vorraussetzung ist jedes weitere Verbotsverfahren zum scheitern verurteilt. Um ein Verbotsverfahren zum Erfolg zu führen, müssen alle Länder ihre V-Personen abziehen und für ein Verbotsverfahren stimmen. Nach einer MUT-Umfrage unter den Innenministern gibt es diese Bereitschaft nur bei den Innenministern Körting (Berlin, SPD) und Hövelmann (Sachsen-Anhalt, SPD). Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und das Saarland, sprechen sich klar gegen ein Verbot der NPD aus. Ihrer Ansicht nach sind einerseits die gesetzlichen Hürden für ein Parteiverbot zu hoch. Durch ein mögliches erneutes Scheitern vor dem Bundesverfassungsgericht würde den Rechtsextremen dann noch mehr moralischer Auftrieb verliehen. Andererseits würde ein Parteiverbot zwar die Symptome des politischen Extremismus bekämpfen, aber nicht die zugrunde liegende rechtsextreme Gesinnung in Teilen der Bevölkerung.

Wir alle wären die NPD lieber heute als morgen los – das werden wir aber nicht mit Verboten! NO NPD verfügt scheinbar über eine sehr solide Finanzierungie, wie eingangs beschrieben tauchen die Materialen überall auf. Sie setzen aber nicht an der gesellschaftlichen Akzeptanz für rechtsextreme Einstellungen in der Gesellschaft an und vergessen, dass Nazis in unserer Gesellschaft über eine breiteres Fundament verfügen als die NPD. Man hätte mit einer ähnlich groß aufgezogenen Antirex-Kampagne auch gezielter an Einstellungsmustern ansetzen können.

Jul
21

Der Autogeher empfiehlt: autowechsel-jetzt.de

Geschrieben von (JPA) in Bundesvorstand am 21. Juli 2007

Auf der BuVoSi in Weimar beherrscht ein Thema die Pausen: Der Autoschreck Michael Hartmann – Vordenker einer Gegenbewegung zur Autogesellschaft. Nachdem JPA schon vor Jahren von einer Schulfreundin sein Buch “Der Autogeher” geschenkt bekommen hat, fand Karl nun auch den zugehörigen Film “Der Autoschreck”. Exklusiv hier im Blog!

Und nun los zur Autowechsel-Kampagne: www.autowechsel-jetzt.de

Der Sommer auf der Straße wird heiß!

Jul
20

Wir lassen uns die Freiheit nicht nehmen!

Geschrieben von (Cybergreen) in Grüne Wiese am 20. Juli 2007

Die GRÜNE JUGEND Oberfranken hat am 20.7. eine Aktion zum Thema Innere Sicherheit durchgeführt. Dabei von den (Ex-)Innenministern Schily, Schäuble und Beckstein jeweils ein Porträtfoto mit Sprüchen verschönert.
Fotos von der Aktion gibt es hier: http://www.gj-oberfranken.de/typo3/242.0.html
PM zur Aktion hier: http://www.gj-oberfranken.de/typo3/304.0.html

Schäuble - Datensammler sind Verbrecher

Alle Maskenvorlagen gibts unter “Material teilen” im Internbereich:
Schäuble – Datensammler sind Verbrecher
http://intern.gruene-jugend.de/fileadmin/Material_Fertig/Sch%E4uble.pdf
Schily – “Raubkopieren macht Spaß”
http://intern.gruene-jugend.de/fileadmin/Material_Fertig/Schily.pdf
Beckstein – Videoüberwachung zu deiner Freiheit!?
http://intern.gruene-jugend.de/fileadmin/Material_Fertig/Beckstein.pdf

Jul
19

Hagel im Juli – Klimawandel hautnah

Geschrieben von (Cybergreen) in Grüne Wiese am 19. Juli 2007

Hallo Leute,
heute habe ich in Bayreuth einen heftiges Gewitter durchleben müssen…
HAGEL inklusive – UND DAS IM JULI !!!
Nach dem Motto: “Der Klimawandel kommt zu dir nachhause”

Da es mir ja sonst keineR glaubt, hier mal ein paar Bilder:

Mein Ausblick aus dem Fenster
Gewitter

Mein Balkon
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War aber schon nach ner halben Stunde wieder rum…
Ich lebe noch!
Stephan

Jul
15

Neues Design

Geschrieben von (Alex) in Grüne Wiese am 15. Juli 2007

Wie kaum zu übersehen ist, hat der Blog der GRÜNEN JUGEND mal wieder ein neues Aussehen verpasst bekommen, welches sich ein wenig an die Homepage der GRÜNEN JUGEND anlehnt.

Wenn ihr Fehler entdeckt, postet sie bitte entweder hier, oder schickt sie direkt an den Webmaster (webmaster[at]gruene-jugend.de).

Jul
08

Spieglein, Spieglein an der Wand…

Geschrieben von (Silke Gebel) in Bundesvorstand, Grüne Wiese am 8. Juli 2007

…warum wird so viel überwacht in diesem Land?

Spiegel

Als Ergänzung zu SPUNK 3.0 die Heransgehensweise des SPIEGELs an das Thema Innere Sicherheit, “Umbau” des Rechtsstaates und die Schuld des Terrorismus den Rechtsstaat in Bedrängnis zu bringen. Es geht um eine scheinbare Machtlosigkeit der Politik während es um eine unscheinbar mächtige Hand gehen sollte, die sich um den Hals des Rechtsstaates legt. Und von eben dieser “machtlosen” Politik geführt wird. Nun ja. Was es zeigt, ist, dass das Theme Innere Sicherheit endlich mehr von der GRÜNEN JUGEND aufgegriffen werden muss. Was gut ist, dass es so ist. Hier ist viel grüner Definitionsbedarf.

Jul
07

Mehr innere Freiheit

Geschrieben von (Sven-Christian Kindler) in Grüne Wiese am 7. Juli 2007

SPUNK bloggt den BA 3.0

Schnüffelproben für das BKA, G8-DemonstratInnen in Käfigen, Tornados im Inneren eingesetzt. Aktuell fordert der Innenminister Wolfgang Schäuble im Gespräch mit dem SPIEGEL „Handy- und Kommunikationsverbot“ für Terrorverdächtige.

Im Artikel von SPON heißt es dazu:

Als “rechtliches Problem” bezeichnete der Innenminister auch die gezielte Tötung von Verdächtigen durch den Staat. Würde etwa Osama Bin Laden aufgespürt und stünde eine derartige Entscheidung an, wären die Rechtsfragen in Deutschland “völlig ungeklärt”, so der Innenminister: “Wir sollten versuchen, solche Fragen möglichst präzise verfassungsrechtlich zu klären und Rechtsgrundlagen schaffen, die uns die nötigen Freiheiten im Kampf gegen den Terrorismus bieten.”

Geht´s noch? Wie viel Überwachungsmöglichkeiten will der Staat denn noch? Was ist mit Fragen nach Rechten des Individuums? Mit Fragen nach den Ursachen für Terrorismus, Verbrechen und Gewalt, wie Umweltzerstörung und soziale Spaltung durch eine kapitalfreundliche Globalisierung? Egal, interessiert den Staat, die Regierung und auch die meisten Medien nicht. Hauptsache Macht. Mehr Macht für Polizei und die staatlichen Sicherheitsorgane. Der Staat wird die Macht schon für sinnvolle Zwecke einsetzen. Wer´s glaubt….

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Delegierte beim Diskutieren auf dem Bundesausschuss.

In der Diskussion mit Björn Láczay vom Netzwerk Grüne Freiheit wurden heute auf dem Bundesausschuss (BA) in Berlin vor allem die ausufernden Freiheitsbeschränkungen massiv kritisiert, die einseitige Fixierung auf und verstärkt auf die Ursachen von Terrorismus eingegangen.

Die Grüne Freiheit fordert in einer Stellungnahme zum Sicherheitspapier der bündnisgrünen Bundestagsfraktion:

Statt sich derart hilflos dem Mainstream anzubiedern, sollte bündnisgrüne Politik weiterhin und noch verstärkt für Bürgerrechte und den Schutz der Privatsphäre stehen. Gerade in Zeiten, die eine gegenteilige Politik begünstigen, muss die Wahrung dieser Rechte zu den vorrangigen Aufgaben unseres politischen Handelns gehören. [...]

Diese Alternativen sind praktisch seit der Gründung unserer Partei Teil bündnisgrüner Programmatik. Der Schlüssel zu einer wirklich sinnvollen Sicherheitspolitik liegt in der altbekannten Tatsache, dass Bildung, Wohlstand und die Möglichkeit der freien Persönlichkeitsentfaltung weitaus bessere Friedensgaranten sind als Kontrolle und Repression. [...]

Die GRÜNE JUGEND macht auch in ihrem gerade beschlossenen Leitantrag des BA klar:

Die Bilanz der „neuen Sicherheitspolitik“ ist fatal. Brachialmaßnahmen statt Deeskalation. Provokation statt Kooperation. Eine systematische Stigmatisierung von engagierten DemokratInnen als verfassungsfeindliche TerroristInnen. Nicht umsonst laufen BürgerrechtlerInnen jeglicher Couleur und sogar das Bundesverfassungsgericht Sturm gegen die Art und Weise, wie hier Maßnahmen vor und während friedlichen Protesten ergriffen und durchgeführt wurden. Mit dieser Politik muss Schluss sein! [...]

Genau! Wir haben kein Problem mit mangelnder Sicherheit, sondern mit fehlender Freiheit!

Jul
07

PRUNK – SPUNK schon lange reich und sexy

Geschrieben von (Sven-Christian Kindler) in Grüne Wiese am 7. Juli 2007

SPUNK bloggt den BA 2.0

Junge Menschen in Anzügen bei der GRÜNEN JUGEND (GJ)? Kalter Arabica-Kaffe sagt SPUNK. Was der Bundesauschuss und die GJ Berlin erst jetzt bemerkt haben, wissen die alten Hasen vom SPUNK schon lange: Gut Aussehen hat nix mit der politischen Einstellung zu tun. Auch Nadelstreifen-Funktionäre können links sein. Junggrüne Styler aus Niedersachsen haben das schon letztes Jahr im Rahmen ihrer Landesmitgliederversammlung beim hemmlungslosen Shoppen und Konsumieren festgestellt (siehe Foto). Passend zum Thema gab SPUNK schon vor Jahren (2006) auch eine Sonderausgabe zum neuen Reichtum in der BRD heraus. Titel: “PRUNK! – Der Spunk zum Sozial-Kongress widmet sich dem Thema Reichtum und fragt: Wer braucht denn Gerechtigkeit? Wir haben doch Prunk!” Exklusiv der Test: Bist du reich oder sexy….? SPUNK hat den Test gemacht, und welch vorhersehbares Ergebnis: SPUNK hat nicht nur Unmengen Kohle (Eon, Heckler und Koch und BMW sei Dank), nein SPUNK sieht auch unverschämt gut aus.

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Gut Aussehen ist kein Verbrechen- Junggrüne TrendsetterInnen aus Niedersachsen setzen sich Jahren für mehr Stil innerhalb der GRÜNEN JUGEND ein.