Archive for Februar, 2007

Feb
25

Neues Klima bei Spam-Mails

Geschrieben von (Cybergreen) in Grüne Wiese am 25. Februar 2007

Es scheint so, dass selbst die SpammerInnen verstärkt auf das Thema Klimawandel setzen. Diese Mail ist neulich in meinem Postfach gelandet. Ich hatte mich ja schon mit Notrationen versorgt und Themoschutzkleidung besorgt, aber es scheint wohl eine Spam-Mail gewesen zu sein.

Offizielle Benachrichtigung des Deutschen Wetterdienstes

Sehr geehrte Damen und Herren,

wegen des aufziehenden Zyklons informiert der Deutsche Wetterdienst die Bevoelkerung ueber eine eventuelle meteorlogische Katastrophe. Im Zeitpunkt zwischen 22.02.2007 bis 25.02.2007 ist eine kritische Temperatursenkung in Aussicht. Man erwartet die niedagewesene Temperatur bis -45 nach Celsius, die Senkung wird vom starken Schneesturm begleitet. Wir bitten Sie daher wegen der Gefahr alle noetigen Massnahmen zu ergreifen. Naeheres dazu auf unserer Website unter

[Hier war noch ein Link]

Danke fuer Ihre Aufmerksamkeit
Wetterdienst Deutschland

Feb
22

Seehofer: Ehrenmitgliedschaft

Geschrieben von (Sebastian Brux) in Bundesvorstand, Grüne Wiese am 22. Februar 2007

ruhigblut.JPG
Bildschirmfoto von ruhig-blut.de

Horst Seehofer ist ein glänzender Verfechter unserer Forderung: Monogamie ist keine Lösung! Daher sprechen sich Jan und ich nun auch für die Ehrenmitgliedschaft Seehofers bei den Grünen aus. Ja, das ist unser bitterster satirischer Ernst und noch lustiger: auf die Idee kamen wir nicht selbst, sondern ruhig-blut.de. Man hat uns nicht einmal gefragt :-)

Feb
16

“sachsen-tour”

Geschrieben von (Anna) in Auf Achse, Bundesvorstand am 16. Februar 2007

Wir hatten uns im BuVo überlegt, mehr Kreisverbände zu besuchen, um den Kontakt zwischen Bundesebene und den GJ-Gruppen vor Ort zu verbessern. Gesagt getan: nach der letzten BuVoSi in Berlin machte ich mich auf den Weg nach Dresden.

Anti-Nazi-Demo in Dresden

Nach dem Treffen mit den den dortigen GJlerInnen und einem Austausch über Aktionen, Themenschwerpunkte, Termine etc. schnappten wir uns die GJ-Fahnen und zeigten den Nazis zusammen mit ca. 4000 Demonstrantinnen (5 Stunden im Regen laufend), dass wir am Jahrestag des Bombenangriffs auf Dresden keine Geschichtsverdrehung zulassen wollen und dass Nazis hier absolut unerschwünscht sind.
Im Zug nach Chemnitz konnte ich mich wieder trocknen und traf dort am nächsten Tag ein paar Leute aus meiner “alten” Basisgruppe, bevor es dann weiterging nach Leipzig. Beim Treffen mit der GJ Leipzig, von denen ich einige schon auf der Demo getroffen hatte, lauschte ich erst neugierig ihren Planungen (Vorlesungsreihe über Feminismus, politische Filmabende, Beteiligung an einer BürgerInnenbewegung gegen Rechts) und berichtete dann selbst aus dem Buvo.
Die 2 Tage waren super spannend für mich und ich glaube, dieser Austausch ist absolut sinnvoll.

Feb
12

Meine Welt von Morgen

Geschrieben von (Administrator) in Grüne Wiese am 12. Februar 2007

Lara Haasper fordert die Ernährungs-Revolution: Unser Essen der Zukunft muss gesund, umweltschonend und selbstverständlich ohne Leid für Tiere produziert werden. Im Klartext: Keine Tiere mehr domestizieren und nur noch auf pflanzliche Ernährung setzen. Eine Streitschrift.traumen.JPG

Umfangreiche Rechte könnten Tieren in Zukunft ein wirklich artgerechtes Leben in der Wildnis ermöglichen – vollkommen frei von Eingriffen des Menschen. Jegliche Tiere, die noch in einem natürlichen Ökosystem überlebensfähig sind, sollten nach und nach in geschützten Gebieten ausgewildert werden. Viele überzüchtete Rassen können das nicht mehr. Sie haben mit der Natur nicht mehr viel zu tun. Sie sind in ihrer Betreuung anspruchsvoll wie Hochleistungssportler und rein profitorientierte Erfindungen des Menschen. Um ihr Leid zu verhindern, sollte man sie nicht weiter züchten. Der Ausbeutungsstop würde sich auch auf Haus-, Zirkus- und Zootiere beziehen.

Zuchttiere: Profitorientierte Erfindungen des Menschen

Der Mensch sollte in dieses Ökosystem nur eingreifen, wenn es nicht mehr in der Lage ist, sich selber zu regulieren. Das Verhältnis von Mensch und Tier darf in Zukunft also nicht wie bisher aus einem einseitigen Macht- und Ausbeutungsverhältnis bestehen, sondern beiden Seiten den größtmöglichen Nutzen bringen, ohne einen von beiden zu benachteiligen. Eine vegane Gesellschaft hat nichts mit übertriebener Tierliebe zu tun. Man muss keine Spezies lieben, um ihre Rechte zu achten.

Eine vegane Landwirtschaft käme mit 1/3 ihrer Anbaufläche hin. Mensch könnte vermehrt auf ökologischen Anbau und Produkte aus der eigenen Region setzen. Die umweltschädigenden und pestizidverseuchten Futtermittelimporte aus Ländern, in denen selber gehungert wird, würden schlagartig überflüssig werden. Grundwasserverschmutzung, Methanemissionen und Waldsterben durch Ammoniak nähmen ab. Ebenso Wohlstandkrankheiten wie Übergewicht und Herzinfarkte. Ersatzprodukte wie Sojamilch sind in der Produktion günstiger als Kuhmilch. So könnte Mensch seinen/ ihren Lebenstandard halten ohne mehr zu bezahlen. Eher im Gegenteil.

Mein Wunsch: Die Ernährung der Zukunft passt sich möglichst gut an die Natur an, wird gerecht erwirtschaftet, beutet nicht aus und ist mit einem gewaltlosen Gesellschaftsmodel vereinbar:

Das heißt für mich Veganismus!

Lara Haasper ist 18 und Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend NRW.

Feb
08

Atomforum stoppen!

Geschrieben von (Sebastian Brux) in Grüne Wiese am 8. Februar 2007

Das Deutsche Atomforum e.V. ist der Lobbyverein der Atomwirtschaft, der heute im Hotel Maritim seine alljährliche Wintertagung abhält. VertreterInnen aus Atomindustrie und Politik
kungeln hier gemeinsam für eine atomare Zukunft. Infos zur Demo gibts auf nixatom.de und Fotos in unserer Fotogalerie.

Feb
07

Besuch in Ansbach

Geschrieben von (Sebastian Brux) in Bundesvorstand, Grüne Wiese, Rechtsextremismus am 7. Februar 2007

Gestern habe ich die GRÜNE JUGEND Ansbach besucht. Grund war die Einladung zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen der “Woche gegen politischen Extremismus” des Bündnisses Ansbacher Schülerinnen und Schüler e.V. (BASS).

Foto: Aufkleber der GRÜNEN JUGEND Ansbach

Vor der Podiumsdiskussion war ich noch zu Besuch bei der GRÜNEN JUGEND. Es ist ein Kreisverband mit über 10 Aktiven, die sich regelmäßig Treffen, Aktionen planen und sogar eigenes Material produzieren (siehe Foto).

Feb
04

Kickt die JU Frauen raus?

Geschrieben von (Cybergreen) in Grüne Wiese am 4. Februar 2007

Da geht mensch mal auf die Seite einer anderen politischen Jugendorganisation und wird gleich völlig irritiert. Gemeint ist die Seite der Jungen Union, wo Werbung für den hauseigenen Toaster gemacht wird. Bei dem mensch sich das Logo der JU auf den Toast rösten lassen kann…wahrscheinlich ein echtes Qualitätsprodukt.
Aber was passiert? Dabei wird eine Toast herausgeschleudert und trifft eine Frau.
JU Startseite
Was soll die Message sein???
Hier mal ein paar Ideen:
- JU kickt Frauen raus?
- Männer sind jetzt emanzipiert und brauchen keine Frauen mehr, die ihnen die Toasts zubereiten?
- Wir toasten die Menschheit (versteckter Wink auf die Klimawandel-Diskussion?)

Vielleicht kann mir ja wer weiterhelfen, was das soll???