Archiv für Januar 2007

basisheldin

Paula ist diese Woche bei jetzt.de Basisheldin! Zumindest ist für Frederik-Kunth der Bundesvorstand teil der Basis. Basis 2.0? Egal…
Das Interview ist sehr schön.


Abb. Nr. 5, Eine dezentrale Energie-Zukunft, Energy (R)evolution-Studie, S. 20

Heute wurde der gemeinsame Report von GREENPEACE und dem Dachverband der Europäischen Erneuerbaren Energie Industrie (EREC) vorgestellt. Das zentrale Ergebnis der Studie Energie (R)evolution – Ein nachhaltiger Weg zu einer sauberen Energie-Zukunft für die Welt ist, dass der drohende Klimakollaps mit einem sofortigen und umfassenden Umbau der weltweiten Energieversorgung aufgehalten werden kann.

…diesmal nicht gegen AKWs, sondern gegen einen großen Burger-Produzenten aus den USA (namentlich “McDonalds”). So wie der Bürgermeister der Gemeinde Geschendorf (http://www.geschendorf.info/) sich gegen eine Filiale gewehrt hat:

SZ: “Haben Sie etwas gegen Burger und Pommes, Herr Kock?”
Kock: “Nein, eigentlich nicht. Aber ich bin der Meinung, dass man nicht jeden Schiet mitmachen muss.

Das sind doch mal klare Worte!”
Und es geht noch weiter:

“Wir haben eine biologische Kläranlage im Ort, und wenn die ihr totes Wasser da reinschicken, stinkt es im ganzen Dorf, und am Ende kippen die Klärteiche um. Vom Müll ganz zu schweigen.”

Den ganzen Artikel gibt es auf:
http://www.sueddeutsche.de/,immm5/panorama/artikel/137/99038/

Die GRÜNE JUGEND hat auch schon mal gegen McDonalds protestiert:
Fotos vom BuKo in Jena
WIR WOLLEN BIO-BURGER !!!

Der menschenverachtende Euphemismus „freiwillige Ausreise“ wurde dieses Wochenende von der „Sprachkritischen Aktion Unwort des Jahres“ zum Unwort des Jahres gekürt.

„Freiwillige Ausreise“ ist ein Begriff aus dem Asylrecht und bezeichnet die (angeblich) freiwillige Rückkehr von abgelehnten AsylbewerberInnen in das Herkunftsland oder auch in ein anderes Land. Die freiwillige Ausreise wird den AsylbewerberInnen, durch Androhung von Abschiebung, Weichkochen mit Duldungsverlängerungen und „intensiver Beratung“ „nähergelegt“. Bei der Bewertung ob eine „freiwillige Ausreise“ möglich sei, sind Ausländerbehörden ebenso großzügig wie in ihrer Bewertung von Folter als „persönliche Beeinträchtigung“, die aber kein Flucht- oder gar Asylgrund sei.

In der Begründung der Jury heißt es:

Freiwillige Ausreise ist nach Meinung der Unwort-Jury eins der leider zahlreichen Unwörter im Zusammenhang mit der Behandlung von Asylbewerbern (z.B. die Unwörter von 1992 bzw. 2002 aufenthaltsbeendende Maßnahmen im Grundgesetz Art. 16a und Ausreisezentrum für Abschiebehaftanstalten oder die Behördenformulierung kindgerechte Abschiebung). Freiwillige Ausreise meint in Abgrenzung zum amtlichen Begriff Abschiebung, der Zwangsmaßnahmen beinhaltet,die Konsequenz aus der „intensiven Beratung“ abgelehnter Asylbewerber in den sog. Ausreisezentren, die Bundesrepublik doch lieber von selbst wieder zu verlassen. Die Freiwilligkeit einer solchen Ausreise darf in vielen Fällen bezweifelt werden.

Das Unwort des Jahres wird seit 1991 von einer Jury aus SprachwissenschaftlerInnen gekürt. Ziel der Aktion ist:

Die Aktion »Unwort des Jahres« will für mehr sachliche Angemessenheit und Humanität im öffentlichen Sprachgebrauch werben.

Unwort des Jahres


Foto: Korbinian in der taz

Heute war ich auf die LMV der GRÜNEN JUGEND Bremen eingeladen. Die SprecherInnen (Carolin Kaltenborn und Korbinian Deuchler) wurden mit je 93,33333333 Prozent in ihren Ämtern bestätigt. Mehr Infos zum neuen Lavo gibt es bald auf deren Seite.
Thematisch ging es um demokratische Schulen, wozu es eine Podiumsdiskussion gab und der Film “Democratic Schools” gezeigt wurde.

An demokratische Schulen können die SchülerInnen selbst entscheiden, was und wie sie lernen. Dort gibt es keine Lehrpläne, keine Zensuren und Prüfungen sind freiwillig. Schüler und Lehrer haben die gleichen Rechte und organisieren gemeinsam ihre Schule.

Nach einigen spanndenden Konferenztagen haben sich heute die Global Young Greens offiziell gegruendet!

Leider war es Paula, Silke und mir in dieser Zeit nicht moeglich vom aktuellen Stand der Diskussionen und Netzwerkarbeiten zu schreiben. Aber wir koennen sagen: Es gibt einiges zu berichten. Ab Montag werden wir hierzu eine Startseite zur GYG und den Ereignissen in Nairobi auf die Homepage stellen. Bis dahin bitten wir euch um Geduld. Auf jeden Fall haben wir eine globale Organisation geschaffen, die bereit ist die Herausforderungen der Zukunft zu bewaeltigen.

 In diesem Sinne, euer Jan