Archiv für August 2006

Michaela NollRedaktionen aufgepasst! Hier kommt wieder einmal eine brandheiße Meldung von Michaela Noll, unserer Lieblings-Bundestagsabgeordnete (CDU) aus dem Kreis Mettmann (Neanderthal):

„Morgen haben 4833 Mädchen und Jungen im gesamten Kreis Mettmann ihren ersten Schultag“, teilte die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll und fügte hinzu: „Ihnen allen wünsche ich einen erfolgreichen Start, viel Spaß am Lernen und reichlich neue Freunde.“

Wir Dir auch, Michaela!

Die Zeitschrift 'Karriere' zeichnet Unternehmen, die Hochschulabsolventen nicht als Dauerpraktikanten einsetzen, sondern eine faire Chance geben, als Fair Company aus. Reichen solche Selbstverpflichtungen oder brauchen wir gesetzliche Regeln? Diesen Beitrag weiterlesen »

“Schluss mit der Prohibition!” fordert die GRÜNE JUGEND in ihrer heutigen Presseerklärung und fordert alle AnhängerInnen einer modernen Drogenpolitik auf, am morgigen Samstag, den 5.August in Berlin für die Legalisierung von Drogen zu demonstrieren. Los geht’s in diesem Jahr – ganz relaxt – um 13 Uhr, wie immer am Alexanderplatz. (genauer Zeitplan und Demoroute siehe weiter unten in diesem Artikel)

Es geht um etwas ganz anderes als um “Kiffen für alle” – wir wollen, dass endlich eine Wende in der Drogenpolitik eingeleitet wird, eine Wende hin zu einem menschlichen, aufgeklärten Umgang mit Drogen. Aus diesem Grunde wird die GRÜNE JUGEND bei der morgigen Hanfparade auch mit einem “rollenden Drogenfachgeschäft” auffahren.

Die Grüne Jugend Berlin adressiert sich an den rot-roten Senat und kritisiert “leere Versprechen im Koalitionsvertrag”, die nicht eingelöst wurden. Gerade in Berlin sei der Wandel zu einer humanen Drogenpolitik längst überfällig.

Neben Bene Lux, dem Kandidaten der Grünen Jugend Berlin für das Abgeordnetenhaus, werden auch Max Plenert vom Fachforum Drogen, Werner Graf, ehemaliger Sprecher der GRÜNEN JUGEND, Tibor Harrach von der LAG Drogen Berlin und Julia Seeliger (Auftaktkundgebung), Schatzmeisterin der GRÜNEN JUGEND bei der Hanfparade für eine andere Drogenpolitik sprechen.

Zeitplan und Demoroute:

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Ich hatte mich ja schon drauf eingestellt, dass ich lange anstehen musste und war extra ne halbe Stunde früher am Bahnhof. Der Grund: Ich wollte in den Besitz des Ferien-Tickets-Bayern. Das kann mensch nicht am Schalter kaufen (wurde mir berichtet), also bin ich gezwungen mich in die Schlange zu stellen, die schon aus der Halle herausreicht. Ungefähr 30 Leute sind noch vor mir dran. Hoffentlich langt die halbe Stunde. Ich stehe in der Schlange und schaue mir die unterschiedlichen Leute an, die mit mir warten. Vor mir ein Mann, der laut Internetausdruck in seiner Hand nach Karlsruhe will und ebenfalls ungeduldig immer wieder auf die Uhr schaut. Noch habe ich genug Zeit und wundere mich, dass die Wartezeit meine effektive Fahrt von Haustür A nach Haustür B deutlich verlängert, nur weil ich ein Ticket kaufen will. Ich überlege dabei, wozu die Bahn eigentlich Fahrzeiten verkürzen will…manchmal auf nur ZEHN Minuten vom Hauptbahnhof zum Flughafen, andererseits mensch 30 Minuten braucht um eine Fahrkarte zu erstehen?!? Nur noch zwei “Bearbeitungsfälle” vor mir…in 5 Minuten ist Abfahrtszeit. Jetzt doch losrennen und im Zug kaufen? Nein, ich bleibe an meinem Platz, den ich schließlich ne halbe Stunde verteidigt hatte. “Bedienungsterminal 1″ hat soeben das Schild “closed” aufgestellt. Die Auszubildende darf jetzt mal üben, wie sie die Abrechnung zu machen hat und gibt die Anzahl der Scheine in den Computer ein. Das macht die Abarbeitung der Schlange leider auch nicht schneller. Hinter mir stehen die Menschen wieder bis zum Halleneingang…
Juhu, jetzt darf ich endlich zum Schalter. Mir gegenüber ein netter Bahnmitarbeiter, dem ich sofort mein Anliegen mitteile; Studentenausweis und Immatrikualtionsbescheinigung gezückt. Er meint nur, dass ich das hier gar nicht brauche, sondern dem Zugpersonal vorzeigen müsste. Wie jetzt? Es findet keine Kontrolle über die Berechtigung statt, das bin ich von der Bahn gar nicht gewohnt. Aber ist ja nicht mein Problem. Das Ticket bekommen, gleich unterschrieben, dem Mitarbeiter noch nen schönen Tag wünschend, haste ich aus der Halle an den genervten Gesichtern der Wartenden vorbei.
http://flickr.com/photos/nordseemix/160737541/
Ab durch die Mittelhalle, an den StreifenpolizistInnen vorbei, die mich zum Glück nicht verfolgen, obwohl meine “Flucht” eigentlich verdächtig erscheinen müsste. Naja, wahrscheinlich bin ich denen nicht “fremd” genug. Auf der Anzeigetafel der Mittelhalle kann ich erfreut feststellen, dass mein Zug wohl mit 5 Minuten Verspätung abfahren wird…manchmal ist Versätung auch nicht schlecht. Da es Punkt Abfahrszeit ist, kann ich meinen Spurt etwas drosseln und erreiche gerade noch den Zug.
Etwas aus der Puste setze ich mich in einen “Vierer” und mache es mir bequem. Zum Glück brauche ich diese Aktion in den nächsten 6 Wochen nicht wiederholen, da das Bayern-Ferien-Ticket noch bis zum 12.9. gilt.

Weitere Infos zu den Ferientickets in den unterschiedlichen Bundesländern gibt es unter:
http://www.bahn.de -> Suchwort: Ferienticket.