jung | grün | stachelig, das offiziell erste Fanblog für die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll, möchte an dieser Stelle wieder auf einen bahnbrechenden und wegweisenden Vorschlag unserer Lieblingsreichstäglerin aufmerksam machen. In ihrer neuesten Pressemitteilung teilt die engagierte Familienpolitikerin aus dem Wahlkreis Mettmann (Neandertal) mit:
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll begrüßt die Idee, Schuluniformen in NRW einzuführen. „Wichtig ist mir allerdings, dass die Entscheidung, eine Schuluniform zu tragen, den Schülerinnen und Schüler selbst überlassen werden sollte“, so die Familienpolitikerin.
Ein Zwang zur Schulkleidung hätte dagegen sicher nicht die gewünschten positiven Prospekte. Äh, Ziele, bzw Maßnahmenbündel. Jetzt aber:
Ein Zwang zur Schulkleidung hätte dagegen sicher nicht die gewünschten positiven Aspekte.
Na bitte. Und weiter:
Wie erfolgreich eine freiwillige Uniform sein könne, zeige das Beispiel der Theresien-Mädchenrealschule in Hilden. Dort hätten die Schülerinnen vor mehr als einem Jahr selbst die Idee gehabt, eine gemeinsame Schulkleidung zu entwerfen. Dabei hätten sie selbstverständlich darauf geachtet, dass das Hemd auch möglichst chic aussieht. Das hellblaue Poloshirt werde nach Informationen des Schulleiters Diethard Müller inzwischen von mehr als der Hälfte der Schülerinnen getragen. Auch bei den neuen Jahrgängen sei die Nachfrage groß.
Für Michaela Noll hat eine solche freiwillige Schulkleidung viele Vorteile: „Das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt, der Markenzwang fällt weg, die Schulkleidung könnte auf Dauer billiger sein und es geht nicht mehr um die Frage, ob man ‚cool’ oder ‚uncool’ aussieht.“ Stattdessen rücke ein anderes Thema wieder mehr in den Mittelpunkt: der Unterricht.
An der Theresienschule tragen inzwischen auch viele Lehrer stolz das Shirt ihrer Schule – allen voran der Schulleiter.
Der Schulleiter. Einer Mädchen-Realschule. Trägt das Shirt. Das seine Schülerinnen entworfen haben und in dem sie möglichst “chic” aussehen wollen. Möchte man sich das vorstellen? Dann lieber Michaela Noll in einem Badeanzug, der einmal die Badehose von Helmut Kohl war.