Archiv für April 2006
Kein Bock mehr auf die Grünen? Johnny Haeusler hat sich im Spreeblick-Podcast Gedanken über die Gründung einer neuen Partei gemacht. Inhaltlich wichtig wäre für ihn dabei “digitales Bewusstsein” und “‘ne Modernität, die die anderen alle längst verpennt haben”. Und überhaupt: “Wer kümmert sich denn eigentlich um die digitalen Probleme?” Die Diskussion geht jetzt schonmal bei ihm in den Kommentaren los, hinterher gibt es vielleicht ein eigenes Wiki, dass ein Parteiprogramm ausarbeitet. Spannend, sollte man unbedingt ein Auge drauf haben. Wenn es fertig ist, kann man es ja dann mal mit dem Programm von Bündnis 90/Die Grünen für die digitale Gesellschaft vergleichen. Ich fand dieses Programm bisher eigentlich ganz gut – aber vielleicht gibt es von der Spreepartei ja noch neue Anregungen.
Wow, die Copyleft-Bewegung bringt auf Wikipedia nicht nur tolle Text hervor, sondern auch wunderschöne Hintergrundbilder für den Desktop. Auf meinem Rechner ruht jetzt dieser See:
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Dieses Foto ist eine Kopie des Fotos Lake mapourika NZ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Als Urheber ist dort Richard Palmer genannt. Das Foto steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. Kopieren, Verbreiten und/oder Modifizieren ist erlaubt unter den Bedingungen der GNU Free Documentation License, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation. Es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen Umschlagtext und keinen hinteren Umschlagtext.
Italiens Noch-Ministerpräsident Berlusconi mag nicht eingestehen, dass er die Wahl verloren hat. Viele Medien ziehen nun Vergleiche zur US-Präsidentschaftswahl des Jahres 2000, als der Sieg von Bush über Gore erst nach ein paar Tagen feststand. Mich dagegen erinnert Berlusconi an den legendären Auftritt von Gerhard Schröder in der Elefantenrunde nach der Bundestagswahl am 18. September 2005:
Glauben Sie im Ernst, dass meine Partei auf ein Gesprächsangebot von Frau Merkel bei dieser Sachlage einginge, in dem sagt, sie möchte Bundeskanzlerin werden? Also, ich meine, wir müssen die Kirche doch mal im Dorf lassen. (…) Wenn Frau Merkel eine Koalition hinkriegt mit der FDP und den Grünen – dann kann ich dagegen nichts sagen, das werde ich auch nicht tun. Aber sie wird keine Koalition unter ihrer Führung mit meiner sozialdemokratischen Partei hinkriegen. Das ist eindeutig. Machen Sie sich da gar nichts vor.
Endlich wieder hat die Hack-Redaktion (formerly known as SPUNK-Redaktion formerly known as E-SpuVo formerly known as SpuVo) einen Spass-SPUNK herausgegeben. Hack! ist diemal das Schwerpunktthema – die Hack-Redaktion ist wie immer am Puls der Zeit und begreift die relevanten Themen eben genau die entscheidenden paar Gramm Hack vorher – erst dann begreifen die anderen und ziehen nach.
Die Hack-Redaktion lügt nie! Wir stellen Euch heute die aktuelle “hackzeitung” vor, die Ihr auch unter der Domain http://www.hack.de.vu lesen könnt – selbstverständlich kostenfrei und in vollstem Hack!

Dass die abermalige Umbenennung der Redaktion in “Hack-Redaktion” sowie das Outsourcing des Online-Mediums auf eine andere Domain ein Vorbote für die Privatisierung des Blattes sein könnte, ist jedoch zu bezweifeln. “Niemals würde die GRÜNE JUGEND es zulassen, dass Wissen derart kommerzialisiert würde!” rief Bundesschatzmeisterin Julia Seeliger empört aus.
Macht Euch selbst ein Bild vom Leben rund um den Hack-Markt. “die hackzeitung” hackt zu verschiedensten Themen, unter anderem “Hack IV – natürlich vom Metzger”, “Hack- und Sachgeschichten aus der Politik” und ein Fast-Kommentar (sowie der Kommentar zum Fast-Kommentar) zum Thema “Ist Hack das bessere Tofu?”. Hackt Euch rein – in die Online-Ausgabe der “hackzeitung“!

Tiefschwarzer britischer Humor erwartet uns bei der neuen MTV-Serie Popetown. Auf die erste Werbung für die Serie (Foto: MTV) reagierte die katholische Kirche und die CSU sehr empört. Der Werberat hat MTV gestern für diese Anzeige (siehe Bild) gerügt. Markus Söder (CSU) forderte in der Mittelbayerischen Zeitung prompt Blasphemie zum Straftatbestand zu erklären. Ist der Papst für Satire unangreifbar?
Kurz vor sieben Uhr (finnischer Zeit) wurden wir von einer Arbeiterin von der Fähre geweckt, in dem sie ganz laut die Tür kurz auf und zu geschepptert hatte und irgendetwas unverständliches auf Finnisch – oder vielleicht war es auch Schwedisch? – gesagt hatte. Mir ist nicht klar, warum sie da war… vielleicht sollte die den Weckdienst spielen!? Erschrocken von diesem Türscheppern saß ich im Hochbett und war erstmal wach… auch wenn ich sehr verschlafen war… denn wirklich schlafen konnte ich auf der Fähre nicht. Da die Fähre teilweise durch das angefrorene Eis fahren musste, war es Nachts ziemlich laut. Erschrocken bin ich in der Nacht auch sehr, als dann plötzlich eine Sirene losging – anfangs dachten Alisa, Sabine und ich noch, dass es ein Feueralarm gewesen wäre… Martin dagegen sah die ganze Situation viel nüchterner als wir 3 Mädels in der Kabine.
Um 8Uhr dann traf die Fähre in Turku ein. Ziemlich müde von der Fahrt stiegen wir in den Zug um, der nach Tampere weiterfuhr. Dort konnte man – Gottseidank – in den zwei Stunden Zugfahrt wenigstens noch etwas Schlaf nachholen, der einem in der Nacht leider erspart geblieben ist. Um kurz nach 11 Uhr kam wir an unserem Zielort an – Tampere. Alle sehr hungrig gingen wir in eine Cafeteria frühstücken. Das erste was uns dort auffiel waren die finnischen Preise. Finnland ist im Gegensatz zu Deutschland ziemlich teuer. Manch ein Deutscher beschwert sich über die deutschen Preise, aber nachdem man in Finnland war, weiß man, dass es andere Länder der europäischen Union gibt, in denen es viel viel teurer ist.
Da wir unsere finnischen Partner erst um 21Uhr treffen sollten und wir somit eine Menge Zeit hatten und auch ziemlich müde waren, entschieden wir uns, ins Kino zu gehen. Einige gingen in den Film „Die Geisha“, zwei andere entschieden sich dazu nicht ins Kino zu gehen und sich einfach die Stadt anzuschauen und Martin und ich gingen in „Ice Age2“. (Wir beide hatten „Die Geisha“ nämlich schon in Deutschland im Kino gesehen). Danach gingen wir dann in eine Pizzaria in der wir teilweise ziemlich interessante Diskussionen anfingen. Um 21Uhr dann trafen wir unsere Partner am Bahnhof. Angekommen bei Arto (unserem finnischen Gastgeber) vielen wir auch schon todmüde ins Bett.
Paulina