Diskussion

/Das Ende des Kapitalismus?/ Gleich am Samstag Vormittag war ein umstrittendes Thema in der Debatte: Wie soll die Zukunft des Wirtschaftssystems aussehen? Soll es eine öko-soziale Marktwirtschaft geben? Soll die GRÜNE JUGEND kapitalismuskritisch oder antikapitalistisch sein? Diesen Beitrag weiterlesen »

Frisch gestärkt geht es mit den Diskussionen zum ersten großen Abschnitt des Selbstverständnisses los und es beginnt ein arbeitsreicher, spannender Tag.

Freia und Max stellen den gesamten Bereich vor, danach warten insgesamt über 20 Abstimmungen und viele Diskussionen auf die Teilnehmer_innen des BuKos.

Der Raum ist nach wie vor super und auch schon jetzt gut gefüllt. Beste Voraussetzungen um über das Überwinden des Kapitalismus oder eine öko-soziale Marktwirtschaft zu debattieren. Wie muss sich unser Wirtschaftssystem verändern, damit wir weiterhin gut leben können?
Die Antwort bekommt ihr später!

Autorin: Lisa Bendiek

Wer sich fragt, warum nach all den PISA-Studien, UN-Rüffeln und erziehungswissenschaftlichen Forschungsergebnissen das deutsche Schulsystem noch immer die Ständegesellschaft vergangener Jahrhunderte reproduziert, kann in Hamburg momentan Antworten finden. Hier tobt seit Monaten der Kampf um längeres gemeinsames Lernen, auf Plakatwänden, in Regionalzeitungen, auf der Straße und auf youtube.

Angefangen hat alles mit den Reformplänen der Hamburger Grün-Alternativen Liste (GAL). In den Wahlkampf gegangen war die GAL noch mit dem Ziel, neun Jahre gemeinsames Lernen in einer Schule für alle zu ermöglichen; von der Koalitionspartnerin CDU ließ sie sich auf sechs Jahre und den Fortbestand der Gymnasien herunterhandeln. Das aktuelle Schulreformkonzept des Senats sieht vor, dass die Grundschule in eine Primarschule umgewandelt wird, in der alle Kinder sechs Jahre lang zusammen lernen. Anschließend treffen die Eltern basierend auf einer Empfehlung der Lehrkräfte die Entscheidung, ob ihr Kind ab der siebten Klasse ein Gymnasium besucht, in dem nach sechs weiteren Schuljahren das Abitur ansteht, oder eine Stadtteilschule, die alle Abschlüsse anbietet – das Abitur allerdings erst nach sieben weiteren Jahren. Damit bekämen alle Kinder eine bessere Chance auf eine Hochschulzugangsberechtigung. Andererseits wäre es den Besserverdienenden nach wie vor möglich, ihre Sprösslinge auf Gymnasien zu isolieren. Und auch wenn zukünftig viele Jugendliche an Stadtteilschulen ihr Abi machen, könnten die Gymnasiast_innen auf dem Arbeitsmarkt Vorteile haben, weil sie schneller fertig sind. Diesen Beitrag weiterlesen »

Hallo Grüne Jugend,

anlässlich der NRW-Wahlen, schreibe ich diesen Artikel.  Ich muss sagen das ich sehr daran Zweifel ob ich den Grünen meine Stimme geben sollte. Eine mögliche Koalition mit der CDU, würde für mich den totalen Verlust jeder Glaubhaftigkeit bedeuten. Eine Regierungspartei die sich bestechen lässt (Sponsoring…)  und deren politischen Ziele in die andere Richtung zeigen als die der Grünen ist kein guter Partner. Der einzige, für die Parteiführung, relevante Grund den ich sehen kann, warum über diese Koalition nachgedacht wird ist die Machtfrage. Diesen Beitrag weiterlesen »

In unserer Leistungsgesellschaft ist Bildung das zentrale Thema. An und für sich ist das auch durchaus positiv, beschäftigt man sich aber länger mit dem Thema stößt man schnell auf grundlegende Probleme: Bildung ist der Zugang zum Arbeitsmarkt und dieser ist zuständig für die Einkommenschancen. Es geht aber nicht nur um Geld, sondern vor allem um die Integration im sozialen Geschehen. Diesen Beitrag weiterlesen »

(Bild via: weisserstier , CC-Lizenz)

In Deutschland scheinen viele zu glauben die Wirtschafts- und Finanzkrise sei vorbei, in anderen Ländern fängt sie gerade erst richtig an. Die Krise hat im letzten Jahr Island erwischt und dieses Jahr Griechenland. Mit 300 Milliarden Euro Schulden steht der Halbinselstaat an der Ägais kurz vor dem Bankrott. Aufwändige Haushaltsparpläne und Finanzspritzen seitens der Europäischen Union sollen Griechenland aus der Misere retten.  Die FinanzministerInnen der anderen EU-Staaten hatten von Griechenland umfangreiche Sparprogramme abverlangt als Gegenleistung für die finanzielle Unterstützung.

So soll es einen Einstellungsstopp im Öffentlichen Dienst geben, Gehaltskürzungen, eine Erhöhung der Mehrwertsteuer und indirekte Steuern auf Tabak und Spirtuosen. In der griechischen Bevölkerung regt sich Widerstand gegen dieses Paket der Regierung unter Giorgios Papandreou. Am Donnerstag legten die Gewerkschaften mit einem Generaltstreik fast das gesamte Land lahm, immer wieder kommt es zu gewaltsamen Ausschreitungen. Viele BürgerInnen befürchten einen immensen sozialen Kahlschlag in dem ohnehin sozial gespaltenen Land.

Viele Fragen werfen sich daher auf:

- War die Währungsunion ein Erfolg? Oder sollte man Länder wie Griechenland aus der Währungsunion wieder ausschließen, um den angeschlagenen Euro zu stabilisieren?
- Kann die EU es sich leisten einen Mitgliedsstaat bankrott gehen zu lassen? Oder sollte auch die Bundesregierung mit umfangreichen Finanzspritzen helfen?
- Kann die EU von Griechenland ein Sozialkahlschlagsprogramm erwarten? Müssen die GriechInnen jetzt nicht einfach ein bisschen was zurückstecken?

Fragen, auf die ihr antworten könnt!