Autorenarchiv
Wie war es, als die Grünen in den Bundestag einzogen? Oder später regierten? Diese und andere prägende Meilensteine der Grünen Chronik werden hier in 30 Geschichten anlässlich unseres 30. Geburtstags in Erinnerung gerufen. Jede Woche erscheint ein weiterer Meilenstein.
Folge 17: Jung, grün, stachelig – Die Grüne Jugend
Eine grüne Jugendorganisation?! Diese Idee erschien vielen GRÜNEN zunächst überflüssig – war man sich doch selbst jugendlich genug. Doch auch grünnahe Jugendliche waren lange auf Abstand zu den „Altgrünen“ bedacht. So gründeten sie zwar 1994 das bundesweite „Grün-Alternative Jugendbündnis“, doch erst seit 2001 ist dieses eine Teilorganisation von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Heute ist die GRÜNE JUGEND nicht nur Nachwuchs einer Partei, die längst kein Ein-Generationen-Projekt mehr ist; sie ist auch zur kritischen Impulsgeberin geworden – vor allem bei Themen, die Jugendlichen wichtig sind: Netzpolitik, Bildung, Klimaschutz und Drogenpolitik.
Ganzen Artikel: 30 Grüne Jahre in 30 Geschichten
Inhalt:
- Tarek Al-Wazir über die Anfänge der Grünen Jugend
- Gesine Agena und Max Löffler über die Grüne Jugend heute
Oder: Wie ich meine Daten so gut wie möglich schütze.
Am 22. Mai treten die neuen AGBs von Facebook für die deutschen Nutzerinnen und Nutzer in Kraft. Dies bedeutet weitere Einschnitte für die informationelle Selbstbestimmung der User von Facebook.
Zwar hat sich Facebook bereits in der Vergangenheit nicht gerade durch datenschutzfreundliche Angebote ausgezeichnet, doch die Neuerungen bauen die Userrechte weiter ab. Facebook, die Datenkrake, streckt ihre Tentakel nun auch nach anderen Internetseiten aus. In Zukunft soll es „ausgewählten“ Kooperationspartnern möglich sein, auf ihrer Seite personalisierte Inhalte für Facebooknutzerinnen und -nutzer anzubieten. Da ein Widerspruch nur nachträglich möglich und kompliziert ist, kann Facebook nun umfassende Datensammlungen über das Surfverhalten seiner 400 Millionen Nutzerinnen und Nutzer anlegen. Und dies ist heutzutage – in Zeiten personalisierter Werbung und regen Datenhandels – bares Geld wert.
Wir wollen aufzeigen, wie man sich selber auf Facebook besser schützen kann und rufen zur informationellen Selbstverteidigung auf! Macht mit, zeigt Facebook durch die aktive Nutzung der Privatsphäreneinstellungen, dass Euch Datenschutz wichtig ist. Verbreitet dieses Video an Eure Freundinnen und Freunde und werdet aktiv in unserer Protestgruppe „Facebook Privacy Control – NOW!“.
(Artikel zuerst erschienen auf: https://www.datenschutz-ist-buergerrecht.de/blog/archiv/700-das-facebook-privatsphaeren-einmaleins)
Die GRÜNE JUGEND Bayern hat in der “Europawoche” eine kleine Artikelreihe zum Thema Europa gemacht. Die Artikel auf der Webseite der GJ Bayern sollten einen kleinen Überblick darüber geben, was es für Abgeordnete der GRÜNEN JUGEND auf europäischer Ebene gibt, was diese für Schwerpunktthemen haben und andererseits ein weiteres aktuelles Thema vorstellen, die europäische Finanztransaktionssteuer, die bereits seit einigen Jahren bereits Beschlusslage der GRÜNEN JUGEND ist. Zu guter letzt noch die Dachverbände und Möglichkeiten sich innerhalb der GRÜNEN JUGEND zu dem Thema einzubringen.
Schaut doch mal rein:
taz: 120.000 gegen Atomkraft (Live-Ticker) Ganz nett geschrieben, auch paar lustige Kommentare dabei.
ARD: 100.000 Menschen geschlossen gegen Atomkraft – GJ Fahne auf einem Bild, Längste Menschenkette seit 1983, 120.000 laut VeranstalterInnen, mindestens 100.000 laut Behördenangaben
HR: Biblis – Große Beteiligung an Anti-Atom-Demo 10.000 laut Polizei, 15.000 laut VeranstalterInnen. RWE ändert aus Sicherheitsgründen für MitarbeiterInnen ihren Dienstplan.
WDR: Tausende protestieren in Ahaus 5000 laut Polizeit, 7000 laut VeranstalterInnen
ZEIT-online: Kettenreaktion gegen Atomkraft
SZ: Gegen Atomkraft: 120 Kilometer Menschenkette ”Wir sind wieder da” “Es war die größte Aktion der Anti-Atomkraftbewegung seit Jahrzehnten” “In Hessen umstellten nach Angaben der Veranstalter rund 20.000 Menschen das Atomkraftwerk Biblis. Zudem gab es eine Demonstration vor dem Atommüll-Lager im nordrhein-westfälischen Ahaus, wo nach Angaben der Bürgerinitiative “Kein Atommüll in Ahaus” mehr als 5000 Atomkraftgegner auf die Straße gingen.”
n-tv: Menschenkette in Norddeutschland – 120.000 gegen Atomkraft
Özdemir wertete die Aktion auch als Signal für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai. “Über die Mehrheit im Bundesrat haben wir eine Chance, mehr Atommüll, mehr Unsicherheit, mehr Atomenergie zu verhindern.”
Blog von Steffe Lemke: Fast 150000 Menschen gegen Atomkraft auf der Strasse “Das hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen (…) Für mich ein Signal, dass wirklich viele Menschen sich jetzt einmischen wollen und die Energiepolitik von CDU, CSU und FDP satt haben.”
Aus dem SZ-Live-Ticker der Befragung von Minister zu Guttenberg im Untersuchungsausschuss:
18:58 Uhr Die Grünen-Abgeordnete Agnes Malczak arbeitet einen weiteren Widerspruch zwischen den Aussagen von Ex-Generalinspekteur Schneiderhan und Minister Guttenberg heraus. Es geht um ein Telefonat vor der Pressekonferenz am 6. November, bei der Guttenberg den Luftschlag von Kundus als angemessen und unvermeidlich dargestellt hat. Malczak hält Guttenberg die Aussage Schneiderhans vor, nach der es in dem Gespräch nicht um die Inhalte der Pressekonferenz gegangen sei. Guttenberg habe ihm lediglich mitgeteilt, er werde ihn “nicht im Regen stehen lassen”. Guttenberg dagegen will mit Schneiderhan ausführlich sogar den Wortlaut seiner Presseerklärung abgesprochen haben. Wieder steht Aussage gegen Aussage.
Der ganze Ticker über die Befragung, findet sich hier:
”Minister Klartext” bleibt nebulös (Seite 1)
“Guttenbergs Statement: Ein Stapel DIN-A5-Seiten” (Seite 2, mit dem obigen Zitat)
Liebe Mitglieder der Jungen Liberalen in Bayern,
mit erschrecken mussten wir euren Beschluss “Antidiskriminierungspolitik auf dem Weg zur Knechtschaft” zur Kenntnis nehmen. Wir sind schockiert über eure Haltung zum Kampf der Geschlechtergerechtigkeit. Wir dachten bisher, dass wir von Seiten der CSU und JU rückständige Politik zu erwarten haben. Jetzt müssen wir feststellen, dass bei euch vor allem in Sachen Geschlechtergerechtigkeit offensichtlich ebenfalls nicht viel progressives vorhanden ist. Nicht nur das hat uns verwundert, sondern besonders die inhaltliche Blauäugigkeit und argumentative Schwäche, mit der ihr „Gender Mainstreaming“ für euch im Meer versenkt habt. Vielleicht arbeitet ihr euch beim nächsten Mal etwas mehr in die Thematik ein.
1. Antidiskriminierung ist ein Grundwert für individuelle Freiheit
Wir, die UnterzeichnerInnen dieses Briefes, erachten Antidiskriminierung als einen wesentlichen Grundwert des menschlichen Zusammenlebens. Antidiskriminierung ist ein Minderheitenschutz bzw. der Schutz nicht aufgrund bestimmter Merkmale bspw. Hautfarbe, sexueller Orientierung, Behinderung, einer bestimmten Weltanschauung/Religion oder eben aufgrund des Geschlechts Nachteile zu erleiden. Antidiskriminierungspolitik schützt bestimmte Gruppierungen vor Benachteiligung. Sie schränkt zurecht die individuelle Freiheit von Menschen ein, die diskriminieren wollen. Für uns gibt es kein Recht auf Diskriminierung – auch nicht bei Verträgen und Kündigungen! Diesen Beitrag weiterlesen »