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Die GRÜNE JUGEND war auf vielfältiger Weise auf der BDK vertreten. Bereits im Vorfeld wurde berichtet:
Der Antrag der Grünen Jugend ist dabei die radikalste Forderung. “Die Grünen müssen sich bei der Belastung von Spitzenverdienern einfach mehr trauen”, sagt Doughan. Schließlich sei zu Genüge belegt, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich in den letzten Jahren immer weiter geöffnet habe. (24.11.2011 – taz: Vor dem Bundesparteitag der Grünen – Zurück zu Kohl)
Ähnliche Töne sind selbst auf Bundesebene zu hören, die sich beim Thema Piraten auffallend zurückhält. Bezeichnenderweise ist es Sina Doughan, Bundessprecherin der Grünen Jugend, die sich dazu äußert. Sie sieht in Sachen Transparenz und Mitbestimmung “definitiv noch Potenzial”. Oft fehle dabei nicht der politische Wille, vielen Mitglieder hapere es aber am Wissen über neue Internet-Tools und deren Möglichkeiten.(25.11.2011 – wissen.de: Grüne zittern vor den Piraten)
Über den Workshop zum Wahlrecht wurde berichtet, der allerdings nicht auf viel Resonanz stieß:
Deutlich ruhiger geht es im Workshop zum Wahlrecht zu. Die Grüne Jugend möchte, dass jeder, der in Deutschland lebt, unabhängig von der Staatsbürgerschaft und vom Alter wählen darf. Ein provokanter Vorschlag, doch neben dem Sprecher der Grünen Jugend, Karl Bär, haben sich nur zwei Jugendliche und eine ältere Delegierte eingefunden. Die geplante Aufteilung des Workshops in zwei Arbeitsgruppen fällt aus. Die einzige Teilnehmerin schlägt vor, das Mindestalter für Wahlen abzusenken, aber vorerst nicht auf Null zu setzen. Es gehe eben immer alles nur schrittweise, „es ist furchtbar“, meint sie. Die drei Männer nicken. (26.11.2011. – Hamburger Abendblatt: Grüne debattieren im Stuhlkreis über Europas Zukunft)
Sehr viel wurde über die Aktion der GRÜNEN JUGEND berichtet:
Noch bevor Trittin sein Plädoyer für eine „solide und solidarische Haushaltspolitik“ vor den Delegierten ausbreiten kann, wird es plötzlich unruhig im Saal. Eine Gruppe von etwa 20 jungen Grünen nähert sich mit erhobenen Holzschildern dem Podium. Darauf ist zu lesen: „Ein Herz für Reiche, jetzt 49 Prozent“ oder „Solidarität auch für Reiche“ oder „Wir sind das 1 Prozent“. Hinter der Aktion steckt die Grüne Jugend, die vor der Abstimmung über die Finanzpolitik für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 53 Prozent werben will. (26.11.2011 focus.de: Parteitag der Grünen: Ein Mini-Störfall und viel Harmonie)
oder hier: 26.11.2011 net-tribune.de: Grüne Jugend hat “ein Herz für Reiche”
Die Aktion kommt auch in Videos in der Tagesschau (http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag142998_res-.html) und Tagesthemen vor: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag143006_res-.html
Auf der BDK gab es mehrere Reden von Mitgliedern der GRÜNEN JUGEND.
Beispielsweise die Rede von Bundessprecherin Sina Doughan zum Antrag zum Spitzensteuersatz von 53%:
https://www.youtube.com/watch?v=O02IOkpMfww
und von Bundessprecher Karl Bär zur Vermögensabgabe und Vermögenssteuer: https://www.youtube.com/watch?v=0DQR1jp1pYA&feature=relmfu
Beschluss des Bundesverbandes beim Bundeskongress in Würzburg:
Beschluss des Bundesvorstandes bei der Pfingstklausur in Plauen am See:
Pressemitteilungen des Bundesvorstands:
Pressemitteilungen von Landesverbänden:
Presseartikel:
- GRÜNE JUGEND NRW: “Junge Grüne in NRW greifen Parteispitze im Atomstreit an”
- GRÜNE JUGEND Niedersachsen: “Niedersachsens Grüne Jugend lehnt Atomkonsens ab”
- GRÜNE JUGEND Sachsen-Anhalt: “Grüne Jugend gegen Atomkompromiss”
lautet die Überschrift von einem Blogeintrag von Steffi Lemke. Kern des Artikels ist die demokratische Entwicklung der GRÜNEN, die angesichts von 15.000 Neueintritten in den letzten zwei Jahren sich fragen, wie Bundesdelegiertenkonferenzen in Zukunft funktionieren könnten, der neuen Verantwortung durch hohe Wahlergebnisse und einer wahrscheinlichen Regierungsführung in Baden-Württemberg:
Diesen Herausforderungen stellen wir uns. Innerparteiliche Demokratie unter diesen Bedingungen zu stärken und weiter zu entwickeln ist eine davon. Gerade für die basisdemokratische innerparteiliche Willensbildung, für heiße und leidenschaftliche Diskussionen ist unsere Partei bekannt.
Da wird in Kreisverbänden, Landes- und Bundesparteitagen um die richtigen Konzepte gerungen und auch mal gestritten. Wir werden dies jetzt unter veränderten Gewichten der legislativen und exekutiven Ebene gemeinsam fortentwickeln. Wir haben die Instrumente und Regularien für unsere Debatten in den letzten Jahren immer wieder angepasst, um eine bestmögliche demokratische Meinungsbildung zu ermöglichen und allen – auch den neuen – Parteimitgliedern die Möglichkeit zur Beteiligung an den Diskussionen zu geben.
Dazu haben einige (Ex-)BAG SprecherInnen ein Positionspapier geschrieben, was in dem Artikel oder direkt hier runtergeladen werden kann: http://steffi-lemke.de/uploads/2011/04/Schreiben-Demokratiekommission.pdf
Da wir innerhalb der GRÜNEN JUGEND mit der Strukturkommission ebenfalls eine Diskussion über Strukturen und damit einhergehend demokratischer Willens- und Meinungsbildung sowie Legitimation von Entscheidungen und Entscheidungsgewalt haben, finde ich es super, dass bei den GRÜNEN die Diskussion nun auch an Fahrt gewinnt.
Hier sollen alle Artikel gesammelt werden, die über den Bundeskongress der GRÜNEN JUGEND in Gelsenkirchen berichten zusammengefasst werden.
GRÜNE JUGEND
- Einladung zum Workshop „Gehörlose Menschen in der Politik – ein Wagnis?“ vom AK Sign
- Pressemitteilung “35. Bundeskongress der GRÜNEN JUGEND in Gelsenkirchen” vom Bundesvorstand
Presse
- taz: “Parteinachwuchs biegt nach links” (22.10.2010)
- FR: “Grüne Jugend stellt die Systemfrage” (22.10.2010)
- WELT: “Kopfnoten: Die liebe Familie: Max Löffler – Note: 2″ (23.10.2010)
- kuvi: “Bundeskongress der Grünen Jugend” (23.10.2010)
- AD-HOC-NEWS (dapd): “Grünen-Nachwuchs: Partei muss inhaltlich ‘nacharbeiten’” (23.10.2010)
- WELT: “Grüne Jugend will alles – außer Volkspartei sein” (23.10.2010)
Blog-Berichte
Live-Stream
- http://www.ustream.tv/channel/gr%C3%BCne-jugend (schaut einfach mal drauf, kann aber auch sein, dass öfter mal nichts zu sehen ist)
(zuletzt bearbeitet: 24.10.2010 – 0.40 Uhr)
Wie war es, als die Grünen in den Bundestag einzogen? Oder später regierten? Diese und andere prägende Meilensteine der Grünen Chronik werden hier in 30 Geschichten anlässlich unseres 30. Geburtstags in Erinnerung gerufen. Jede Woche erscheint ein weiterer Meilenstein.
Folge 17: Jung, grün, stachelig – Die Grüne Jugend
Eine grüne Jugendorganisation?! Diese Idee erschien vielen GRÜNEN zunächst überflüssig – war man sich doch selbst jugendlich genug. Doch auch grünnahe Jugendliche waren lange auf Abstand zu den „Altgrünen“ bedacht. So gründeten sie zwar 1994 das bundesweite „Grün-Alternative Jugendbündnis“, doch erst seit 2001 ist dieses eine Teilorganisation von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Heute ist die GRÜNE JUGEND nicht nur Nachwuchs einer Partei, die längst kein Ein-Generationen-Projekt mehr ist; sie ist auch zur kritischen Impulsgeberin geworden – vor allem bei Themen, die Jugendlichen wichtig sind: Netzpolitik, Bildung, Klimaschutz und Drogenpolitik.
Ganzen Artikel: 30 Grüne Jahre in 30 Geschichten
Inhalt:
- Tarek Al-Wazir über die Anfänge der Grünen Jugend
- Gesine Agena und Max Löffler über die Grüne Jugend heute
