Sehr Lachen musste ich beim Lesen, des folgenden Beitrags auf spiegel.de.
Die GRÜNE Bundestagsfraktion hatte nachgefragt, warum die Bundeswehr 800.000.000 Rollen Klopapier geordert hätte.
Foto via flickr
Dies würde ein Verbrauch von 10 Rollen pro Tag entsprechen. Es stellte sich jedoch dann als Rechenfehler raus:

Tatsächlich hätten die Untergebenen des CDU-Ministers Franz Josef Jung statt 800 Millionen Rollen nur 800 Millionen Blatt benötigt: “Damit errechnet sich ein Verbrauch an Toilettenpapier von 8,8 Blatt je Mitarbeiter und Arbeitstag.”

Der genauer Wortlaut ist in der Bundestagsdrucksache 16/6701 (pdf) nachzulesen:

Die in der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Bundestagsdrucksache 16/6160) angegebenen Verbrauchszahlen an Toilettenpapier und Handtüchern sind aufgrund eines Übermittlungsfehlers nicht richtig dargestellt worden. Bei der telefonischen Übermittlung der Daten an das Bundesministerium des Innern wurde von unterschiedlichen Gebindegrößen (Rolle-Blatt, Blatt-Packung) ausgegangen. Nach der korrekten Umrechnung ergibt sich ein Verbrauch von 5 300 000 Rollen (800 Mio. Blatt) Toilettenpapier und 350 Mio. Blatt Papierhandtücher. Damit errechnet sich ein Verbrauch an Toilettenpapier von 8,8 Blatt je Mitarbeiter und Arbeitstag. Ein sehr geringer Teil der Handtücher wird auch für Reinigungszwecke verwendet.

Ein Hoch auf unsere Bundeswehrverwaltung. 8,8 Blatt Papier pro MitarbeiterIn und Arbeitstag. Danke KammeradInnen – Wegtreten! Aber wäre ja schade, wenn die Soldatinnen und Soldaten in der Scheiße stecken würden ;-)
Danke, dass Politik auch mal Spaß macht!

7 Kommentare zu „Verwaltungsmonstrum: Bundeswehr“