Heute trafen Silke, Alex und Christian in der Bundesgeschäftsstelle der GRÜNEN JUGEND in Berlin mehrere nicht so grüne JournalistInnen aus Russland. Das Pressenetzwerk für Jugendthemen hatte sie zu einer Reise zum Thema “Jugendmedien und Medienkompetenz” eingeladen und die GRÜNE JUGEND zu ihrem Blog angesprochen.


Während des heutigen und anderer Treffen auf dieser Reise konnten wir feststellen, dass sich in Deutschland die Augen auf die Jugend richten: mit ihren Problemen befassen sich die Bundesregierung, die Parteien, verschiedene Stiftungen und Vereine. Im Ergebnis beteiligen sich in Deutschland 80% der Jugendlichen an den Wahlen. In Russland ist es noch ein langer Weg bis zu solchen Zahlen. Aber wir werden versuchen, sie zu erreichen.
Es war sehr interessant, in die Arbeit der Grünen Jugend hineinzuschnuppern. Um so mehr, als alle Menschen auf der Welt grün werden müssen. Der Umweltschutz ist das, was uns alle verbindet. Dabei sind sehr verschiedene Instrumente wichtig, unter anderem solche Blogs wie der, der uns hier heute gezeigt wurde. Schade, dass ich nicht mehr dazu gekommen bin, eine Frage zu stellen: worüber Christian Paul schreibt.
Es war sehr interessant für mich zu sehen, wie diskutiert wird und wie Diskussionen initiiert werden. Was ich allerdings nicht verstanden habe, ist, warum die grüne Jugend politischen Themen so viel Aufmerksamkeit schenkt und ökologischen so wenig. Ich würde z.B. eine Diskussion rund um das Thema des Kyoto-Protokolls anregen wollen. Meine Meinung dazu: warum ratifizieren die USA das Kyoto-Protokoll nicht, obwohl sie die größten Umweltverschmutzer sind? Vielleicht kann die grüne Jugend Aktionen organisieren, die diesen Standpunkt unterstützen und die USA zur Ratifizierung des Protokolls bewegen.
Es war klasse, dass wir die Möglichkeit hatten, mit Kollegen von einer deutschen Jugendbewegung zu sprechen. Wir haben etwas darüber erfahren, wie die Jugendpartei der Grünen mit dem Internet arbeitet. Ich denke, dass nicht nur wir von den Grünen lernen können, sondern dass auch sie etwas mit unseren Erfahrungen bei der Durchführung interessanter Projekte zur Jugendpolitik anfangen können. Ich hoffe, dass das nicht unser letztes Treffen war und dass wir den begonnenen Dialog fortsetzen werden können.