Boah, ist das nicht krass, alles was man irgendwie verwendet ist einfach nur ausbeuterisch produziert worden. Jetzt legt uns der globalisierungskritische Think-Tank WEED sogar noch den Finger in unsere PC-Wunde und hat ein Projekt gestartet, das die sozialen und ökologischen Probleme der Computer-Branche behandelt.
Das Projekt heißt “PC Global” und das Ziel ist es, “die Arbeitsteilung in den globalen Wertschöpfungsketten im Bezug auf Arbeitsbedingungen, Ökologie und ökonomische Entwicklungsperspektiven zu kritisieren. In diesem Kontext sehen wir die Solidarisierung entlang der Wertschöpfungskette, ein bewusstes Konsumentenverhalten und zivilgesellschaftliche Kontrolle von Unternehmen als Anknüpfungspunkte für eine Veränderung der globalen PC-Produktion.” Dazu wird ein Dokumentarfilm gedreht, Arbeitspapiere geschrieben und eine CD für Hintergrund-/Zusatzmaterial produziert (die ist bestimmt auch unter scheiß ökolog. Bedingungen hergestellt worden). Es gibt auch einen Newsletter. Und Veranstaltungen: die nächste am 23.04.2007, 10.30-16.30 Uhr in der Jugendherberge Köln-Riehl; ein Werkstattgespräch.
Besonders bitter für uns junggrüne: unser heiß geliebte Firma Apple ist auch nicht besser.
