Für Aufregung sorgte in den letzten Tagen die Nichtunterzeichnung des G8-Demoaufrufs durch Claudia Roth. Auch wir als GRÜNE JUGEND wurden von verschiedenen Seiten angefragt, was wir denn davon halten. Ein Interview mit mir über G8 und Tornados gibt es in der jungen Welt.

9 Kommentare zu „Wir diskutieren intensiv über Friedenspolitik“

  • karl:

    Das wäre nicht grade diplomatisch, wenn sie das unterzeichnet hätte. Außerdem profititeren wir nur von der G8 !! Solange wir hier Arbeitslose, Probleme mit dem Bildungssystem haben, sind mir Leute in Afrika egal ! Außerdem gibt es auch genügend Wohlhabende in Afrika, genug afrikansiche, asiatische Studenten, diean unserer Infrastruktur teilhaben !

    PS: Schon mal etwas von dem ZENTRUM-PERIPHERIE-BEGRIFF gehört ? Falls nicht, rate ich euch dringends mal nachzulesen !!
    Dann würdet ihr endlich auch erkennen, dass man die Welt nicht in Nord-Süd, schwarz-weiß unterteilen kann !

  • karl bär:

    hö??

  • karl liebknecht:

    revolution!!

  • karl marx:

    genau!!

  • karl:

    Ja, tolle Diskussion.Danke.

  • philip:

    Attac hierzu ebenfalls Stellung bezogen, welcher ich mich soweit anschließen kann:

    “Grüne mobilisieren zu G8-Protesten
    Bündnis90/Die Grünen sind in vielfältiger Weise an den Protesten zum G8 beteiligt. Aktive der Grünen beteiligen sich an Alternativgipfel, Blockaden, Demo,…

    Die Grüne Jugend (Bundesverband) und Christian Ströbele haben den Aufruf zur Groß;demonstration am 2. Juni unterschrieben. Ein eigener Aufruf der Bundespartei ist in Vorbereitung.

    Die Heinrich-Böll-Stiftung fördert den Alternativ-Gipfel. Claudia Roth, Astrid Rothe-Beinlich, Ute Koczy und Thilo Hoppe unterstützen den Aufruf zum Gipfel.

    Die Grüne Jugend (Bundesverband) ruft zu den friedlichen Blockaden im Rahmen von BlockG8 auf.

    Auf dem Bundesparteitag im Dezember 2006 hat die Bundespartei die Beteiligung an den G8 Protesten ohne jeden Konflikt beschlossen.

    Damit wird deutlich, dass die Berichte einer Spaltung zwischen Attac und GipfelkritkerInnen einerseits und den Grünen völlig fehl am Platz sind.

    Die Proteste zum G8 werden von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis getragen. Darunter sind auch viele groß;e Organisationen, die intern plural sind. Dass es zwischen den PartnerInnen neben vielen Gemeinsamkeiten auch Unterschiede gibt, ist selbstverständlich. Genau disese Pluralität hat die globalisierungskritische Bewegung seit Seattle stark gemacht. Seitdem wird immer wieder in den Medien die bevorstehende Spaltung prognostiziert. Wahr geworden, ist das nie. Denn gegenüber der neoliberalen Globalisierung rücken viele Gruppen zusammen, auch wenn sie in vielen anderen Fragen unterschiedlicher Meinung sind. Genau das macht die Stärke und das Besondere der “Bewegung der Bewegungen” aus. ”

    http://www.attac.de/gruene.php

  • karl:

    Ja Alternativer Gipfel finde ich ist eine suuuper Idee, anstatt pauschales Hau Drauf.

  • Wenn ich wie heute Folgendes in der Jungen Welt lese, würde ich dieser Zeitung überhaupt keien Interviews mehr geben. Mehr noch: Sie ist es fast nicht mal mehr Wert, als rotes Hetzpendant der Bild angesehen zu werden. Sie ist schlimmer.

    http://www.jungewelt.de/2007/04-11/012.php

    (…) Dazu war es aber notwendig, nicht etwa nun die Gewalt als solche zu propagieren, sondern es war notwendig, dem deutschen Volk bestimmte außenpolitische Vorgänge so zu beleuchten, daß im Gehirn der breiten Masse des Volkes ganz allmählich die Überzeugung ausgelöst wurde: Wenn man das eben nicht im Guten abstellen kann, dann muß es mit Gewalt abgestellt werden.«

    So sprach Adolf Hitler vor der deutschen Presse im November 1938, und so oder so ähnlich wird man es irgendwann auch von Reinhard Bütikofer oder Claudia Roth hören – ihre Kommentare zu den diesjährigen Ostermärschen lassen es ahnen.

  • Da hast du Recht Niels. Der Artikel in der heutigen Ausgabe ist echt das Letzte! Da frage ich mich auch, was das für eine Zeitung ist, die solch einen Artikel druckt!