…diesmal nicht gegen AKWs, sondern gegen einen großen Burger-Produzenten aus den USA (namentlich “McDonalds”). So wie der Bürgermeister der Gemeinde Geschendorf (http://www.geschendorf.info/) sich gegen eine Filiale gewehrt hat:

SZ: “Haben Sie etwas gegen Burger und Pommes, Herr Kock?”
Kock: “Nein, eigentlich nicht. Aber ich bin der Meinung, dass man nicht jeden Schiet mitmachen muss.

Das sind doch mal klare Worte!”
Und es geht noch weiter:

“Wir haben eine biologische Kläranlage im Ort, und wenn die ihr totes Wasser da reinschicken, stinkt es im ganzen Dorf, und am Ende kippen die Klärteiche um. Vom Müll ganz zu schweigen.”

Den ganzen Artikel gibt es auf:
http://www.sueddeutsche.de/,immm5/panorama/artikel/137/99038/

Die GRÜNE JUGEND hat auch schon mal gegen McDonalds protestiert:
Fotos vom BuKo in Jena
WIR WOLLEN BIO-BURGER !!!

6 Kommentare zu „Wehrt euch, leistet Widerstand…“

  • Alexandra:

    Es kann doch wohl jeder selbst entscheiden, was und wie viel er isst. Andere von Bio-Produkten zu überzeugen, erreicht man nicht mit Dogmatismus.

    Von freier Willensentscheidung hat der Bürgermeister anscheinend noch nichts gehört:

    “Wir wollen nicht, dass ein fremdes Schnellrestaurant unserem ‘Lindenhof’ Konkurrenz macht.”

    “Wir haben das schlau gemacht, denn anders als andere, die für ihr Dorfgemeinschaftshaus zahlen müssen, bekommen wir sogar noch Pacht dafür.”

    Konkurrenz wird staatlicherseits einfach nicht zugelassen. Sonst sind die Grünen immer zur Stelle, wenn es um Willkür geht und Politik ihre Macht ausspielt.

    Und was ist mit der Hauptschülerin aus dem Dorf, die im neuen Restaurant vielleicht eine Ausbildung gefunden hätte? Jetzt muss sie jeden Tag 60 km mit dem Auto fahren, um woanders erst eine Einstiegsqualifizierung zu absolvieren. Ressourceneffizient ist das nicht.

    “Mir machen meine Bienen viel mehr Sorgen.”

    Hauptsache der Bürgermeister kann sich um seine Bienen kümmern.

  • Ich finde, Alexandra hat da völlig recht. Änderungen können nur durch Überzeugungen stattfinden und nicht durch verbote…

    “Wenn du andere ändern willst, zeige es ihnen an dir selbst!”

  • Sven-Christian Kindler:

    Hi,

    Alexandra schrieb:
    >im neuen Restaurant vielleicht eine Ausbildung >gefunden hätte? Jetzt muss sie jeden Tag 60 km mit >dem Auto fahren, um woanders erst eine >Einstiegsqualifizierung zu absolvieren.

    Genau, weil Mc Donalds auch dafür weltweitbekannt ist, faire und gute Jobs anzubieten. Freut euch ihr Niedrigköhner, statt in einer kleinen Gasstätte, werdet ihr nun bei einer riesigen Fast-Food-Kette ausgebeutet.
    Außerdem sorgen große Ketten nicht für fairen Wettbewerb, sondern verdrängen durch Niedriglöhne und Dumpingeinkaufspreise kleine und mittlere Gastronomiebetriebe. Dazu wird der Gewinn bei den sowieso schon superreichen Aktionären akkumuliert und bleibt nicht regional vor Ort.

    Cybergreen schrieb:
    “WIR WOLLEN BIO-BURGER !!!”

    Ja, gerne, aber bitte ohne Tierleid. Sprich VEGANE BIO-BURGER!

  • Alexandra:

    Ja, zufälligerweise bildet MCDonalds auch aus.

    Wenn die Leute sich für McDonalds und gegen das örtliche Lokal entscheiden, dann ist das se´hr wohl fairer Wettbewerb. ABer ist natürlich schon lange klar, dass wir Grüne die wahren Sozialisten sind.

  • Lilo:

    Ja ja- schlag Euch hier nur die Köpfe ein und protestiert gegen MacDonald’s & Co. Spätestens, wenn Ihr beim nächsten LJK, BuKo oder sonst wo, nachts hungernd durch die Straßen irrt, werdet Ihr Eure guten Vorsätze wieder aufgegeben haben- Dann ist den meisten das Hemd doch näher als die Hose und der Hunger schaltet jegliche Vernunft aus…

  • Alexandra:

    Eher schaltet der Hunger die Vernunft wieder ein.