Vier grüne Abgeordnete aus dem Bundestag haben sich vor einigen Tagen einmal 24 Stunden lang vor den Fernseher gesetzt und geglotzt. Warum bloß, fragt sich die GRÜNE JUGEND verwundert…
Warum machen sie bloß so etwas? Um sich ein Bild vom Fernsehprogramm eines normalen Tages zu machen, erklärten sie. Um mal zu schauen, wie sich übermäßig langes Fernsehen Kucken auf einen selbst auswirkt, wie sie sagten. Ein Selbstversuch eben, erklärten sie. Während anderswo über Nahost-Truppen, Überwachungskameras und Gesundheitsfonds diskutiert wurde, hockten sie sich vor die Glotze. Die Presse wurde dazugeladen und sollte der grünen Elite zukucken, wie sie Fernsehen kuckt. Und der gemeine Bürger sollte dann noch im Internet der versammelten Presse zukucken, wie sie vier müden Grünen-Abgeordneten dabei zukuckt, Fernsehen zu kucken.
Dass sich übermäßig langes Fernsehen Kucken definitiv sehr, sehr negativ auf einen selbst auswirkt, wird im “Fazit” der vier Dauerglotzer überdeutlich. “Fernsehen ist nicht gut oder böse”, steht da zum Beispiel drin. Aha, das ist ja mal tiefsinnig. Pökelsalz ist auch nicht gut oder böse. Nägelschneiden auch nicht. Oder: “Auf vielen Kanälen gibt es Gutes und Anspruchsvolles. Aber weniger Werbung wäre gut, weil sie zum Zappen verführt und damit das Fernsehen Kucken insgesamt unruhiger wird.” Wie viele Millionen Bundesbürger haben wohl schon darauf gewartet, dass die grüne Elite ihnen das mal mitteilt?
Auf den Listen der GRÜNEN JUGEND wurde auch gleich heftig über die Aktion diskutiert. Hier eine Auswahl der Kommentare:
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“Griff ins Klo!”
“Wir inszenieren uns zu Tode.”
“Ist Opposition nicht was tolles?”
“Ich sehe Fritz Kuhn schon beim nächsten Projekt: im Feinripp-Unterhemd am Currywurststand.”
“Ach, wie auch immer, so wie es gemacht wurde, kann mensch sich sowas echt schenken.”
“Sind wir wirklich zu einer medienwirksam Geschenkkörbe platzierenden Spaß- Partei geworden?”
