Diese steile These stammt von Michaela Noll, unserer Lieblings-Bundestagsabgeordneten (CDU) aus dem Kreis Mettmann (Neandertal). Kein Ereignis ist Noll zu schade, um es mit ihrer Kernkompetenzfeld, der Familienpolitik, zu verbinden.
Eine Studie hatte herausgefunden, dass die Mehrheit der Deutschen keine Steigerung der Lebensfreude durch ein Kind erwartet. „Das finde ich wirklich erschreckend“, quäkt Noll dazu, „Kinder sind eine Bereicherung. Sie zu lieben und von ihnen geliebt zu werden, trägt viel zu einem erfüllten Leben bei.“ Und überhaupt:
Es sei ein bisschen wie vor der Fußball-Weltmeisterschaft – vorher sei hier zu Lande darüber diskutiert, was alles nicht gehe. Und jetzt? „Was ist das für eine Euphorie im Land, alle feiern miteinander und verhelfen der WM so zu einem großen Erfolg“, stellte Michaela Noll fest. So etwas wünsche sie sich auch in der Diskussion über die Zukunft mit Kindern: „Wir müssen nicht mehr ausschließlich darüber diskutieren, was mit Kindern nicht geht, sondern darüber reden, was die Gesellschaft tun kann, damit junge Menschen wieder Ja zu Kindern sagen.“
Dabei ist der Weg dahin so leicht. Junge Menschen brauchen einfach wieder eine Aussicht auf eine lebenswerte Zukunft auch für die nachfolgenden Generationen. Warum sollte man ein Kind in eine Welt setzen, in der es Krieg, Umweltzerstörung und Redefreiheit für Michaela Noll gibt?
