Bricht im Weißen Haus ein neues Klima in der Klimapolitik aus? So scheint es es zumindest, wenn man diesem Artikel glauben schenkt. So hat US-Präsident Bush endlich den Erkenntnisstand, den viele WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen nicht erst seit dem Kyoto-Protokoll haben, erreicht: Er hat den Klimawandel als Problem bezeichnet! Ein mutiger Schritt für einen republikanischen US-Präsidenten, doch bei weitem nicht genug. Auch seine Gegenmaßnahmen gegen den Klimawandel (“Technologien für saubere Kohleenergie, wasserstoffbetriebene Autos und modernere Atomkraftwerke”) sind umwelt- und klimapolitisch kein großer Sprung. Da sollte er sich eher seinen republikanischen Kollegen Arnold Schwarzenegger als Vorbild nehmen, der in Kalifornien auf Klimaschutz und Erneuerbaren Energien setzt. Der “Gouvernator” hat das deutsche EEG kopiert und will, dass die Treibhausgasemmissionen in Kalifornien bis 2050 80% unter dem Stand von 1990 liegen. Von dieser Politik muss sich Bush leiten lassen und endlich dem Kyotoprotokoll beitreten. Das Problem Klimawandel hat er ja erkannt, aber jetzt gilt es zu handeln!
