Nach dem relativ einfachen Mai-Quiz bei MUT, bei dem nach den Jungen Nationaldemokraten (JN) gesucht wurde, gibt es nun auch schon das Juni-Quiz.
Welcher deutsche Fußballverein hat als erster in seiner Stadionordnung fest verankert, dass das Rufen rechtsradikaler Parolen und das Mitsichführen entsprechender Fahnen oder Transparente mit Hausverbot geahndet wird, und er ist der einzige, der ein Mahnmal für NS-Opfer im Stadion errichtet hat?
Vor allem aber war er der erste Verein, der einen Historiker beauftragte, zumindest Teilaspekte seiner NS-Vergangenheit zu durchleuchten.
Welcher Club kann das sein?
Antworten mit dem Stichwort: JUNI-QUIZ an: mut [at] amadeu-antonio-stiftung.de.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2006 Punkt 24 Uhr.

Ich würde mal glatt auf den Kiezclub : Fc Sankt Pauli tippen!
Gewonnen!!!
Nachdem Sebi beim letzten Quiz gewonnen hat…habe ich diesmal abgeräumt ;-)
Also ich kann nur sagen: MITMACHEN lohnt sich!!!
Viele Grüße
Stephan aus Bayreuth
Frau Anetta Kahane (Amadeu-Antonio-Stiftung) hat während ihrer Tätigkeit bei der Stasi fast ein Jahrzehnt das Leben und Lebenswerk sehr vieler Menschen vernichtet. Wie glaubwürdig ist so eine Person? Das frage ich euch dort draußen. Muss man vergeben können? Ich denke ja. Aber warum vergibt Frau Anetta Kahane nicht? Warum verhält sie sich ostdeutschen Mitbürgern gegenüber so rassistisch? Weil es eine Kollektivschuld gibt? Weil ihre Stasi-Chefs auch Ostdeutsche und irgendwann nicht mehr mit ihrer Arbeit zufrieden waren? Das wäre eine Erklärung! Gekränkte Eitelkeit. Ein ganz schlechter Charakterzug. Schämen Sie sich, Frau Kahane. Ihre Opfer werden nie vergessen, was sie ihnen angetan haben – Folter wäre noch Erholung dagegen. Sie haben unser LEBEN zerstört und es kotzt uns an, Sie als angeblichen Engel in den Medien hören und sehen zu müssen.
Hallo Michi,
Deinen Kommentar hier finde ich in Form und Stil völlig unangemessen. Anetta Kahane hat tatsächlich als junge Erwachsene für die Stasi gearbeitet. Du beleuchtest aber nur eine Seite. Die andere Seite ist: 1982 kündigte Kahane die Zusammenarbeit mit dem MfS von sich aus auf und nahm den beruflichen Bruch, der daraus folgt, in Kauf. 1986 stellte sie einen Antrag auf Ausreise aus der DDR (Quelle). Diesem Artikel zufolge ist auch völlig unklar, ob und welche Nachteile die Stasi-Tätigkeit von Kahane für andere Menschen hatte.
Ich finde es schade, dass Du Dich nicht differenzierter mit der Sache auseinandersetzt. Ich glaube, dass man an der Vergangenheit von Kahane viel
Kritik anbringen kann. Dir selbst scheint die tatsächliche Vergangenheit von Kahane aber wohl nicht richtig kritikwürdig zu sein – deswegen verdrehst Du diese Vergangenheit, um dann Dein Zerrbild davon an den Pranger stellen zu können. Hat dann aber mit der realen Person Kahane wenig zu tun.
Schöne Grüße
Sebastian
Paul Krüger war tatsächlich als junger Erwachsener NPD-Mitglied und feuriger Agitator unzähliger Kameradschaften. Das beleuchtet aber nur eine Seite. Denn wahr ist auch: Im Alter von 27 Jahren hat er mit diesem Leben gebrochen und nahm damit die Gefahr von Rache aus der rechten Szene in Kauf. Es ist völlig unklar, ob und welche Nachteile die NPD-Tätigkeit von Krüger für andere Menschen hatte, ob das verbreitete rechte Gedankengut zu rassistischen Einstellungen führte bei anderen führte oder ob durch die Kameradschaften fremdenfeindliche Übergriffe durchgeführt wurden. Egal, es ist nichts nachgewiesen und Paul Krüger sollte nach seinem Lehramts-Studium wieder ins Leben zurückkehren dürfen. Menschen können sich ändern. Menschen sollte man vergeben können.