Beim trampen bekommt man ja viel mit, was es alle so gibt. Ein paar Anekdoten aus der Kategorie “Was es nicht alles gibt” bietet dieser Blogeintrag:

  • Mit einem elektronischen Navigationssystem findet einE AutofahrerIn sicher zum Ziel. Die weite Verbreitung, die diese Dinger inzwischen haben, hat für TramperInnen negative Begleiterscheinungen. Viele AutofahrerInnen, die an Raststätten gefragt werden, ob sie denn in die selbe Richtung fahren, müssen offen zugeben: “Ich weiß weder, wo ich gerade bin, noch in welche Richtung ich fahre.”, denn “Ich folge nur dem Navi.”
  • Wer beim surfen im Internet gerne Musik vom Micky Krause hört, dem kann man das Internetcafe “Speed” in Halle empfehlen. Für alle, die den Namen dieses Künstlers noch nie gehört haben, hier ein Link zu seinem Hit Jan Pillemann Otze Arsch, vor dem die Tramptour in Halle aus dem Internetcafe geflohen ist.
  • Die Wahrscheinlichkeit, daß AutofahrerInnen die Verkehrsregeln und jeden gesunden Menschenverstand mißachten, ist dann besonders hoch, wenn es sich dabei um einen Mann handelt und auf dem Beifahrersitz eine Frau sitzt. Zumindest sagt das die anekdotische Empirie von TramperInnen, die an ihrem Leben hängen und das Rasen, Rechts Überholen, eng Auffahren und Blockieren nicht mögen.
  • Es gibt wohl Leute in Deutschland, die denken, daß nur AusländerInnen trampen und sie deshalb immer auf Englisch ansprechen. Wenn es sich nun bei FahrerIn und TramperIn um Leute handelt, die ganz gut Englisch sprechen, kann es viele Kilometer dauern, bis man feststellt, daß man die selbe Muttersprache hat.
  • Wer Möbel transportiert, sollte Bremsen haben…
  • Und es gibt die ganz positiven Fälle: Leute in teuren Autos, in denen man sich auch bei 220km/h wohl fühlt, die gerne auch mal drei TramperInnen auf einmal mitnehmen und ihr Navi dazu nutzen, sie auch noch bis vor die Haustür zu fahren.

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