Nunja, das ist nicht verallgemeinerbar. Ich kann nur beschreiben, was ich so treibe. Und das ist öfters mal ganz spannend.
Was ich zuletzt getan hab, hat nicht viel mit dem BuKo zu tun – außer dass ich nebenbei dafür werben konnte.
Da gibt es zum einen den neuen Bundesvorstand der Grünen Hochschulgruppen (GHG). Die trafen sich dieses Wochenende in Berlin und wollten sich mit dem BuVo der GJ vernetzen. Ich als Kontaktbeauftragte machte mich auf den Weg vom nordwestlichen Moabit ins südöstliche Friedrichshain und war gespannt. Dabei passierte nichts Spannendes – es war einfach nett. Wir tauschten uns aus, wie die GHG arbeitet, wie die GJ arbeitet, wie wir kooperieren können, wo unsere Schwerpunkte liegen und liegen werden. Lustig, wie wenig wir voneinander wussten, obwohl wir doch für ähnliche Inhalte kämpfen und eine ähnliche Zielgruppe haben. Einiges wusste ich auch nicht so ganz genau – wie könnten wir im Zuge der Kopenhagenverhandlungen zusammenarbeiten?
Allerdings treffen sich GHG- und GJ-BuVo immer auf der ersten GJ-BuVo-Klausur (zumeist im Januar) und genau das haben wir eigentlich mit unserem Treffen vorbereitet. Schön, dass auch einige vom GHG-BuVo zum BuKo kommen, auch wenn sie leider schon über 28 sind!
Heute wartete dann trotzdem frühes Aufstehen auf mich – die GJ in Brandenburg hatte Mitgliederversammlung in Cottbus und ich wollte dabei sein. Der Landesverband Brandenburg fällt unter meine Zuständigkeit und so kannte ich schon ein paar von den Anwesenden. Alles verzögerte sich ungemein – das muss zuallererst festgestellt werden. Die Kleingruppenarbeit zur Verbesserung der Situation fiel damit leider flach. Dafür war es atmosphärisch entspannt. Nach Rechenschaftsbericht, BuVo-Wörtchen, finanzieller Lage und Wahlauswertung hab es vor allem ausführliche Wahlen. Von 6 Landesvorstandsmitgliedern sind nun nur zwei weiblich, was von den vier anwesenden Frauen so gebilligt wurde unter der Bedingung, dass der LaVo sich darum bemüht, genau dies im kommenden Jahr zu ändern.
Eine Besonderheit ist hier erwähnenswert: Johannes Möstl aus Thüringen ist Mitglied in Brandenburg und nun auch zum Beisitzer gewählt. Selten kommt es vor, und doch ist es möglich, dass man nicht dort Mitglied ist, wo man wohnt und dann sogar in den LaVo gewählt wird.
Bei all den Wahlen (BA, Schiedsgericht etc wurden auch gewählt) waren Dörthe und ich die Wahlkommission. Immer 9 abgegebene und 9 gültige Stimmen machten das einfacher als beim BuKo.
Meinen herzlichen Glückwunsch an alle Gewählten (Britta aus Münster als Sprecherin und frauenpolitische Sprecherin, Stephan als Sprecher, Albrecht als Schatzmeister, Clemens als politischer Geschäftsführer, Johannes und Christine als Beisitzende)!
Nun sitze ich mit einem Großteil des neuen LaVos im Zug zurück nach Berlin (so gegen 16:30). Erste Planungen laufen um mich rum und bald gibt es eine erste LaVo-Klausur.
Und für den BuVo stehen die Wahlen dann kommende Woche beim BuKo an. Spannend bleibt es also.
