Nun neigt sich meine Zeit auf dem Hanf-Hof wirklich immer mehr dem Ende zu…
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Das den ganzen Sommer so schön grüne und duftende Hanffeld ist nun komplett abgemäht und die Pflanzen liegen schön säuberlich in langen bräunlichen Schwaden zum „rösten“ bereit (durch Witterungseinflüsse zersetzen sich innerhalb von ca. 10-20 Tagen die Klebestoffe, die die Faser mit dem holzigen Teil des Stängels verbinden und lassen sich so später leichter verarbeiten).
Gestern fielen dann auch noch die letzten ca. 75 Quadratmeter Hanf, die noch für die Dreharbeiten von „Vollgras Voraus“ stehen geblieben sind. Mit Sense und Machete bewaffnet zog ich los um mich dem Hanf mal ganz ohne maschinelle Hilfe, richtig „Old School“ halt, entgegen zu stellen. Nach ca. 2,5 Stunden kam ich dann verschwitzt und mit ein paar Blasen an den Händen- aber siegreich;)! – zum Hof zurück! Das zähe Zeug ist wirklich nicht zu unterschätzen…
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Da der gemähte Hanf leider noch nicht ganz geröstet ist und auch der Weizen noch vor dem Winter in den Boden gesät werden muss, kann ich leider nicht mehr miterleben, ob die kombinierte Ballenpresse mit integrierter Samenauffangvorrichtung so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben…
Ich bleibe allerdings in Kontakt mit dem Hof und der Fabrik und werde mich hoffentlich auch weiterhin ein bischen auf dem Laufenden halten können. Vorerst muss ich jetzt also leider den Hanf und die schöne Uckermark hinter mir lassen, denn jetzt geht’s jedenfalls erst mal los nach Kassel um in diesem Gebäude mit meinem Öko-Land(und Garten;))bau-Studium anzufangen:
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Inwieweit sich dort der Wiederanbau der neuen alten Nutz- und Kulturpflanze Hanf weiterverfolgen und unterstützen lässt, steht bis jetzt leider noch allerhöchstens in den Sternen.. Diese Pflanze wäre es auf jeden Fall mehr als wert!
In Zeiten des Klimawandels und Kriegen um fossile Rohstoffe steht mit Hanf ein fast CO²- neutraler, extrem vielseitig nutzbarer nachwachsender Rohstoff zur Verfügung!! Nicht zu vergessen auch seine Rolle als Kulturpflanze, die den Menschen seit tausenden von Jahren (be)sinnliche Momente bescherte. Auch heute noch, im schnelllebigen Zeitalter der Industrie und des Konsums, beschert sie kleine grüne Oasen der Wärme und Entspanntheit für immer mehr werdende und hoffentlich auch bald „liberalisierte“ (wohl eher nicht von der FDP…) Freunde der verantwortungsbewussten Pflanzennutzung.. Es wäre wirklich mal an der Zeit!!
Also, lasst den Hanf nicht hängen (außer beim trocknen;))!
Ein gesegnetes Erntedankfest wünscht Euch
Dr. Green

Hallo,
hier finden Sie ein paar infos über einen ganz interessanten Marketing-Ansatz für den Nawaro Hanf:
http://www.marketing-blog.biz/blog/archives/54-Marketing-fuer-und-mit-Hanf..html
grusz
klm
M.E. sollte man sich nicht alleine auf Hanf und dessen legalisierung kaprizieren, sondern es geht um Abschaffung aller Drogenpolitik.
Eine Veranstaltung sei empfohlen
Mittwoch, 18. Juli 2007
Berlin, Max & Moritz, Oranienstr. 162, 20 Uhr_ „Der Weinbergspark und die engagierten Sumpftrockenleger von nebenan” – Veranstaltung zu Drogenpolitik und Dealerhatz.
Weitere Infos: [url]www.paeris.net[/url]
Mehr oder weniger betroffene „Anwohner“, Eltern, deren Kinder eine nahegelegene Schule besuchen, Politiker, Polizisten, und phasenweise gleich die ganze städtische Öffentlichkeit haben im Frühjahr 2007 einen gemeinsamen Gegner (wieder-)entdeckt: Die Drogenhändler im Volkspark am Weinbergsweg, Berlin-Mitte. „Selten waren sich Bezirkspolitiker so einig: Der Drogensumpf Weinbergspark muss ausgetrocknet werden.“, weiß der Tagesspiegel zu berichten. Ein Wirt erzählt, dass er „Dealern, die er vom Sehen kennt“, Hausverbot erteilt habe. Doch das reicht offenbar noch lange nicht. Eine Anwohnerinitiative ruft per Flyer dazu auf, die Polizei zu holen, „wenn man Drogengeschäfte sieht“, und will, dass die Wirte der Cafés und Restaurants rund um den Park an ihren Eingängen „Wer dealt, fliegt raus!“-Schilder anbringen. Die Polizei gibt indessen kund, es sei „beleidigend“, wenn in unmittelbarer Nähe einer Polizeiwache gedealt werde, und wehrt sich mit „täglichen Razzien“.
Die Presse berichtet begeistert von so viel neuem bürgerschaftlichen Engagement gegen die „mit libanesisch-palästinensischen Großfamilien verwobenen“ Händler, und sie reagiert entgeistert darauf, dass eine andere Anwohnerinitiative Flyer mit dem Titel „Mach meinen Dealer nicht an!“ verteilt hat, in denen dieses Treiben kritisiert wird. Die Vermutungen, wer dahinter stecke, reichen von „Webdesigner-Klientel“, das selbst zu den Kunden der Händler gehöre (Berliner Zeitung), über Leute, die keine echten Anwohner sein können (Berliner Morgenpost), oder Linken, die „den Verstand verloren“ (Tagesspiegel) bzw. nur einen Slogan aus Frankfurt kopiert hätten (Zitty), bis hin zur These, dass „die Dealer“ selbst hinter den Flyern stecken müssen (Berliner Morgenpost). Umfang, Lautstärke und Widersprüchlichkeit dieser Erklärungsversuche sind bemerkenswert. Dass es Leute gibt, die sich öffentlich gegen die ganz große Koalition des bürgerschaftlichen und polizeilich-zupackenden Engagements stellen könnten, ist offenbar ganz unglaublich.
Nun gibt es gewiss viele Gründe, den Besuch diverser öffentlicher Parks beängstigend oder unangenehm zu finden. Aber wie wird es zur einhelligen Top-Belästigung, als potentielleR KäuferIn eines Rauschmittels angeflüstert zu werden? Wie werden „Anwohner“ zu Fans einer Ordnungspolitik, die gewaltsam durchsetzt, welches Rauschmittel zu haben sein darf und welches nicht? Inwieweit wirken Parks durch Appelle zur wechselseitigen Beobachtung, durch tägliche Razzien und drohende Schilder an Gaststätteneingängen beruhigender? Warum, nebenbei gefragt, benötigt man für Parkverschönerungsmaßnahmen wie die Instandsetzung kaputtgegangener Laternen, das Zurückschneiden von Hecken etc. eine besondere Begründung? Und was soll das detaillierte Feindbild von den ausländischen „Tätern“ bis hin zur Sumpf-Metapher?
Für uns wirft also weniger das Flugblatt der „anderen“ Anwohnerinitiative, als vielmehr der neue politische Aktionismus der „normalen“ Weinbergspark-Anwohner einige Fragen auf. In Referaten und anschließender Diskussion wollen wir uns dem „Drogensumpf“ im Auge des Weinbergspark-Betrachters von 2007 nähern. Es referieren: Felix Jourdan und ein Mitglied der Gruppe [pærɪs].
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