Kurz vor der polnischen Grenze bogen wir mittwochs ab, um nach Görlitz zu kommen. Mit Antje und Julia aus Dresden im Gepäck und Hilfe von Stephan von der GJ Ostsachsen vor Ort bauten wir am Marienplatz unsere bewährte „Deine Hand gegen Nazis“-Aktion auf.
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Die GörlitzerInnen – sowie zahlreiche TouristInnen aus NRW und BaWü – begegneten unserem Stand wohlwollend und wir hatten Mühe alle mit Farbe, Abwaschmaterialen und Infos zu versorgen.
Besonders auffällig war die große Altersspanne des Publikums in Görlitz. Viele RentnerInnen kamen an unseren Stand und erklärten ihre politischen Ansichten, z.B.: „die Leute hier sind so blöd und wählen immer CDU“, „bei so schönen Frauen wie Ihnen wähl ich vielleicht auch die Grünen“, „sie sind ja alle vor der Wende geboren, sie müssen noch viel lernen“. Aber auch viele StandbesucherInnen unter 10 waren mit dabei, gern parkten einige Eltern sie zwischen zwei Einkäufen auch kurz bei uns. Dabei stellten wir fest, dass wir durchaus auch das Zeug zu unserer eigenen Grüne-Jugend-Kita hätten.
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Gegen 17 Uhr begann sich der Oberlausitzer Himmel langsam zu verdunkeln, es begann zu regnen und auch der Besucherstrom an unserem Stand ebbte etwas ab. Wir verabschiedeten uns daraufhin von Stephan und begannen die Rückreise nach Dresden.
Dort sollte abends im am Elbufer gelegenen Tanzclub „Saloppe“ noch eine Grüne Wahlkampfparty steigen. Leider waren, als wir gegen zehn ankamen, die meisten Gäste schon wieder fort und der Wirt spielte nur noch Rausschmeisser. Ein paar Kickerspiele und Gespräche mit den verbliebenen Leuten von der GJ Dresden sowie ein bis zwei Radeberger pro Nase später gings zurück zu Maike und bald drauf ins Bett.

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