“Europa klar machen”. So lautete der ambitionierte Titel des Parteitages der Grünen in Dortmund. Aus Sicht der GRÜNEN JUGEND wurde Europa auf jeden Fall klar gemacht! Die deutschen Grünen haben die bisher jüngste Liste in ganz Europa aufgestellt.
Die KandidatInnen der GRÜNEN JUGEND haben ebenfalls super Ergebnisse bekommen. Mit Ska Keller auf Platz 7 und Jan Philipp Albrecht (JPA) auf Platz 12 sind junge, engagierte PolitikerInnen auf die aussichtsreichen Listenplätze gewählt worden. Ska war im Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND und Sprecherin der europäischen Grünen Jugend (FYEG), sie ist eine engagierte Migrationspolitikerin und kämpft für eine neue Öffentlichkeit der EU. JPA ist der ehemalige Sprecher der GRÜNEN JUGEND und setzt sich für ein freiheitliches Europa ohne den Überwachungswahn ein.
Ebenfalls wurde Franziska Brantner auf Platz 11 gewählt, sie ist 29 Jahre alt und war früher ebenfalls im Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND.
Die Grünen haben es darüberhinaus auch wieder geschafft sich mit den NGOs zu vernetzen. Sven Giegold, Gründungsmitglied von attac, wurde auf Platz 4, Barbara Lochbihler (Generalsekretärin von amnesty) auf Platz 5 gewählt.
Die GRÜNE JUGEND startet jetzt in einen engagierten Europawahlkampf mit den Schwerpunkten BürgerInnenrechten, Ökologie, Migration und Soziales Europa!


Nach langer Zeit werde ich nun wieder die Grünen wählen. Angesichts der nationalen Besoffenheit der anderen Parteien bleibt einem ja keine andere Wahl. Die Grünen haben auf mich jedenfalls den Eindruck gemacht, die europafreundlichste Partei zu sein. Sie haben erkannt, dass in Zeiten von Globalisierung und globaler Probleme Kleinstaaterei und Nationalismus genau die falsche Antwort sind, dass Globalisierung und globale Probleme eben nur auf internationaler Ebene, also mindestens auf europäischer Ebene, sozial und nachhaltig gestaltet bzw. gelöst werden können. Die Grünen machen dabei anders als etwa die Linkspartei deutlich, dass sie auch zusammen mit kritischen Köpfen aus NGOs (attac, a.i.) Europa zum Guten hin gestalten und nicht bloß blockieren und verhindern wollen.
Europa ist der nächste richtige Schritt in Richtung einer Weltgesellschaft freier und aufgeklärter Weltbürger ohne nationale Grenzen und Egoismen (=Alptraum aller völkisch-nationaler Rassisten).