Donnerstag (28.8) Morgen; Julius und Magda erwarten Swantje und Matthias am Bahnhof. Das Swantje Bettruhe krank und deswegen auf sich warten lies erfuhren wir erst am Nachmittag. Matthias fuhr den Bus nach Kitzingen und kam sich dabei nicht nur so cool vor wie ein LKW Fahrer, sondern wünschte sich auch ein Namennummernschild mit dem Schriftzug Matthias. Wir kamen viel zu pünktlich in Kitzingen an, Ekin Övür war aber so lieb und kam auf Anruf über eine Stunde später als ausgemacht. Kitzingen hatte die Aktion mit den Pappkameras ausgewählt, also stellten wir uns vor das Rathaus und „belästigten“ die PassantInnen. Die Grünen vor Ort wünschten sich sogar ein aggressiveres und penetranteres Auftreten. Vllt. einer der Auslöser wieso sie das erste mal in ihrer kommunalen Geschichte die Erlaubnis des Ordnungsamtes vorweisen mussten.
Die PassantInnen fragten wir, ob sie überwacht werden wollen, um ihnen dann zu erklären wieso sie bei der CSU gar keine Wahl hätten, weil es einfach gemacht werden würde. Ein Thema bei dem nur wenige länger hängen blieben und länger diskutierten. Die letzte halbe Stunde kam Patrick um uns zu unterstützen.
Nach einem anstrengenden Mittag und Nachmittag ließen wir uns von Ekin durch die Stadt führen und fielen nach einer Flasche Wein, einer Shischa und einem Gespräch über Gott und die Welt viel zu spät um 2 Uhr morgens ins Bett.
Übrigens: Nur 4 Meter von unserem Stand entfernt verbrachte ein engagierter Bürger den gesamten Tag damit Leuten ihre Meinungen zu den Vorhaben der Stadt zu entlocken. Es geht um eine Gartenschau, die Kitzingen organisieren möchte und um die Einbindung der BürgerInnen und Bürger. Schade, dass er wohl eher linken Nahe ist. Diese Erfahrung machen wir leider allzu oft!

“Wollen Sie überwacht werden?

später wird auf die “Hilfe mein Eis schmilzt”-Aktion umgestellt. Aber diesmal wird auf das Eisbär-Kostüm der GJ Nürnberg zurückgegriffen und nicht auf den Pinguin.

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