In meinem Artikel im Rahmen der Themenreihe zu Privatisierung habe ich die Lage unserer Energieversorung beleuchtet. Hier ein paar Ausschnitte:
“Die genannten Probleme in der Energieversorgung machen klar, dass wir mehr öffentliche und demokratische Kontrolle brauchen. Energieversorgung ist Daseinsvorsorge und muss staatlich garantiert sein. Zumindest die Netze müssen in öffentliche Hand übertragen werden – dies könnte durch eine flächendeckende Vergesellschaftung oder durch lokale Rückkaufaktionen geschehen. Da von der Bundesregierung nicht viel zu erwarten ist, sind Bundestag, Parteien, NGOs und andere AkteurInnen angehalten Konzepte zu entwickeln, wie die Energiewirtschaft ökologisch, sozial und demokratisch neu strukturiert werden kann. Ideen gibt es viele – etwa Körperschaften des öffentlichen Rechts zu gründen – im Zentrum müssen dabei kleine zu kontrollierende Gesellschaften stehen [...] Eine Vergesellschaftung muss also nicht bei den Netzen Halt machen. Auch eine Rekommunalisierung der Energieerzeugung sollte bedacht werden und kann – wie Sacramento zeigt – die Zukunft sein.”
Was sagt ihr dazu?

Das ist ja alles schön und gut. Aber wir leben in einem freiheitlichen Land. Da kann der Staat nicht einfach so kommen und Privateigentum verstaatlichen. Sowas geht vielleicht noch in einer Bananenrepublik. Und Zwangsverkauf läuft auf das selbe hinaus. 1. Ein Unternehmen muss Geld verdienen wenn es weiter bestehen will. Wieviel Aufpreis soll denn so ein Zwangsverkauf haben, damit der Gewinnausfall des Unternehmens kompensiert wird. Niemand gibt seine Lebensgrundlage für einen Apfel und ein Ei her wenn es danach nicht mehr weiter geht. Ich bezweifle auch das staatliche Stromnetze billiger für die Verbraucher wären, auch das ist alles mit Kosten und Unterhaltung verbunden. Bis dahin kann man sich nur mal nach einem günstigeren Energieversorger umsehen. So z.B. auf dem neuen Energieversorger-Portal http://www.Tarif-Tower.de
Da kann man auch seinen Energieversorger bewerten.