Liebe Leute,
“Fünf für den Frieden” – was war das nochmal? Und vor allem: Was wurde
daraus? Und: Worauf wollen wir hinaus?
ein Blick zurück
Die erste Frage ist leicht beantwortet: “Fünf für Frieden” ist der
Slogan einer Abrüstungsinitiative der neunziger Jahre, die von mehreren
Friedensorganisationen, Privatleuten und Grünen getragen wurde. Die
zentrale Forderung der Initiative bestand darin, eine jährliche
Reduzierung der Militäretats um 5 Prozent zu bewirken und die so
freiwerdende Dividende in Friedensforschung, zivile Krisenprävention und
humanitäre Aufbauhilfe zu investieren. Äußerst kreative Idee, finden
wir, und so sah das auch die Grüne Partei. “Fünf für den Frieden”
schaffte es sogar ins Bundestagswahlprogramm 1998. Schaut mal auf Seite
149! :)
Und was wurde daraus?
Die zweite Frage gestaltet sich dann aber schon viel schwieriger: Was
haben denn die Grünen erreicht in ihren 7 Jahren Regierungsbeteiligung?
Wo haben sie denn dazu beitragen können, Friedenspolitik aktiv zu
gestalten?
Um genau das herauszufinden, arbeitet die Friedenspolitische Kommission
der GRÜNEN JUGEND seit zwei Jahren daran, die Außen- und
Sicherheitspolitik der rot-grünen Koalition zu bilanzieren. Nach Treffen
mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Politik, detaillierter Recherche
und intensiver Diskussion sind wir nun soweit, einen fundierten
Abschlussbericht vorzulegen. Doch dazu brauchen wir eure Hilfe: Die
Druckkosten wollen aufgetrieben werden, und bei über 100 Seiten kommt da
einiges auf und zu, was wir nicht alleine stemmen können.
Die junggrüne Friedenspolitische Kommission braucht Hilfe!
Daher: Tragt dazu bei, grüne Friedenspolitik voranzubringen! Fünf für
den Frieden: spendet fünf Euro – über weniger freuen wir uns natürlich
auch, das gleiche gilt für mehr.
Die Kontodaten erhaltet ihr auf Anfrage bei Laura Appeltshauser.
Wir hoffen, euch auf dem Grünen Friedenskongress im März in Berlin zu
treffen – und mit eurer Hilfe können wir dort unseren fertigen Bericht
vorstellen.
Vielen Dank und friedliche Grüße,
Die Friedenspolitische Kommission der GRÜNEN JUGEND
(Jan, Laura, Arvid, Matthi, Maria, Sarah, Linda, Stephan)*
P.S.: Einige wertvolle Links:
zur Friedenspolitischen Kommission (FPK):
http://www.gruene-jugend.de/gremien/fpk.html
http://wiki.gruene-jugend.de/index.php/FPK
zu Fünf für Frieden:
http://www.juergengraesslin.com/index.php?seite=artikel_fuenf_fuer_frieden.htm
[* Nachnamen auf Wunsch nach Datenschutz entfernt]

Was sagt denn die Sparkasse dazu, dass hier ein Privatkonto als Geschäftskonto missbraucht wird?
Dazu sagt sie nichts, weil dieser Vorwurf Blödsinn ist. Wir haben das vielleicht missverständlich ausgedrückt: Wir haben kein kostenpflichtiges Geschäftskonto für die Kommission eingerichtet, sondern ein kostenloses Extra-Privatkonto auf einen privaten Namen. Aber nur für die Spenden. Ok? Das ist legal und die Sparkasse hat übrigens nichts dagegen.
Ich finde es äußerst unseriös Spenden auf ein Privatkonto zu sammeln, wenn es ein Verbandskonto gibt.
Wie wäre es mit Print-on-Demand?
Ich frage mich allerdings auch, warum man das nicht auf das Grüne-Jugend-Konto sammelt. Drittens frage ich mich, warum ihr nicht einfach Toner und Papier kauft und das in der Bundesgeschäftsstelle kopiert.
Gibt es da rechtliche Probleme?
Oder seid ihr euch dafür zu schade?
Liebe Leute,
dieser Aufruf war eigentlich kein Aufruf zur Kommentierung.
Daher nur kurz zur Klarstellung:
Wie Arvid bereits festgestellt hat, ist die Sparkasse mit der Verwendung einverstanden und es handelt sich hierbei um eine einmalige Spendensammlung für den Druck des Kommissionsberichts. Es ist dabei deutlich einfacher für die Grüne Jugend, diese von den Privatmenschen aus der Kommission gesammelten Gelder durch einmalige Spende zu erhalten, als jede einzelne Kleinspende für den Druck auf dem GJ-Konto zu verbuchen. Zudem ist das Geld so eindeutig zuzuordnen.
Im Übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass die Kommissionsmitglieder, die sich hier um Eure Spenden bemühen, verdammt viel Engagement in einen sehr umfassenden Bericht gesteckt haben. Ihnen also vorzuwerden, sich fürs Kopieren “zu Schade” zu sein, ist gerade deswegen äußerst übel, weil sie sich nun noch ohne die Verbandskasse groß zu strapazieren, für einen bestmöglichen Output zu sorgen. Dagegen finde ich es da von Dir, liebe Lisa Simpson, absolut enttäuschend, dass Du Dir offenbar zu schade bist, Deine Kommentare mit realem Namen – zu versehen.
Schöne Grüße,
Jan
Zwei Nachfragen: Wurde der/die Inhaberin des Kontos demokratisch legitimiert? Gibt es eine kontrollierende Instanz? Ich finde es weiter unseriös.
Deine Mudder ist unseriös.
Armin, es steht dir offen, es einfach sein zu lassen mit der Spende. Laura gibt ihren Namen für das Konto her und die Kommission wird ihr schon auf die Finger schauen, dass die Kohle dann auch in den Druck des Berichts fließt.
Keine Wahl.
Keine Legitimation.
Keine institutionelle Kontrolle.
Ich habe die GJ anders kennen gelernt.
@Bart: was soll die Beschimpfung. Ich übe legitime Basiskritik.
Also ich war auch erst bisschen verwundert, weil es ja doch nen Privatkonto ist – ABER ich denke auch, dass wir als Grüne Jugend gewissen Einzelpersonen ein gewisses Vertrauen entgegen bringen sollten. Wir sind eben nicht die Jugendorganisation einer Schwarzgeld-Konten-Partei, sondern stehen für Offenheit. Ich denke, dass es im Zweifelsfall kein Problem sein sollte, dass die Kontobelege (EinzahlerInnen geschwärzt) und die getätigten Ausgaben nachvollziehbar bleiben.
Wer also Angst um die GJ-Gelder hat, kann das einfordern und da dies sowieso für einen ordentlichen GJ-Haushalt notwendig ist…müssen die Belegen ohnehin da sein.
Ich denke, dass in der Friedenspolitischen Kommission auch ohne eine Wahl ein Aufschrei gekommen wäre, wenn da wer etwas dagegen gehabt hätte.
Aber ich finde es gut, dass hier auf so etwas so genau geachtet wird. Ich denke das ist eine Stärke der Grünen Jugend: auch innerverbandlich genau zu schauen, was passiert und eher einmal mehr zu schreien als nachher gar nicht geschrien zu haben.
Hallo Arnim
Hallo Arnim
legitime Frage. Ich möchte dich gerne an den Beschluss erinnern, mit der die FPK einberufen wurde. Darin steht:
“Die Kommission wird aufgefordert, dem ersten oder zweiten Bundeskongress 2007 einen umfangreichen Abschlussbericht vorzulegen, der anschließend der Mutterpartei zugeleitet und der Öffentlichkeit breit zugänglich gemacht werden soll.”
—> wir haben also die Aufgabe einen Bericht vorzulegen. Damit auch uns damit zu kümmern, dass dieser Bericht in irgendeiner Form vorgelegt werden kann, und zwar auch so, dass ihn die Öffentlichkeit wahrnimmt. Und nix anderes tun wir hier….
Außerdem:
“Die Kommission setzt sich aus acht Mitgliedern zusammen und ist quotiert zu besetzen. Die Kommissionsmitglieder werden vom kommenden Bundesausschuss gewählt. [...] Über ihre Aufgabenverteilung und Strukturierung entscheidet die Kommission selbst.”
—> Damit sind wir gewählt und demokratisch legitimiert. Wer von uns was organisiert bleibt uns gemäß des Beschlusses selbst überlassen, damit auch die interne Kontrolle darüber. Ich kann dir aber versichern, dass ich allen anderen Mitgliedern der FPK Zugang und Übersicht über die Finanzen ermögliche. Diese Lösung war mir anfangs auch nicht sehr recht, da es sehr nach Eigennutzung aussieht. Ist es aber nicht und ich sehe keine sinnvolle Alternative.
Grüße, Laura
Zum Thema Friedenspolitik – bzgl. Iran moechte ich auf folgende Petition hinweisen: http://www.stopthebomb.net
Also bitte lesen und evtl. unterzeichnen!